Autor: Andreas

  • Müll in der Natur – Dein Beitrag

    Müll in der Natur – Dein Beitrag

    Blogeintrag: Müll in der Natur – Warum wir dringend handeln müssen

    Wir alle kennen es: Ein Spaziergang im Wald, ein Ausflug an den See oder eine Wanderung in den Bergen – die Natur hat einen erholsamen und beruhigenden Effekt auf uns. Doch leider wird diese Idylle oft durch ein unschönes Bild gestört: Plastikflaschen am Wegesrand, Zigarettenstummel auf der Wiese und Verpackungen, die im Wasser treiben. Müll in der Natur ist ein wachsendes Problem, das nicht nur unsere Umwelt verschmutzt, sondern auch Pflanzen, Tiere und letztlich uns Menschen massiv schadet.

    Wie gelangt Müll in die Natur?

    Müll in der Natur ist oft die Folge von unachtsamem Verhalten. Einwegverpackungen werden achtlos weggeworfen, Zigarettenstummel fallen gelassen, und Plastikbecher bleiben nach Picknicks zurück. Doch nicht nur direkte Verschmutzung durch Menschen ist ein Problem: Starke Winde tragen leichten Müll aus Mülleimern oder offenen Containern in die Natur, und auch durch Hochwasser wird Müll in Flüsse und schließlich in die Meere gespült.

    Besonders problematisch sind dabei Kunststoffe, die sich nur sehr langsam zersetzen. Plastiktüten, Flaschen und Verpackungen können bis zu 450 Jahre in der Umwelt überdauern, bevor sie vollständig zerfallen. Selbst dann bleibt Mikroplastik übrig, das unsichtbar, aber weiterhin schädlich ist.

    Welche Folgen hat Müll für die Natur?

    1. Gefährdung der Tierwelt: Tiere verwechseln Müll mit Nahrung und fressen ihn, was zu schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Tod führen kann. Meerestiere, wie Fische und Schildkröten, verfangen sich oft in Plastikteilen und können sich nicht mehr befreien. Für Vögel, die Müll als Nistmaterial verwenden, kann dies ebenfalls tödlich enden, wenn ihre Küken sich darin verheddern.
    2. Schädigung der Böden und Gewässer: Gelangt Müll in den Boden, können schädliche Stoffe in die Erde und somit in das Grundwasser gelangen. Besonders bedenklich sind Chemikalien, die aus alten Batterien oder elektronischen Geräten austreten können. Auch Plastikpartikel finden sich mittlerweile in unseren Flüssen und Seen und gelangen so letztlich über das Trinkwasser auch in unseren Körper.
    3. Beeinträchtigung des Landschaftsbildes: Müll stört nicht nur die Ökosysteme, sondern zerstört auch die natürliche Schönheit der Landschaften. Ein vermüllter Park oder ein See voller Plastikmüll verlieren ihren Erholungswert. Dies hat auch wirtschaftliche Folgen, besonders in Regionen, die auf Tourismus angewiesen sind.

     

    Was können wir dagegen tun?

    1. Bewusstsein schaffen: Der erste Schritt, um das Problem zu bekämpfen, ist Bewusstsein. Viele Menschen wissen nicht, welche langfristigen Schäden Müll in der Natur anrichten kann. Kampagnen in Schulen, auf öffentlichen Plätzen und in sozialen Medien können hier helfen.
    2. Eigenes Verhalten anpassen: Jeder kann seinen Beitrag leisten, indem er Müll ordnungsgemäß entsorgt und darauf achtet, dass Abfälle nicht in die Natur gelangen. Auch das Mitnehmen einer Mülltüte bei Ausflügen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme.
    3. Aktiv werden: Umweltorganisationen bieten regelmäßig „Clean-Up“-Aktionen an, bei denen Müll in Parks, an Stränden oder in Wäldern gesammelt wird. Auch private Initiativen und lokale Gruppen tragen dazu bei, unsere Natur sauber zu halten, zum Beispiel Patron – Plasticfree Peaks
      Doch auch du selbst kannst aktiv werden. Nimm einfach Müll, den du am Wegrand findest mit und entsorge ihn fachgerecht. Die Plastikflasche auf dem Beitragsbild, versteckt in einer Latschenkiefer, habe ich in den Bergen gefunden, mit ins Tal genommen und anschließend entsorgt. So wie viele weitere Gegenstände in den letzten Jahren.
    4. Politische Maßnahmen unterstützen: Viele Städte und Gemeinden haben bereits begonnen, strengere Regeln gegen das Wegwerfen von Müll zu erlassen und setzen vermehrt auf Pfandsysteme. Auch Gesetze, die die Produktion und Verwendung von Plastik reduzieren, sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer müllfreien Natur.

     

    Fazit

    Müll in der Natur ist ein Problem, das wir nicht ignorieren dürfen. Er schädigt unsere Umwelt und gefährdet die Lebewesen, die in ihr leben. Doch jeder von uns kann etwas tun, um dieses Problem zu bekämpfen – sei es durch bewussteres Verhalten, aktive Mithilfe oder die Unterstützung von Umweltinitiativen. Gemeinsam können wir die Natur schützen und sicherstellen, dass zukünftige Generationen ihre Schönheit und Reinheit genießen können.

    Lasst uns Verantwortung übernehmen – für eine saubere, gesunde und lebenswerte Natur!

  • Weihnachtsmärkte im Allgäu 2024 – Alle Termine im Überblick

    Weihnachtsmärkte im Allgäu 2024 – Alle Termine im Überblick

    Weihnachtsmärkte im Allgäu: Tradition und Zauber in den Bergen

    Die Weihnachtsmärkte im Allgäu zählen zu den schönsten Wintererlebnissen in dieser einzigartigen Region. Teils eingebettet in die malerische Berglandschaft und geprägt von traditioneller Handwerkskunst, regionalen Köstlichkeiten und festlicher Musik, bieten sie eine unvergleichliche Atmosphäre. Die Mischung aus alpinem Charme, romantischer Stille und der majestätischen Kulisse der Alpen macht die Allgäuer Weihnachtsmärkte zu einem besonderen Highlight der Adventszeit.

