Autor: Andreas

  • Der erste Schnee in den Bergen – und nun?

    Der erste Schnee in den Bergen – und nun?

    Der erste Schnee in den Bergen: Ein magischer Moment und was du beachten solltest

    Es ist jedes Jahr wieder ein besonderes Erlebnis: Der erste Schnee in den Bergen. Für viele markiert er den Übergang in eine neue Saison voller Winteraktivitäten, Schneewanderungen und Skifahrten. Doch so schön die weiße Pracht auch ist, bringt der erste Schnee einige Herausforderungen mit sich. In diesem Blogeintrag erfährst du, warum der erste Schnee so faszinierend ist und was du unbedingt beachten solltest, wenn du dich auf den Weg in die verschneiten Berge machst.

    1. Der Zauber des ersten Schnees

    Der erste Schnee hat etwas Magisches. Die Landschaft verwandelt sich über Nacht in ein glitzerndes Winterwunderland. Die frische, kalte Luft und das Knirschen des Schnees unter den Füßen schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Wanderwege, Bäume und Berggipfel sind mit einer zarten Schneeschicht bedeckt und wirken wie aus einem Wintermärchen. Viele Naturbegeisterte zieht es in dieser Zeit in die Berge, um die ruhige und friedliche Stimmung zu genießen, bevor der große Ansturm der Wintersportler beginnt.

    2. Vorbereitung ist das A und O

    So schön der erste Schnee auch ist, es ist wichtig, gut vorbereitet zu sein. Besonders in den Bergen können die Wetterbedingungen schnell umschlagen und die Sicherheit beeinträchtigen. Hier sind einige Punkte, die du beachten solltest:

    • Wettervorhersage prüfen: Der erste Schnee kann mit plötzlichem Temperaturabfall und Schneestürmen einhergehen. Überprüfe vor deiner Wanderung oder Tour immer die Wetterlage und achte auf mögliche Warnungen.
    • Ausrüstung anpassen: Auch wenn es erst wenige Zentimeter Schnee sind, solltest du festes Schuhwerk und geeignete Kleidung tragen. Besonders wichtig sind wasserdichte Schuhe mit rutschfesten Sohlen, damit du auf den glatten und möglicherweise vereisten Wegen nicht ins Rutschen kommst. Schichtenlook ist ideal, um flexibel auf Temperaturschwankungen zu reagieren.
    • Tageslicht ausnutzen: Im Herbst und Winter wird es deutlich früher dunkel. Plane deine Tour so, dass du rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit zurück bist. Eine Stirnlampe kann für den Notfall hilfreich sein.

    3. Lawinengefahr nicht unterschätzen

    Schon bei den ersten Schneefällen kann die Lawinengefahr in höheren Lagen steigen. Dies betrifft nicht nur Skitourengeher, sondern auch Wanderer. Informiere dich vor deiner Tour über die aktuelle Lawinenlage, besonders wenn du abseits präparierter Wege unterwegs bist. Im Zweifel gilt: Besser eine einfache, sichere Route wählen oder auf die Tour verzichten.

    4. Tiere und Natur respektieren

    Der erste Schnee bedeckt nicht nur die Wanderwege, sondern verändert auch das Leben der Wildtiere. Viele Tiere befinden sich nun in ihrer Winterruhe oder bereiten sich auf den Winter vor. Bleibe auf markierten Wegen, um die Natur zu schützen und die Tiere nicht unnötig zu stören. Gerade im Winter sind sie auf ihre Energiereserven angewiesen und können durch plötzliche Begegnungen mit Menschen gestresst werden.

    5. Die Rückkehr des Wintersports

    Für viele ist der erste Schnee das Startsignal für die Wintersportsaison. Skigebiete öffnen langsam ihre Lifte, und die ersten Skitouren werden geplant. Doch gerade zu Beginn der Saison sind viele Pisten und Wege noch nicht vollständig präpariert. Achte darauf, ob und welche Skigebiete geöffnet haben, und halte dich an die vorgegebenen Routen, um Unfälle zu vermeiden.

    6. Wo du jetzt noch wandern gehen kannst

    Meistens fällt der erste Schnee vor allem in den höheren und mittleren Berglagen. Touren kannst du dann auf jeden Fall noch in den niedrigeren Lagen planen. Auch in mittleren Lagen sind noch viele Touren machbar, je nach Schneehöhe und Lawinengefahr. Nachfolgend einige Tourenbeispiele im Allgäu.