    Der Zauber der Allgäuer Weihnachtsmärkte

    In den Dörfern und Städten des Allgäus wird der Weihnachtszauber auf besonders stimmungsvolle Weise gefeiert. Kleine Holzbuden, dekoriert mit Lichtern, Tannenzweigen und funkelnden Kugeln, laden zum Schlendern und Verweilen ein. An den Marktständen gibt es handgemachte Produkte, von kunstvollen Krippenfiguren über gestrickte Mützen bis hin zu filigranem Weihnachtsschmuck. Viele dieser Waren stammen aus der Region und spiegeln die lange Tradition des Handwerks im Allgäu wider.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf kulinarischen Genüssen. Der Duft von Zimt, Nelken und Glühwein zieht durch die Straßen, während regionale Spezialitäten wie Kässpätzle, Schupfnudeln, Räucherlachs oder gebrannte Mandeln die Besucher verwöhnen. Auch der „Allgäuer Glühmost“ ist eine beliebte Alternative zum klassischen Glühwein und wird vielerorts angeboten.

    # Oberallgäu

    Bad Hindelang
    28.11. – 01.12.
    05.12. – 08.12.
    12.12. – 15.12.

    Immenstadt
    Christkindlmarkt: 29.11. – 01.12. ( 16 – 22.30 Uhr)
    Seeweihnacht: 13.12. – 15.12. ( 16 – 20 Uhr)

    Kempten
    27.11. – 22.12. (So. – Do. 12 – 20 Uhr | Fr. & Sa. 12 – 21 Uhr)

    Oberstdorf
    30.11. | 07.12. | 14.12. | 15.12. | 21.12. (14 – 20 Uhr)

    # Ostallgäu

    Füssen
    06.12. – 08.12. (Fr. 17 – 20 Uhr | Sa. & So. 11 – 20 Uhr)
    13.12. – 15.12. (Fr. 14 – 20 Uhr | Sa. 11 – 20 Uhr | So. 11 – 19 Uhr)

    Kaufbeuren
    29.11. – 22.12. (Mo. – Fr. 15 – 20 Uhr | Sa. 13 – 21 Uhr | So. 13 – 20 Uhr)

    Marktoberdorf
    06.12. – 15.12. (Mo. – Fr. 15 – 20 Uhr | Sa. & So. 14 – 20 Uhr)

    # Unterallgäu

    Kronburg (Schloss Kronburg)
    15.11. – 17.11. (Fr. 15 – 20 Uhr | Sa. & So. 11 – 20 Uhr)
    22.11. – 24.11. (Fr. 15 – 20 Uhr | Sa. & So. 11 – 20 Uhr)

    Memmingen
    Weihnachtsmarkt: 29.11. – 22.12. (Mo. – Do. 11 – 20 Uhr |Fr. & Sa. 11 – 21 Uhr | So. 12 – 20 Uhr)
    Madlener Krippe: 29.11. – 06.01.

    Mindelheim
    05.12. – 08.12. (Do., Fr., So. 14 – 21 Uhr | Sa. 12 – 21 Uhr)
    12.12. – 15.12. (Do., Fr., So. 14 – 21 Uhr | Sa. 12 – 21 Uhr)

    # Westallgäu

    Isnyer Schlossweihnacht
    04.12. – 08.12. (Mi. – Fr. 16 – 21 Uhr | Sa. 13 – 22 Uhr | So. 13 – 20 Uhr)

    Leutkirch
    28.11. – 01.12.

    Lindauer Hafenweihnacht
    28.11. – 01.12. (11 – 21 Uhr)
    05.12. – 08.12. (11 – 21 Uhr)
    12.12. – 15.12. (11 – 21 Uhr)
    19.12. – 22.12. (11 – 21 Uhr)

    Lindenberg
    07.12.

    Scheidegg (Waldweihnacht am Skywalk Allgäu)
    14.12. (12 – 20 Uhr)
    15.12. (12 – 19 Uhr)

    Wangen im Allgäu
    30.11. | 07.12. | 14.12. | 15.12. | 21.12. (Sa. 10 – 20 Uhr | 15.12. 12 – 17 Uhr)

     

    Handwerk und Tradition in jeder Ecke

    Das Allgäu legt großen Wert darauf, seine Traditionen zu bewahren und sie auch in der Weihnachtszeit zu zelebrieren. Viele Märkte legen daher einen Schwerpunkt auf regionale Handwerkskunst. Besucher können den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen, sei es beim Schnitzen, Drechseln oder Schmieden, und erfahren dabei mehr über die Geschichten und Techniken hinter den Produkten. Diese handgefertigten Einzelstücke sind nicht nur ein schönes Andenken, sondern auch perfekte Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde.

    Zudem finden auf vielen Weihnachtsmärkten musikalische Darbietungen statt. Blaskapellen spielen traditionelle Advents- und Weihnachtslieder, während Chöre für festliche Stimmung sorgen. Diese musikalischen Einlagen, oft begleitet von Krippenausstellungen oder Hirtenspielen, sind fest in der Allgäuer Kultur verankert.

    Nachhaltigkeit und Regionalität

    In den letzten Jahren gewinnt auch das Thema Nachhaltigkeit auf den Weihnachtsmärkten im Allgäu zunehmend an Bedeutung. Viele Stände setzen auf regionale und biologisch hergestellte Produkte. Von fair gehandelten Waren über plastikfreie Verpackungen bis hin zu veganen und vegetarischen Speisen – auch hier spiegelt sich die enge Verbindung zur Natur wider, die im Allgäu seit jeher gepflegt wird.

    Fazit: Ein unvergessliches Erlebnis in der Adventszeit

    Die Weihnachtsmärkte im Allgäu bieten eine wunderbare Gelegenheit, die Vorweihnachtszeit inmitten einer einzigartigen Kulisse zu genießen. Ob bei einer Tasse Glühwein, einem Bummel durch die liebevoll dekorierten Stände oder beim Lauschen traditioneller Musik – die festliche Stimmung und die Herzlichkeit der Menschen machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer einmal die besondere Magie der Allgäuer Weihnachtsmärkte erlebt hat, wird jedes Jahr aufs Neue in diese Region zurückkehren wollen.

    Die Kombination aus Tradition, Handwerkskunst und winterlicher Berglandschaft macht die Weihnachtsmärkte im Allgäu zu einem besonderen Höhepunkt in der Adventszeit.

  • Bergschulen im Allgäu, Kleinwalsertal und im Tannheimer Tal

    Bergschulen im Allgäu, Kleinwalsertal und im Tannheimer Tal

    Hier sind einige bekannte Bergschulen in den Regionen Allgäu, Kleinwalsertal und Tannheimer Tal:

    Bergschulen im Allgäu

    1 Bergschule Oberallgäu
    2 Alpinschule Oberstdorf
    3 Hindelanger Bergführerbüro
    4 Mountain Spirit Bergschule
    5 Amical Alpin
    6 Oase AlpinCenter Oberstdorf
    7 Alpinschule Allgäu
    8 Allgäu Experience
    9 Alpine Zeiten
    10 Aktiv am Berg

    Bergschulen im Kleinwalsertal

    # Bergschule Kleinwalsertal

    Bergschulen im Tannheimer Tal

    # Wanderführer im Tannheimer Tal

     

    Bergschulen im Allgäu: Deine Wanderführer zu einzigartigen Bergabenteuern

    Das Allgäu, eine malerische Region in den bayerischen Alpen, ist ein Paradies für Wanderer, Kletterer und Naturliebhaber. Hier findet man sanfte Hügel, schroffe Gipfel und idyllische Täler, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Alpinisten in ihren Bann ziehen. Ob man sich für eine geführte Wanderung, einen Kletterkurs oder eine anspruchsvolle Hochtour interessiert – im Allgäu gibt es zahlreiche Bergschulen, die mit erfahrenen Guides und spannenden Kursangeboten aufwarten. In diesem Blogbeitrag stellen wir dir die Vorteile und Besonderheiten der Bergschulen im Allgäu vor und zeigen, warum sie einen Besuch wert sind.

    Warum eine Bergschule im Allgäu?

    Die Entscheidung, sich bei einer Bergschule im Allgäu anzumelden, bietet viele Vorteile. Erstens ist die Region bekannt für ihre Vielfalt an Landschaften und Schwierigkeitsgraden, sodass für jedes Fitness- und Erfahrungslevel das Richtige dabei ist. Ob entspannte Wanderungen durch die Täler oder anspruchsvolle Gipfeltouren – das Angebot der Bergschulen ist so vielfältig wie die Region selbst. Ein weiterer Vorteil sind die ortskundigen Führer, die nicht nur das Gelände, sondern auch die besten Aussichtsplätze und versteckten Pfade kennen. Mit ihrer Hilfe wird jede Tour zu einem sicheren und bereichernden Erlebnis.

    Bergschulen im Winter – Sicher unterwegs in der kalten Jahreszeit

    Das Allgäu ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Ziel, sondern auch im Winter eine hervorragende Destination für alle, die die Berge in der verschneiten Landschaft genießen möchten. Viele Bergschulen bieten speziell im Winter geführte Schneeschuhwanderungen, Skitouren und Lawinenkurse an. Diese Kurse sind besonders wertvoll, da die winterlichen Bedingungen zusätzliche Gefahren mit sich bringen. Mit einem erfahrenen Führer an der Seite kannst du jedoch sicher durch die weiße Landschaft ziehen und das winterliche Allgäu in vollen Zügen genießen.

     

    Hier erfährst du alle Vorteile einer geführten Wanderung.

  • Geführte Wanderungen: Die Vorteile

    Geführte Wanderungen: Die Vorteile

    Geführte Wanderungen vs. Selbstorganisation: Welche Vorteile bietet die Begleitung durch einen Bergführer oder Bergwanderführer?

    Wandern ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten und bietet die Möglichkeit, Natur und Ruhe zu genießen, sich körperlich zu betätigen und den Kopf freizubekommen. Dabei stellt sich jedoch oft die Frage: Wandert man besser auf eigene Faust oder schließt man sich einer geführten Wanderung an? Während viele die Freiheit und Flexibilität einer selbst organisierten Tour bevorzugen, gibt es zahlreiche Vorteile, die eine geführte Wanderung einzigartig und oft sicherer machen.

    Hier sind einige der überzeugendsten Vorteile einer geführten Wanderung im Vergleich zur selbst geplanten Tour:

    1. Sicherheit und Ortskenntnis

    Einer der größten Vorteile geführter Wanderungen ist die erhöhte Sicherheit. Erfahrene Führer kennen die Region, die besten Wege, sowie potenzielle Gefahrenquellen. Auch bei unvorhersehbaren Wetterbedingungen oder schwierigen Wegverhältnissen wissen sie, wie man sicher reagiert und welche Alternativrouten es gibt. Ein erfahrener Guide kann notfalls auch medizinische Hilfe leisten oder Erste-Hilfe-Maßnahmen anwenden. Dies ist insbesondere in abgelegenen Gegenden von großem Vorteil.

    2. Wissen über Natur, Geschichte und Kultur

    Geführte Wanderungen bieten oft mehr als nur die bloße Streckenführung. Viele Wanderführer sind Experten auf ihrem Gebiet und teilen spannendes Wissen über Flora, Fauna, Geschichte und Kultur der Region. Die Wanderung wird dadurch zu einer bereichernden Erfahrung, bei der man mehr über die Umgebung lernt als beim bloßen Durchwandern. Ob es sich um seltene Pflanzenarten, historische Stätten oder kulturelle Besonderheiten handelt – ein guter Guide kann den Wanderern eine tiefere Verbundenheit und ein besseres Verständnis der Region vermitteln.

    3. Stressfreie Organisation und Planung

    Die Organisation einer Wanderung erfordert Planung – insbesondere, wenn es sich um eine längere oder anspruchsvolle Route handelt. Kartenstudium, Anreiseplanung, das Mitführen der richtigen Ausrüstung und das Beachten der Wettervorhersage sind nur einige Punkte, die bedacht werden müssen. Bei einer geführten Wanderung entfällt dieser Aufwand größtenteils. Der Guide kümmert sich um die Route, die Dauer der Wanderung und die Pausen. Dadurch können sich die Teilnehmenden voll und ganz auf das Naturerlebnis konzentrieren.