  • Wegweiser – Was sie bedeuten und worauf zu achten ist

    Wegweiser – Was sie bedeuten und worauf zu achten ist

    Wegweiser in den Bergen: Orientierung und Sicherheit in den österreichischen und bayerischen Alpen

    Die Berge Österreichs und Bayerns sind ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Naturfreunde. Die majestätischen Gipfel, tiefen Täler und klaren Bergseen ziehen Jahr für Jahr Menschen an, die Ruhe und Abenteuer in der Natur suchen. Doch die Alpen sind nicht nur ein idyllisches Postkartenmotiv – sie können auch herausfordernd und gefährlich sein, besonders wenn man nicht weiß, wo es langgeht. In diesem Blogbeitrag widmen wir uns einem wichtigen Helfer auf jedem Bergabenteuer: den Wegweisern. Sie spielen eine zentrale Rolle für die Orientierung und Sicherheit in den Bergen.

    Geschichte der Wegweiser in den Alpen

    Wegweiser in den Alpen haben eine lange Tradition. Schon in der frühen Neuzeit wurden in besonders schwer zugänglichen Regionen Markierungen angebracht, um Hirten, Jäger und Reisende vor Irrwegen und Gefahren zu schützen. Mit der zunehmenden Beliebtheit des Alpinismus im 19. Jahrhundert – angetrieben durch Vereine wie den Deutschen und Österreichischen Alpenverein (DAV und ÖAV) – entstanden systematischere Markierungen. Diese wurden seither kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Wanderer angepasst.

    Wie sind die Wegweiser gestaltet?

    Die Gestaltung der Wegweiser folgt in Österreich und Bayern einem klaren, durchdachten System, das Wanderern hilft, sich im oft unübersichtlichen Gelände zurechtzufinden.

    1. Farben und Symbole: Typische Wegweiser sind gelb, mit schwarzen Aufschriften. Neben den Farben enthalten die Schilder oft Symbole, die Aufschluss über die Art des Weges geben, z.B. ein Berggipfel für alpine Routen oder ein Wanderer für leichte Spazierwege.
    2. Entfernungsangaben: Auf den Wegweisern wird in der Regel nicht die Kilometerzahl angegeben, sondern die geschätzte Gehzeit. Dies ist besonders in den Bergen hilfreich, wo ein Kilometer aufgrund des Geländes sehr unterschiedlich anstrengend sein kann. So weiß man als Wanderer sofort, wie lange man etwa noch bis zum Ziel unterwegs ist.
    3. Zielangaben: Wegweiser zeigen nicht nur die Richtung an, sondern nennen auch konkrete Ziele wie Gipfel, Berghütten, Almen oder Täler. Das hilft, die eigene Route genau zu planen und sich jederzeit zu vergewissern, dass man auf dem richtigen Weg ist.

    Alpenvereinsmarkierungen und Schwierigkeitsgrade

    In den Alpen von Österreich und Bayern haben der DAV und ÖAV ein eigenes System entwickelt, um Wanderern nicht nur den richtigen Weg zu weisen, sondern sie auch über die Schwierigkeit der Route zu informieren. Dieses System gliedert sich in drei Schwierigkeitsstufen:

    1. Leicht (blau): Leichte Wanderwege, meist gut ausgebaute Forstwege oder Pfade, die keine besonderen alpinen Fähigkeiten erfordern.
    2. Mittel (rot): Mittelschwere Bergwege, die Trittsicherheit und eine gute Kondition erfordern. Diese führen oft über schmalere Pfade und können an ausgesetzten Stellen vorbeiführen.
    3. Schwer (schwarz): Alpine Steige, die nicht nur Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sondern auch alpine Erfahrung und möglicherweise Kletterpassagen erfordern. Diese sind nur für geübte Bergsteiger geeignet.

    Zusätzlich zu den Markierungen gibt es auf besonders herausfordernden Routen auch Hinweise auf notwendige Ausrüstungsgegenstände, wie Steigeisen oder Klettergurte.

     

    Doch es gibt derzeit noch ein zweites System, das in Bayern, häufig im Allgäu verbreitet ist:

    1. Leicht (gelb): Leichte Wanderwege, meist gut ausgebaute Forstwege oder Pfade, die keine besonderen alpinen Fähigkeiten erfordern.
    2. Mittel (rot): Mittelschwere Bergwege, die Trittsicherheit und eine gute Kondition erfordern. Diese führen oft über schmalere Pfade und können an ausgesetzten Stellen vorbeiführen.
    3. Schwer (blau): Alpine Steige, die nicht nur Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sondern auch alpine Erfahrung und möglicherweise Kletterpassagen erfordern. Diese sind nur für geübte Bergsteiger geeignet.

    Die Bedeutung der Wegweiser für die Sicherheit

    Die Bergwelt kann sich schnell verändern: Wetterumschwünge, Nebel oder einsetzender Schneefall können die Orientierung erschweren. Wegweiser und Markierungen sind in solchen Situationen neben technischen Instrumenten wie eines GPS-Geräts oft der einzige Anhaltspunkt, um sicher ans Ziel zu gelangen. Sie helfen nicht nur dabei, den richtigen Weg zu finden, sondern warnen auch vor gefährlichen Streckenabschnitten.

    Moderne Wanderkarten und GPS-Geräte sind zwar praktische Ergänzungen, aber sie ersetzen niemals das bewährte Wegesystem in den Alpen. Besonders in entlegenen Gebieten kann der Handyempfang ausfallen – dann ist man auf die Wegweiser und die eigene Erfahrung angewiesen.

    Fazit: Orientierung in den Bergen – Verlässliche Partner auf dem Weg

    Wegweiser in den Bergen von Österreich und Bayern sind viel mehr als bloße Richtungsanzeiger. Sie sind ein integraler Bestandteil der alpinen Infrastruktur, die Wanderern und Bergsteigern Orientierung und Sicherheit bieten. Mit ihrem durchdachten System aus Farben, Symbolen und Schwierigkeitsgraden ermöglichen sie es sowohl Anfängern als auch erfahrenen Alpinisten, die Schönheit der Berge sicher zu erleben.

  • Fotografieren auf Wanderungen: Die besten Momente einfangen

    Fotografieren auf Wanderungen: Die besten Momente einfangen

    Wanderungen bieten eine perfekte Gelegenheit, sich in der Natur zu bewegen und gleichzeitig atemberaubende Fotos zu machen. Die frische Luft, weite Landschaften und besondere Lichtverhältnisse machen Wanderungen zu einem Paradies für Fotografen. Ob du als erfahrener Fotograf oder als Anfänger, ob mit der Kamera oder mit einem Smartphone unterwegs bist – hier findest du nützliche Tipps, wie du die besten Momente auf deinen Wanderungen einfängst.

    Fotografieren auf Wanderungen

    1. Planung ist alles: Timing und Licht

    Der wichtigste Faktor für gelungene Naturfotografie ist das Licht. Fotografieren bei Sonnenauf- oder -untergang, auch als „goldene Stunde“ bekannt, sorgt für weiches, warmes Licht und dramatische Schatten. Plane deine Wanderung so, dass du zu diesen Zeiten an besonders fotogenen Orten bist. Auch die „blaue Stunde“ – die Zeit kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang – erzeugt mystische, kühle Töne, die sich hervorragend für Landschaftsaufnahmen eignen.

    2. Pack die richtige Ausrüstung ein

    Du musst nicht unbedingt eine Profi-Kamera besitzen, um tolle Fotos zu machen, aber ein paar nützliche Hilfsmittel können den Unterschied ausmachen:

    • Kamera oder Smartphone: Smartphones haben heutzutage erstaunliche Kameras. Wenn du mehr Kontrolle über deine Aufnahmen, sowie mehr Bearbeitungsmöglichkeiten haben möchtest, ist eine Kamera mit manuellem Modus vermutlich die bessere Wahl.
    • Objektiv: Die Wahl des Objektivs hängt ganz davon ab, was du fotografieren möchtest. Für breite Landschaftsaufnahmen eignet sich am Besten ein Weitwinkel-Objektiv, für die Tierfotografie oder um Details aufzunehmen ist es ratsamer ein Teleobjektiv einzupacken.
    • Stativ: Ein leichtes, tragbares Stativ ist ein Muss, besonders wenn du Langzeitbelichtungen oder Fotos bei schwachem Licht machen möchtest.
    • Filter: Ein Polarisationsfilter hilft, den Himmel dramatischer erscheinen zu lassen, Reflexionen auf Wasser zu reduzieren und Farben zu intensivieren.
    • Ersatzbatterien und Speicherkarten: Gerade bei längeren Wanderungen ist es wichtig, genügend Akkuleistung und Speicherplatz zu haben.