    4. Soziale Erfahrung und Austausch

    Viele Menschen entscheiden sich für eine geführte Wanderung, um neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Eine geführte Tour bietet die Möglichkeit, Menschen mit ähnlichen Interessen kennenzulernen, sei es eine gemeinsame Leidenschaft für die Natur, die Bewegung oder das Abenteuer. Gruppenwanderungen schaffen oft eine besondere Atmosphäre, in der sich die Teilnehmer gegenseitig unterstützen und motivieren. Dadurch können auch anspruchsvollere Routen leichter bewältigt werden.

    5. Verborgene Schätze entdecken

    Lokale Bergführer und Bergwanderführer kennen oft Geheimtipps und versteckte Orte, die auf gewöhnlichen Wanderkarten oder Online-Wanderführern nicht zu finden sind. Sie führen ihre Gruppe abseits der typischen Touristenpfade zu versteckten Aussichtspunkten, idyllischen Rastplätzen oder besonderen Naturschönheiten, die den Teilnehmenden sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Dieser Zugang zu exklusiven Erlebnissen ist oft ein unvergleichlicher Mehrwert geführter Wanderungen.

    6. Motivation und Unterstützung

    Besonders bei längeren oder anspruchsvolleren Wanderungen kann die Motivation schwanken. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für die nötige Sicherheit, sondern hilft auch, die Gruppe zu motivieren. Bei geführten Touren fällt es vielen Teilnehmern leichter, ihre Komfortzone zu verlassen und neue Herausforderungen anzunehmen, weil sie die Unterstützung des Guides und der Gruppe haben.

    7. Geringeres Risiko von Fehlern

    Selbstorganisierte Wanderungen können bei mangelnder Erfahrung oder schlechter Vorbereitung schnell zu Problemen führen. Falsche Ausrüstung, Navigationsfehler, fehlende Kenntnis über mögliche Gefahren – all das kann dazu führen, dass eine Wanderung nicht wie geplant verläuft. Bei geführten Wanderungen minimiert sich dieses Risiko, da der Führer über das nötige Wissen und die Erfahrung verfügt, um häufige Fehler zu vermeiden und auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren.

    Fazit

    Geführte Wanderungen bieten eine Fülle an Vorteilen, die weit über die reine Wegführung hinausgehen. Sie kombinieren die Sicherheit und Expertise eines erfahrenen Wanderführers mit wertvollem Wissen über die Natur und Region, einer stressfreien Organisation und der Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Auch für erfahrene Wanderer kann eine geführte Tour eine spannende Möglichkeit sein, neue Perspektiven und versteckte Ecken in bekannten Regionen zu entdecken.

    Obwohl es manchmal verlockend sein mag, die Flexibilität und Freiheit einer selbst geplanten Tour zu genießen, ist es oft die Begleitung eines erfahrenen Guides, die eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

    Hier findest du eine Liste der Bergschulen im Allgäu, Kleinwalsertal und im Tannheimer Tal.

  • Gelbhansekopf und Köpfle Alpe – Wanderung in Balderschwang

    Gelbhansekopf und Köpfle Alpe – Wanderung in Balderschwang

    Wanderung auf den Gelbhansekopf (T1 -> T2)

    Wir starten unsere Wanderung am Wanderparkplatz an der Bolgenach in Balderschwang. Von dort queren wir den Fluss über die Brücke und folgen dem Weg vorbei an der Schelpenalp Richtung Höfle Alp. In einem Bogen geht es vorbei an den Skiliften hinauf zur bewirtschafteten Höfle Alp. Der weitere Weg führt uns hinter der Alpe entlang zuerst über eine Wiese und anschließend in den Wald.

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe

    Die Höfle Alp oberhalb von Balderschwang

    Durch diesen hindurch erreichen wir über einen breiten, geschotterten Fahrweg die asphaltierte Fahrstraße hinauf zur Bodenhütte (ehemals Bodensee-Hütte). Diese stellt eine zweite nette Einkehrmöglichkeit auf unserer Rundwanderung dar.

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe

    Die Bodenhütte (ehemals Bodensee-Hütte)

    Anschließend folgen wir dem Weg rechts an der Bodenhütte vorbei Richtung Gelbhansekopf. In einigen Kehren geht es nun über den Weidehang bergauf. Teils schottrig, meist erdig folgen wir dem Wanderweg hinauf zum Gipfelkreuz des Gelbhansekopf. Dort angekommen eröffnet sich ein tolles Panorama mit Blick auf Balderschwang und fast bis zum Bodensee.

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe
    Blick Richtung Bodensee

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe

    Vom Gelbhansekopf zur Köpfle Alpe (T2)

    Nach einer ausgiebigen Rast wandern wir weiter hinauf zu den Liftanlagen. Unter diesen hindurch folgen wir nun dem Wegweiser Richtung Köpfle Alp. Teils steil führt der Weg mal über freies Gelände, mal durch den Wald hinunter zur netten Einkehrmöglichkeit. Und hier bekommen wir endlich den langersehnten Kaiserschmarrn, sehr fein!

    Blick nach Balderschwang

    Wanderung von Balderschwang auf den Gelbhansekopf und zur Köpfle Alpe
    Die Köpfle Alp oberhalb von Balderschwang

    Verpflegung beim Wandern

    Der Abstieg (T1)

    Der anschließende Abstieg folgt Richtung Balderschwang. Dafür wählen wir den breiten Fahrweg hinunter bis zur Kreuzung an der es zurück zur Höfle Alp und nach Balderschwang geht. Auf bekannten Wegen geht es nun zurück zum Wanderparkplatz an der Bolgenach.

    Lohnt sich die Rundwanderung auf den Gelbhansekopf und die Köpfle Alp?

    Auf jeden Fall – Diese Wanderung ist für die ganze Familie ein Genuss. Leichte Wege, ein Gipfel mit Aussicht und tolle Einkehrmöglichkeiten. Lediglich für den Abstieg zur Köpfle Alp solltest du etwas steilere Wegabschnitte gut meistern können (nicht ausgesetzt!).