    3. Den Blick für die Details schärfen

    Oft konzentrieren sich Landschaftsfotografen nur auf weite Landschaftsaufnahmen, doch auch die kleinen Details erzählen eine Geschichte. Achte beim Fotografieren auf Wanderungen auf interessante Texturen, wie Baumrinde, Moose oder Blumen. Vielleicht entdeckst du einen Wassertropfen, der auf einem Blatt glänzt, oder Spuren von Tieren in der Erde. Solche Details können genauso beeindruckend sein wie weite Panoramen.

    4. Den richtigen Bildausschnitt wählen

    Bei Landschaftsaufnahmen spielt der Bildausschnitt eine entscheidende Rolle. Nutze die Drittelregel, um deine Bilder harmonischer wirken zu lassen: Teile das Bild gedanklich in neun gleiche Felder und platziere wichtige Elemente entlang dieser Linien oder an den Schnittpunkten. Dies verleiht deinen Fotos mehr Tiefe und Struktur. Halte auch nach natürlichen „Rahmen“ Ausschau, wie z.B. überhängenden Ästen oder Felsen, die deinen Bildern mehr Tiefe geben.

    Fotografieren auf Wanderungen - Die Drittelregel
    Die Drittelregel
    Wanderung auf Mittag - Steineberg - Stuiben im Allgäu als Rundtour auf dem Höhenweg
    Natürlicher Rahmen aus Holz und Nagelfluhgestein durch einen entwurzelten Wurzelstock

    5. Fotografieren auf Wanderungen: Bewegung einfangen

    Natur ist oft dynamisch – von einem rauschenden Fluss bis zu den Wolken, die sich über den Himmel schieben. Langzeitbelichtungen können Bewegung wunderbar darstellen. Mit einem Stativ kannst du z.B. Wasserfälle oder Flüsse weich und fließend erscheinen lassen, indem du eine lange Belichtungszeit wählst. Wenn du schneller bewegende Objekte, wie Tiere, fotografieren möchtest, wähle eine kürzere Belichtungszeit, um die Bewegung „einzufrieren“.

    6. Menschen in die Landschaft integrieren

    Ein Mensch in der Landschaft kann dem Bild eine besondere Perspektive geben und die Weite der Natur unterstreichen. Halte dich jedoch dezent im Hintergrund oder fange die Person aus einer gewissen Distanz ein, um die Unberührtheit der Umgebung zu bewahren. Dies kann dem Bild Tiefe und Dimension verleihen und einen starken emotionalen Bezug schaffen.

    7. Perspektivenwechsel: Mach deine Aufnahmen einzigartig

    Oft tendieren wir dazu, aus Augenhöhe zu fotografieren. Doch du kannst deinen Bildern mehr Kreativität verleihen, indem du verschiedene Perspektiven ausprobierst. Fotografiere z.B. aus der Froschperspektive, um einen Baum größer und beeindruckender wirken zu lassen, oder suche dir einen erhöhten Punkt, um die Weite der Landschaft einzufangen. Auch das Spielen mit Vorder- und Hintergrund kann interessante Effekte erzeugen.

    8. Wetter nutzen, statt meiden

    Schlechtes Wetter schreckt viele Fotografen ab, doch oft sind es genau diese Bedingungen, die dramatische Aufnahmen ermöglichen. Nebel, Regen oder ein bevorstehendes Gewitter können einer Landschaft eine mystische Atmosphäre verleihen. Denke nur daran, deine Ausrüstung gut zu schützen. Wasserdichte Hüllen oder simple Plastiktüten reichen oft schon aus, um deine Kamera vor Regen zu schützen.

    9. Storytelling: Eine visuelle Wanderung

    Statt nur einzelne, isolierte Fotos zu schießen, versuche, eine Geschichte zu erzählen. Dokumentiere den gesamten Verlauf deiner Wanderung: den Startpunkt, die herausfordernden Wege, beeindruckende Aussichtspunkte, Begegnungen mit Tieren oder besondere Details am Wegrand. So entsteht eine Serie, die deinen gesamten Tag auf der Wanderung nacherzählt und dich selbst und andere immer wieder in die Momente zurückversetzt.

    10. Bearbeitung: Die letzten Feinheiten

    Nach der Wanderung kannst du mit der Bildbearbeitung das Beste aus deinen Fotos herausholen. Dabei geht es nicht darum, die Realität zu verändern, sondern die Atmosphäre zu verstärken. Leichte Anpassungen von Belichtung, Kontrast oder Farbsättigung können deine Bilder lebendiger wirken lassen. Apps wie Lightroom (Android | Apple iOS) oder Snapseed (Android | Apple iOS) sind für Smartphone-Nutzer einfach zu bedienen und liefern tolle Ergebnisse.

    Fazit

    Wanderungen bieten dir nicht nur die Möglichkeit, die Natur zu genießen, sondern auch, großartige Fotomomente einzufangen. Mit der richtigen Vorbereitung und einem geschulten Auge kannst du auf deiner nächsten Wanderung beeindruckende Fotos machen, die nicht nur die Landschaft, sondern auch die Gefühle und Erlebnisse der Tour festhalten. Also pack deine Kamera ein und starte dein nächstes Abenteuer – die Natur wartet darauf, von dir entdeckt zu werden!

  • Sulzspitze & Schochenspitze – Tolle Wanderung via Neunerköpfle

    Sulzspitze & Schochenspitze – Tolle Wanderung via Neunerköpfle

    Lust auf eine aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal? Dann bist du hier genau richtig!

    Wanderung vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wir starten am Parkplatz der Neunerköpfle-Bahn am Ortsrand von Tannheim. Hier führt uns der Weg zur Talstation der Seilbahn, mit welcher wir anschließend bis zur Bergstation fahren. Dort angekommen können wir bereits ein tolles Panorama bestaunen. Doch es wird noch besser: Über den zuerst noch breiten Schotterweg folgen wir dem Wegweiser hinauf zum Neunerköpfle. Unterhalb des Gipfels wird der Weg schmaler, steiler und felsiger. Ein Stahlseil bietet Halt bei nassen Verhältnissen.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Kurze Zeit später erreichen wir auch schon das Gipfelkreuz des Neunerköpfles und wir erhalten einen traumhaften Blick auf den Haldensee, sowie einen 360° Bergpanorama-Blick, wow!

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Das größte Gipfelbuch der Alpen

    Der Weg zur Sulzspitze

    Vom Neunerköpfle folgen wir dem Weg in östlicher Richtung erst wieder ein paar Meter hinab, bevor sich dieser durch den Wald weiter am Bergrücken entlang schlängelt. Die Berge nun wieder direkt vor uns wandern wir weiter am Bergrücken und anschließend am Hang entlang.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Der Weg wird schon bald schmaler und felsiger. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Sulzspitze. Am Hang entlang geht es teils schmal und wenig ausgesetzt in leichten Schwüngen auf und ab. Nach etwa 3 Kilometern erreichen wir wieder die breite Fahrstraße und wandern auf dieser nahezu eben weiter. Hier eröffnet sich auch ein toller Blick ins Birkental, sowie auf die Leilachspitze und die Lachenspitze. Auf diesem Weg wandern wir nun weiter, bis wir nach etwa 3,7 Kilometern Gesamtstrecke den Einstieg zur Sulzspitze erreichen.

    Links der Weg zur Sulzspitze, rechts der Fahrweg von dem wir gekommen sind
    Leichte Felskraxelei kurz vorm Gipfel

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Hier geht es nun teils schmal und steil bergauf. Wir wandern in einem weiten Bogen einmal halb um die Sulzspitze rum und erreichen diese nach abschließender, leichter Felskraxelei. Ein wunderschönes Panorama liegt nun vor uns, der Hochvogel und die spitze Rote Spitze stechen besonders heraus. Die Gipfel-Brotzeit lässt sich hier angenehm genießen.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Weiter geht’s zur Schochenspitze

    Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir auf dem gleichen Weg wieder hinab zum Fahrweg. Diesem folgen wir nun in Richtung Gappenfeld-Alm, welche wir nach etwa 800 Metern etwas abseits des eigentlichen Weges erreichen. Die einzige Einkehrmöglichkeit bis zur Landsberger Hütte. Tipp: Du kannst die Runde auch abkürzen, indem du über den Wanderweg nach der Gappenfeld-Alm Richtung Vilsalpsee absteigst. Wir möchten heute allerdings noch weiter und folgen dem Wegweiser wieder oben am Hauptweg zur Schochenspitze. Zuerst noch über einen Wanderweg, anschließend durch felsdurchsetztes Gelände steigen wir hinauf zur Scharte und dem Abzweig zur Schochenspitze.