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

  • Die richtige Verpflegung beim Wandern – Darauf kommt es an

    Die richtige Verpflegung beim Wandern – Darauf kommt es an

    Eines vorab: Auch wenn der feine Kaiserschmarrn auf unserem Bild nicht unbedingt die optimale Verpflegung darstellt, so darf man sich auch durchaus mal ein wenig Abwechslung erlauben 😉

    Die richtige Verpflegung beim Wandern – darauf kommt es an

    Wandern ist eine perfekte Möglichkeit, die Natur zu genießen, an die frische Luft zu kommen und etwas für die Fitness zu tun. Damit du dabei nicht plötzlich schlapp machst und jederzeit genug Energie hast, spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Ganz gleich, ob du eine kurze Wanderung planst oder eine lange Tour – mit ein paar einfachen Tipps und der passenden Verpflegung beim Wandern bleibt dein Energielevel hoch, und du kannst die Wanderung voll und ganz genießen. Hier erfährst du, worauf es ankommt und was in deinen Rucksack gehört.

    1. Die Grundlagen: Energie für deinen Körper

    Beim Wandern verbraucht dein Körper einiges an Energie, besonders wenn du lange oder anspruchsvolle Strecken zurücklegst. Wichtig ist dabei eine Mischung aus Kohlenhydraten, die deine Muskeln antreiben, Eiweißen, die deine Muskeln unterstützen, und Fetten, die dir langanhaltende Energie geben. Der perfekte Wandersnack kombiniert diese drei Nährstoffe und versorgt dich zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen, damit du fit und konzentriert bleibst.

    2. Vor der Wanderung: Die richtige Stärkung

    Schon vor der Wanderung solltest du gut mit Energie versorgt sein. Eine ausgewogene Mahlzeit etwa zwei bis drei Stunden vorher ist ideal. Hier ein paar Vorschläge:

    • Haferflocken mit Obst und Joghurt: Haferflocken liefern langanhaltende Energie, während Joghurt Eiweiß enthält und das Obst dir Vitamine und Mineralstoffe gibt.
    • Vollkornbrot mit Avocado und Ei: Diese Kombi aus Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Eiweiß hält lange satt und belastet nicht.

     

    Tipp: Verzichte vor der Wanderung am Besten auf zuckerreiche Snacks oder Fast Food. Sie bringen dir einen kurzen Energieschub, können aber auch schnell zu einem Leistungstief führen.

    3. Snacks für unterwegs – die besten Energielieferanten

    Auf der Wanderung ist es wichtig, regelmäßig kleine Portionen Energie zuzuführen. Hier einige einfache, leichte und nahrhafte Snacks:

    • Nüsse und Trockenfrüchte: Sie liefern dir schnell Energie durch Zucker und gesunde Fette und lassen sich leicht mitnehmen.
    • Proteinriegel oder Energieriegel: Praktisch und voller Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette. Achte darauf, dass sie nicht zu viel Zucker, zu viel Fruktose oder künstliche Zusätze enthalten.
    • Obst: Ein Apfel, eine Banane oder Orange bringen dir frischen Geschmack, Vitamine und Mineralstoffe.
    • Vollkorncracker oder kleine Brotscheiben: Sie sind leicht, machen satt und passen perfekt zu etwas Käse oder Gemüseaufstrich.
    • Hüttenkäse oder Joghurt (wenn du sie kühlen kannst): Eiweißreich und ideal als kleine Stärkung.

     

    Tipp: Packe die Snacks portionsweise ein, damit du unterwegs schnell und einfach darauf zugreifen kannst.

    4. Genug trinken – das A und O

    Gerade beim Wandern ist die richtige Flüssigkeitszufuhr entscheidend. Wenn du zu wenig trinkst, kann das schnell zu Kopfschmerzen und Erschöpfung führen. Am besten eignet sich Wasser oder eine verdünnte Fruchtschorle, die dir neben Flüssigkeit auch ein paar Mineralstoffe und Energie liefert. Bei längeren Touren und warmem Wetter sind auch isotonische Getränke sinnvoll, um den Elektrolythaushalt auszugleichen. Ich persönliche mische mir immer 1/3 Apfelsaft mit 2/3 Wasser und gebe einen Schuss (mehr als eine Prise) Salz dazu. Der Mix schmeckt manchmal gewöhnungsbedürftig, doch es wirkt.

    Trinkempfehlung: Pro Stunde solltest du etwa 500 ml Wasser trinken, bei Hitze oder großen Anstrengungen auch mehr. Vermeide koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee, sowie alkoholhaltige Getränke, da sie entwässernd wirken können.

    5. Nach der Wanderung – Zeit für Regeneration

    Nach einer anstrengenden Wanderung braucht dein Körper Nährstoffe, um sich zu erholen und die Muskeln zu unterstützen. Eine gute Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweißen hilft dir, die Energiereserven wieder aufzufüllen und die Muskulatur zu regenerieren. Hier ein paar Ideen für deine Mahlzeit nach der Wanderung:

    • Gemüse- oder Hühnchensuppe mit Vollkornbrot: Wärmt, ist leicht verdaulich und voller Nährstoffe.
    • Vollkornreis oder -nudeln mit Gemüse und magerem Fleisch: Die Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß unterstützt die Muskeln und gibt Energie zurück.
    • Smoothies oder Joghurt mit Beeren: Eine leichte Mahlzeit voller Antioxidantien und Eiweiß, perfekt für eine schnelle Regeneration.

     

    6. Praktische Tipps für deinen Rucksack

    Damit alles reibungslos verläuft und du nicht unnötigen Ballast mit dir herumträgst, hier ein paar Tipps für deine Verpflegung beim Wandern:

    • Leicht und praktisch: Snacks sollten leicht und kompakt verpackt sein, am besten in wiederverwendbaren Behältern oder Zip-Beuteln.
    • Müll vermeiden: Weniger Müll bedeutet weniger Gewicht und macht die Entsorgung einfacher.
    • Gut vorbereitet: Bereite deine Snacks am besten schon am Abend vor, so bist du am Morgen schnell startklar und musst nur noch den Rucksack packen.

     

    Fazit: Gut verpflegt und fit auf deinen Wanderungen

    Die richtige Ernährung ist eine wichtige Basis für jede Wanderung. Mit der richtigen Planung und der passenden Auswahl an Snacks und Getränken bleibst du leistungsfähig und hast die Energie, die du brauchst, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Packe clever und sei gut vorbereitet – dein Körper wird es dir danken!

    Weitere hilfreiche Tipps rund ums Wandern erhältst du hier.

  • Heidenkopf & Siplingerkopf – Wanderung ab Balderschwang

    Heidenkopf & Siplingerkopf – Wanderung ab Balderschwang

    Mit dieser Wanderung wartet eine abwechslungsreiche Rundwanderung im Naturpark Nagelfluhkette auf dich.

    Wanderung auf den Heidenkopf (T1 -> T3)

    Wir starten unsere Wanderung kurz vorm Ortseingang nach Balderschwang. Dort stehen entlang der Straße Parkplätze zur Verfügung. Wir wandern an Annis Hofladen vorbei und folgen der asphaltierten Straße bergauf. Vorbei an einer 2.000 Jahre alten Eibe gelangen wir schon bald an die unbewirtschaftete Obere Socher Alpe. Weiter auf der Fahrstraße erreichen wir nach weiteren Höhenmetern die Alpe Oberbalderschwang (T1). Wir folgen hier stets dem Wegweiser Richtung Heidenkopf. An der Alpe angekommen kannst du dich mit Getränken oder kleinen Snacks stärken.

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf
    2.000 Jahre alte Eibe

    Alpe Oberbalderschwang

    Anschließend geht es noch in zwei letzten Kehren auf der Fahrstraße bergauf, bevor unser Weiterweg nach rechts abzweigt und in einen schmalen Wanderweg übergeht (T2). Über die Viehweide geht es leicht rechts bergan, bis wir erneut einen Wegweiser erreichen. Hier zweigen wir nach links Richtung Heidenkopf ab und folgen weiter dem Weg über die Viehweide bergauf.

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

    Angekommen am Bergkamm hast du die Möglichkeit deine Wanderung um einen Gipfel zu erweitern. Nach links geht es zum Girenkopf, den du von hier aus in 20 Minuten erreichst (T3+). Der Weg dorthin ist teils recht schmal und abschüssig, teils mit Stahlseilen versichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du hier mitbringen!

    Gipfelkreuz am Girenkopf

    Solltest du direkt auf den Heidenkopf wandern wollen, zweigt dein Weg am Bergkamm angekommen nach rechts ab (T3). Von hier aus geht es teils am Hang entlang, teils etwas steiler und seilversichert über Nagelfluhgestein hinauf zum Gipfel des Heidenkopfs. Die tolle Aussicht Richtung Allgäuer Alpen, Bregenzer Wald und auf die Nagelfluhkette lässt uns eine ganze Weile am Gipfelkreuz verweilen.

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf
    Gipfelkreuz am Heidenkopf

    Vom Heidenkopf auf den Siplinger Kopf (T3+)

    Nach einer ausgiebigen Rast setzen wir unseren Weg zum Siplingerkopf fort. Teils am Hang entlang, teils abschüssig, teils über den Grat führt uns der Weg in einem Auf und Ab näher an den Siplinger Kopf. Die schwierigsten Stellen sind mit Stahlseilen und teils mit Trittstufen versichert. Kurz vorm Gipfel geht es nochmal für ein kurzes Stück etwas luftiger am Grat entlang, bevor wir schließlich am Gipfel des Siplingerkopfs stehen und ein tolles Bergpanorama bestaunen können.

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

    Der Abstieg (T3 -> T1)

    Für den Abstieg folgen wir weiter dem Weg in östlicher Richtung zur Alpe Obere Wilhelmine. Hier geht es teils abschüssig am Hang entlang, teils über einige Meter hohe Treppen hinunter zur Alpe (bewirtschaftet mit Selbstbedienung). An der Alpe angekommen wandern wir auf dem breiten Fahrweg (T1) zurück nach Balderschwang. Nach etwa 1,5km treffen wir auf unseren Aufstiegsweg und wandern auf bekanntem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

    Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

    Lohnt sich die Rundwanderung auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf?

    Wir können die Wanderung wärmstens empfehlen, da die Abwechslung, die Aussicht und die Gipfelerlebnisse hier eine tolle Kombination sind. Die nötige Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du auf jeden Fall mit einpacken.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

  • Wetterumschwung in den Bergen – Das solltest du jetzt beachten

    Wetterumschwung in den Bergen – Das solltest du jetzt beachten

    Wetterumschwung in den Bergen – Das solltest du jetzt beachten

    In den Bergen kann sich das Wetter schneller ändern als fast überall sonst. Ein klarer, sonniger Himmel am Morgen kann sich innerhalb weniger Minuten in dichte Wolken oder sogar ein Unwetter verwandeln. Daher ist es wichtig, sich vor jeder Wanderung oder Bergtour gut zu informieren und einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Hier sind die wichtigsten Tipps, die du beachten solltest, um bei einem plötzlichen Wetterumschwung gut vorbereitet zu sein.

    1. Wetterbericht und Warnungen checken

    Vor jeder Tour solltest du den Wetterbericht detailliert studieren und besonders auf regionale Warnungen für die Bergregion achten. Viele Wetter-Apps und Webseiten bieten stündliche Updates und Warnmeldungen an, die speziell aufs Bergwetter angepasst sind. Achte auf Symbole für Gewitter, starken Regen, Sturm oder Schneefall. Eine besonders nützliche Information ist die Angabe der Nullgradgrenze, denn sie kann Hinweise darauf geben, ob du mit Schnee oder Glätte rechnen musst.

    2. Früher starten, um plötzliche Wetterumschwünge zu umgehen

    Besonders in den Bergen gilt: Der frühe Morgen ist oft die sicherste Zeit für eine Tour. Später am Tag steigt das Risiko für Gewitter und starke Regenfälle, die oft ab dem frühen Nachmittag auftreten können. Ein früher Start ermöglicht es dir, die Hauptetappen deiner Tour bereits hinter dich zu bringen, bevor das Risiko für Wetterumschwünge steigt.