    Hier ist bereits das Gipfelkreuz zu erkennen und wir steigen die wenigen Höhenmeter über geschotterten und teils felsigen Untergrund hinauf zum Gipfel. Und auch hier erwartet uns ein tolles 360° Panorama mit Blick auf Traualpsee und Vilsalpsee.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze
    Blick Richtung Lachenspitze, Lache und Landsberger Hütte – rechts die Rote Spitze

    Der Abstieg

    Wir komplettierten unsere Rundwanderung Richtung Landsberger Hütte, die nochmal eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt.

    Etwas unterhalb der Hütte zweigt unser Abstiegsweg nach rechts ab, dem Wegweiser Richtung Vilsalpsee folgend. Über felsdurchsetztes Gelände (Seilversichert – Vorsicht, Rutschgefahr bei Nässe!) steigen wir in einigen Kehren hinunter zum Traualpsee, umwandern diesen auf der Ostseite und gelangen an die Obere Traualpe, eine weitere nennenswerte Einkehrmöglichkeit.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Anschließend folgen wir dem geschotterten und felsigen Wanderweg meist über freies Gelände, teils durch den Wald, hinunter zum Vilsalpsee. Nun werden die Wege wieder breiter und einfacher. Wir umrunden den See am östlichen Ufer und folgen anschließend der Fahrstraße und dem Wanderweg in Richtung Tannheim. Teils idyllisch gelegen wandern wir hier durch den Wald und an der Vils entlang zurück nach Tannheim und durch den Ort zum Parkplatz am Neunerköpfle.

    Lohnt sich die Wanderung vom Neunerköpfe auf Sulzspitze und Schochenspitze?

    Definitiv, denn die Wanderung bietet so viele tolle Ausblicke und mit den drei Gipfeln und noch jede Menge Gipfelerfahrung im Tannheimer Tal. Ausdauer und Kondition sollten für die ca. 18,2 Kilometer vorhanden sein.

    Wie hat dir die Wanderung gefallen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

    Interesse an weiteren mittelschweren Wanderungen?

    Weitere mittelschwere Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

  • Herbst-Wanderungen

    Herbst-Wanderungen

    ▶ Direkt zu den Touren

    Herbst-Wanderungen: Tipps für deine Tour – Worauf du achten solltest

    Der Herbst ist die perfekte Zeit, um in die Natur aufzubrechen und das bunte Farbenspiel der Blätter zu genießen. Die frische Luft und die angenehmen Temperaturen machen das Wandern besonders reizvoll. Doch gerade in dieser Jahreszeit gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest, um deine Wanderung sicher und entspannt zu gestalten.

    1. Kleide dich im Zwiebellook

    Im Herbst kann es morgens kühl und mittags überraschend warm sein. Der Zwiebellook ist ideal, damit du dich an die wechselnden Temperaturen anpassen kannst. Zieh mehrere Schichten an: Eine atmungsaktive Unterlage, eine isolierende Schicht und eine wetterfeste Jacke. So bist du flexibel und kannst je nach Wetterlage etwas aus- oder anziehen.

    2. Achte auf festes Schuhwerk bei Herbst-Wanderungen

    Gerade im Herbst kann der Boden durch Laub und Feuchtigkeit rutschig sein. Mit festen Wanderschuhen, die ein gutes Profil haben und wasserdicht sind, bist du gut aufgestellt. Besonders in den frühen Morgenstunden und schattigen Bereichen können sich kleine Pfützen oder feuchte Wege in gefährliche gefrorene Stellen verwandeln. Deshalb ist gutes Schuhwerk unerlässlich, um ein Ausrutschen zu vermeiden. Grödel können zusätzlichen Halt auf gefrorenen Wegstellen bieten.