    3. Richtige Ausrüstung ist das A und O

    Eine Tour in den Bergen ohne die richtige Ausrüstung zu starten, ist riskant. Diese Dinge solltest du unbedingt dabeihaben:

    • Regen- und Windjacke: Plötzliche Regenschauer oder starker Wind sind in den Bergen häufig. Eine wasser- und winddichte Jacke schützt dich zuverlässig.
    • Warme Kleidung: Selbst im Sommer können die Temperaturen in höheren Lagen stark sinken. Eine warme Schicht sollte also immer im Rucksack sein.
    • Mütze und Handschuhe: Besonders in der Übergangszeit kann es in den Bergen überraschend kalt werden.
    • Sonnenschutz: Bei klarem Wetter ist die UV-Strahlung in den Bergen sehr intensiv, daher solltest du Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Cap dabeihaben.
    • Taschenlampe und Erste-Hilfe-Set: Diese gehören zur Grundausstattung, um im Falle einer längeren Tour oder eines Notfalls vorbereitet zu sein.

     

    4. Gefahren beim Wetterumschwung in den Bergen

    Wetterumschwünge in den Bergen bringen verschiedene Gefahren mit sich, die du nicht unterschätzen solltest:

    • Nebel und schlechte Sicht: Plötzlicher Nebel kann dazu führen, dass du den Weg verlierst oder dich verirrst. Markierte Wege und eine Karte oder GPS sind daher unerlässlich.
    • Gewitter: Blitzschläge sind in den Bergen eine große Gefahr. Vermeide während eines Gewitters exponierte Stellen wie Berggipfel, Grate, offene Flächen und Drahtseile. Halte Ausschau nach Schutzhütten oder niedrigen Gebieten, in die du dich zurückziehen kannst.
    • Temperaturstürze: Auch wenn es am Anfang der Tour noch warm ist, können die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit drastisch fallen. Ein Temperatursturz kann ohne die richtige Kleidung schnell gefährlich werden.

     

    5. Plane Ausweichrouten und Notfallmaßnahmen

    Sei flexibel in deiner Routenplanung und überlege dir vorab Alternativrouten für den Fall eines Wetterumschwungs. Wenn du merkst, dass sich das Wetter verschlechtert, kannst du frühzeitig auf sicherere Wege ausweichen. Zudem ist es hilfreich, ein Smartphone mit vollem Akku dabeizuhaben und im besten Fall eine Offline-Karte, falls das Netz schwach ist.

    6. Orientierung und Sicherheitsmaßnahmen

    Orientierung in den Bergen ist bei Wetterumschwüngen essentiell. GPS-Geräte und Karten (offline verfügbar) helfen, die Orientierung zu behalten. Zudem ist es ratsam, Freunde oder Familie über deine geplante Route und deine voraussichtliche Rückkehrzeit zu informieren. So wissen im Notfall andere Personen, wo sie dich finden können.

    Fazit

    Ein Wetterumschwung in den Bergen ist nichts Ungewöhnliches, kann aber ohne Vorbereitung schnell gefährlich werden. Die richtige Ausrüstung, eine flexible Routenplanung und das Wissen der Gefahren sind die Basis, um sicher und gut vorbereitet unterwegs zu sein. Ein achtsamer Blick auf die Wetterentwicklung und frühzeitige Reaktionen sind oft der Schlüssel, um die Bergwelt trotz ihrer Herausforderungen sicher genießen zu können.

    Weitere nützliche Informationen rund ums Thema „Wandern“ findest du hier.

  • Welche DAV-Sektionen gibt es im Allgäu?

    Welche DAV-Sektionen gibt es im Allgäu?

    Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins im Allgäu: Vielfalt und Naturverbundenheit im Herzen der Alpen

    Das Allgäu, eine der bekanntesten Regionen Deutschlands, ist nicht nur für seine atemberaubenden Landschaften, grünen Almwiesen und beeindruckenden Bergkulissen bekannt, sondern auch für seine lebendige Outdoor-Community. Eine der zentralen Rollen spielt hier der Deutsche Alpenverein (DAV) mit seinen verschiedenen Sektionen. Jede Sektion hat ihre eigenen Schwerpunkte, Hütten und Wanderwege – ein Netzwerk, das Naturliebhabern und Sportbegeisterten eine breite Auswahl an Möglichkeiten bietet.

    Die DAV-Sektionen im Überblick

    1. DAV Sektion Allgäu Immenstadt e.V.
    2. DAV Sektion Kaufbeuren Gablonz e.V.
    3. DAV Sektion Kempten e.V.
    4. DAV Sektion Leutkirch e.V.
    5. DAV Sektion Lindau e.V.
    6. DAV Sektion Memmingen e.V.
    7. DAV Sektion Mindelheim e.V.
    8. DAV Sektion Oberstaufen Lindenberg e.V.
    9. DAV Sektion Oberstdorf e.V.
    10. DAV Sektion Oy / Allgäu e.V.
    11. DAV Sektion Pfronten e.V.
    12. DAV Sektion Wangen e.V.
    13. DAV Sektion Weiler e.V.

     

    Vielfalt im Angebot – das erwartet Mitglieder der DAV-Sektionen im Allgäu

    Die DAV-Sektionen im Allgäu bieten ihren Mitgliedern nicht nur Zugang zu einer breiten Palette an Sportmöglichkeiten, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die von Teamgeist und Respekt gegenüber der Natur geprägt ist. Zu den regelmäßigen Angeboten zählen:

    • Wanderungen für jedes Fitnessniveau
    • Kletterkurse in Hallen und an Felsen
    • Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Winter
    • Hochtouren und Bergbesteigungen für erfahrene Bergsteiger
    • Familienfreundliche Events und Aktivitäten
    • Umweltbildungsprogramme und Naturschutzprojekte

     

    Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein

    Die Mitgliedschaft in einem Alpenverein bietet viele Vorteile, die sowohl für erfahrene Bergsportler als auch für Anfänger interessant sind:

    • Rabatte auf Berghütten und Wanderungen: Mitglieder erhalten ermäßigte Übernachtungspreise auf Hütten und bei vielen Freizeitaktivitäten.
    • Versicherungen und Sicherheitsdienste: Viele Vereine bieten ihren Mitgliedern Versicherungen, die im Fall von Bergunfällen oder Notlagen greifen.
    • Kurse und Trainingsangebote: Ein weiterer Vorteil ist die Teilnahme an umfassenden Schulungsprogrammen, die von der Sicherungstechnik bis zur Tourenplanung reichen.

     

    Die Bedeutung des Naturschutzes

    Ein großes Anliegen aller DAV-Sektionen ist der Erhalt und Schutz der alpinen Natur. Im Allgäu, wo die Landschaft von intensiver Nutzung und großem Touristenandrang geprägt ist, setzen sich die DAV-Sektionen aktiv für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der empfindlichen Bergökosysteme ein. Zahlreiche Projekte zur Renaturierung, zur Vermeidung von Erosion und zur Förderung der alpinen Flora und Fauna werden gemeinsam mit den Gemeinden und anderen Naturschutzorganisationen durchgeführt.

    Fazit: Vielfalt und Verbundenheit in der Allgäuer Bergwelt

    Die DAV-Sektionen im Allgäu leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung und Erlebbarmachung der alpinen Natur für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Mit einem vielfältigen Angebot an Aktivitäten, Hütten und Wegen, kombiniert mit einem starken Engagement im Naturschutz, schaffen sie eine Umgebung, in der jeder die Faszination der Berge erleben kann. Die Sektionen des DAV im Allgäu bieten mehr als nur sportliche Herausforderungen – sie sind Orte der Gemeinschaft und des gemeinsamen Einsatzes für den Schutz und die Wertschätzung der Alpen.

    P.s. Hier findest du eine Übersicht über weitere Alpenvereine in Europa.

  • Eistobel und Riedholzer Kugel – Wanderung im Westallgäu

    Eistobel und Riedholzer Kugel – Wanderung im Westallgäu

    Diese Wanderung führt durch den schönen Eistobel bei Maierhöfen und anschließend auf den höchsten Berg im Westallgäu, die Riedholzer Kugel. Die Wanderung ist übrigens auch super mit Kindern oder Hund geeignet.

    Wanderung durch den Eistobel

    Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz an der Argentobelbrücke. Der Parkplatz ist Stand Oktober 2024 kostenlos, der Eintritt in den Eistobel kostet für Erwachsene 3,50 € und für Kinder 1,50 €. Gut zu wissen: Der Eistobel ist in der Regel von 01.11. – 31.03. offiziell gesperrt. Nachdem wir den Infopavillon passiert haben geht es erstmal abwärts. Über Stufen und teils über Erdboden und Schotter geht es hinab an die Obere Argen. Achtung, der Tobelweg ist oft nass und teilweise rutschig.

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Schön gelegen wandern wir an der Oberen Argen flussaufwärts. Die erste Station, die wir passieren ist eine Streuwiese mit Höhle und Familienplatz in Form von Kiesbänken zum Spielen im Uferbereich. Der Fluss fließt hier noch relativ eben dahin.

    Weiter geht’s zu den ersten Wasserfällen. Hier rauscht das Wasser in einigen Kaskaden über Nagelfluhgestein flussabwärts. Anschließend geht es am Ufer entlang, teils über Wurzeln, teils über Stege zum Großen Wasserfall. Hier stürzt sich das Wasser 18 Meter tief über eine schräge Felswand in einen mehrere Meter tiefen Gumpen. Die Vegetation erinnert hier stark an einen Regenwald.

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Als nächste Station wartet der Zwinger auf uns. Hier zwängt sich das Wasser durch ein Gewirr aus wuchtigen Felsblöcken. Wir wandern noch weiter bis zum Wasserfall am Eissteg. Hier queren wir in luftiger Höhe die Schlucht und wandern auf der anderen Seite rechter Hand weiter bergauf.

    Vom Eistobel zur Riedholzer Kugel

    Ab hier folgen wir stets dem Wegweiser Richtung Iberg und Kugel. Zuerst führt uns der Weg teils steil über zahlreiche Wurzeln, anschließend über einen breiten Fahrweg hinauf zum Ansitz Hohenegg. Auf unserem Weg dorthin passieren wir die Ruine Hohenegg mit Kapelle, zu der sich ein kurzer Abstecher lohnt.

    Weiter geht es durch den Wald bergauf nach Hohenegg, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Grünenbach. Dort angekommen zweigen wir nach links ab und folgen weiter dem Wegweiser Richtung Iberg und Kugel. Über eine Wiese gelangen wir in den Wald. Der Weg führt uns durch den Wald das restliche Stück hinauf zum Iberg. Hier angekommen erhalten wir einen tollen Ausblick Richtung Norden.

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Am Gipfel des Iberg

    Vom Iberg zur Riedholzer Kugel

    Wir wandern weiter am Bergrücken entlang in östlicher Richtung. Zuerst auf einem schmalen Weg, anschließend auf einem breiten Forstweg führt uns der Weg weiter bergan. Nach einiger Zeit zweigt der Weg nach links ab und wird schmäler. Ab hier ist es nicht mehr weit und nach wenigen Metern stehen wir auf dem höchsten Gipfel des Westallgäus, der Riedholzer Kugel. Von hier aus können wir ein tolles Bergpanorama bestaunen. Vom Allgäu über Vorarlberg bis in die Schweiz, wow!

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Aussicht von der Riedholzer Kugel

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Pause steigen wir nun in westlicher Richtung nach Riedholz / Maierhöfen ab. Über zahllose Wurzeln geht es nun bergab. Toll dabei: Wir gelangen bereit skurz nach dem Gipfel und weiter unten am Weg an einem Niedrigseilgarten vorbei. Kinder haben hier jede Menge Spaß.

    Wanderung durch den Eistobel und zur Riedholzer Kugel

    Schließlich lassen wir den Wald und die Wurzeln hinter uns und erreichen die Ortschaft Riedholz. Wir wandern durch den Ort und folgen dem Wegweiser Richtung Eistobel. Schließlich erreichen wir die Hauptstraße, wandern über die Argentobelbrücke und kommen wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung an.

    Lohnt sich die Wanderung durch den Eistobel?

    Auf jeden Fall. Ob mit Kindern, mit Hund oder einfach so, die Wanderung hat einiges zu bieten.
    Übrigens: Alle Infos zum Tobel findest du auch auf der Website des Eistobels.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.