    3. Starte frühzeitig

    Die Tage werden im Herbst kürzer, und du möchtest vermutlich ungern im Dunkeln wandern. Plane deine Route so, dass du genug Zeit hast, bevor es dunkel wird. Ideal ist es, früh am Tag zu starten, damit du genug Licht hast, um sicher ans Ziel zu kommen. Berücksichtige auch, dass es in höheren Lagen oder im Wald schneller dunkel wird. Eine Stirnlampe kann bei Herbst-Wanderungen hilfreich sein.

    4. Behalte das Wetter im Blick

    Im Herbst kann das Wetter schnell umschlagen. Prüfe vorab die Wettervorhersage und nimm eine Regenjacke mit. Auch Nebel ist keine Seltenheit und kann die Sicht einschränken. Bei frostigen Temperaturen in der Nacht kann es sein, dass du auf gefrorene Abschnitte triffst, besonders auf Brücken oder in schattigen Bereichen. Sei vorsichtig und achte darauf, wie sich der Boden unter deinen Füßen anfühlt.

    5. Respektiere die Natur

    Gerade im Herbst sind viele Tiere auf Nahrungssuche, um sich auf den Winter vorzubereiten. Verhalte dich respektvoll in der Natur, bleib auf den Wegen und hinterlasse keinen Müll.

    Herbst-Wanderungen können traumhaft sein – besonders, wenn du gut vorbereitet bist. Achte auf die richtige Kleidung, denk an festes Schuhwerk und sei wachsam, besonders bei gefrorenen Stellen auf dem Weg. Wenn du früh startest und das Wetter im Auge behältst, steht deinem Abenteuer nichts im Wege.

  • Rote Flüh – Aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal

    Rote Flüh – Aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal

    Mit dieser Wanderung wartet eine beliebte Wanderung mit wunderschönem Bergpanorama im Tannheimer Tal auf dich.

    Wanderung auf die Rote Flüh

    Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz am Neuschwand-Schlepplift am westlichen Ortsrand von Nesselwängle. Da sich der Parkplatz bei gutem Wetter schnell füllt, solltest du nicht zu spät aufbrechen. Alternativ stehen dir auch jede Menge Parkplätze am Lift der Krinnenalpe (gegenüberliegende Talseite) zur Verfügung.

    Los geht’s dann am oberen, östlichen Ende des Parkplatzes. Wir folgen zuerst dem breiten Fahrweg ein kurzes Stück durch den Wald, bevor dieser schon bald nach rechts Richtung Nesselwängle / Rote Flüh abzweigt. Ebenfalls auf einem breiten Weg folgen wir diesem noch etwa einem Kilometer bis wir oberhalb von Nesselwängle ankommen und unser Weg linker Hand in einen Wanderweg übergeht. Der Wanderweg schlängelt sich nun größtenteils durch den Wald, teils steil, auf Schotter- und Waldwegen hinauf zum Gimpelhaus.

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Bereits während des Ausstiegs erhalten wir immer wieder einen super schönen Blick ins Tannheimer Tal und auf die Tannheimer Berge. Noch kurz unter der Materialseilbahn des Gimpelhauses hindurchgeschlüpft erreichen wir die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour.

    Aufstieg zur Roten Flüh

    Nach einer kurzen Stärkung nehmen wir den zweiten Teil unserer Wanderung in Angriff. Wir folgen weiter dem Wegweiser Richtung Rote Flüh und gelangen schon bald über Schotterwege in ein wunderschönes Kar. Rote Flüh und vor allem Gimpel und rechts die Köllenspitze ragen in imposanten Felswänden vor uns empor. Wow!

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    In einem weiten Bogen führt uns nun unser Weg weiter bergauf. Anschließend geht es in einigen Schotterkehren weiter bergan und wir kommen schließlich am Einstieg der seilversicherten Stellen zum Gipfelaufbau der Roten Flüh an. Hier beginnt nun der anspruchsvollste Teil der Tour. Teils seilversichert geht es über Felsgelände empor. Achtung, bei nassen Verhältnissen kann der teils abgespeckte Fels rutschig werden.

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Solltest du hier bereits Probleme im Aufstieg haben, solltest du dir das Weitergehen gut überlegen. Denn der Abstieg wird nicht unbedingt leichter sein, eher anspruchsvoller. Im oberen Teil sind dann keine Stahlseile mehr vorhanden und wir kraxeln durch eine Rinne hinauf zum Gipfelkreuz.

    Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

    Und hier erwartet uns ein gigantisches Bergpanorama, einfach schön!

    Der Abstieg

    Den Abstieg beschreiten wir auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz.

    Lohnt sich die Wanderung auf die Rote Flüh?

    Auf jeden Fall! Eine Portion Trittsicherheit sollte neben ausreichend Essen und Trinken, sowie Ausdauer noch Platz im Rucksack haben, dann steht einer gelungenen Bergwanderung nichts mehr im Wege.

    Dir hat die Tour gefallen oder du hast Fragen?
    Schreib’s gerne unten ins Gipfelbuch.

    Weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

  • Wanderführer Allgäu, Tannheimer Tal und Kleinwalsertal

    Wanderführer Allgäu, Tannheimer Tal und Kleinwalsertal

    Buchtipps Wanderführer Allgäu – Die besten Bücher für Wanderfreunde

    Das Allgäu ist ein wahres Wanderparadies: majestätische Berge, malerische Täler und idyllische Seen laden zu Erkundungstouren ein. Wer die Region zu Fuß erleben möchte, findet in einem guten Wanderführer wertvolle Tipps und Anregungen für die schönsten Routen. In diesem SEO-Text stellen wir dir die besten Wanderführer für das Allgäu vor, die dir bei der Planung deiner nächsten Touren helfen werden.

    1. „Allgäu Band 1 – Oberallgäu und Kleinwalsertal“

    Dieser umfassende Wanderführer präsentiert die 50 besten Wanderwege im Oberallgäu und dem Kleinwalsertal und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Wanderer. Von leichten Rundwegen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Wanderführer enthält detaillierte Karten, Höhenprofile und Tipps zu Sehenswürdigkeiten entlang der Route.

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    2. „Hüttenwandern im Allgäu“

    Wer gerne eine Mehrtagestour plant und in Berghütten übernachten möchte, ist mit diesem Wanderführer bestens bedient. Er beschreibt gemütliche Hüttentouren sowie anspruchsvollere Etappen von Oberstaufen im Allgäu bis ins Lechtal. Mit genauen Angaben zu den Hütten, Etappenlängen und Einkehrmöglichkeiten ist dieser Guide ideal für Naturliebhaber, die das Allgäu und das angrenzende Lechtal intensiv erleben möchten.

    3. „Familienwandern im Allgäu“

    Für Familien mit Kindern bietet das Allgäu eine Vielzahl an leicht zugänglichen und dennoch beeindruckenden Wanderwegen. In diesem Wanderführer werden speziell Touren für Familien vorgestellt, die mit Kindern jeden Alters machbar sind. Spannende Erlebnispfade, Spielplätze unterwegs und die Einkehr in familienfreundliche Gasthäuser runden die Wanderungen perfekt ab.

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    4. „Alpine Touren im Allgäu: Für erfahrene Bergsteiger“

    Dieser Wanderführer richtet sich an ambitionierte Bergsteiger, die das Abenteuer in den Alpen suchen. Neben klassischen Gipfeltouren werden auch weniger bekannte, aber dennoch herausfordernde Routen im Hochgebirge vorgestellt. Hier finden erfahrene Bergsteiger wertvolle Informationen zu Kletterpassagen, alpiner Ausrüstung und Sicherheitstipps für anspruchsvolle Touren.

    Weitere Wanderführer, die ich dir empfehlen kann

    Allgäu, Kleinwalsertal & Tannheimer Tal

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    Allgäu & Allgäuer Alpen

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    Allgäu

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    Allgäu

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    Fazit: Die besten Wanderführer für das Allgäu

    Egal, ob du Anfänger, erfahrener Bergsteiger bist oder eine Familie mit Kindern hast – das Allgäu bietet für jeden die passende Wanderroute. Ein guter Wanderführer ist dabei unerlässlich, um die schönsten Wege zu finden, sich optimal vorzubereiten und die Natur in vollen Zügen zu genießen.

    Mit den oben genannten Wanderführern bist du bestens gerüstet für dein nächstes Abenteuer in der wunderschönen Allgäuer Bergwelt.

  • Grünten – Wanderung vom Parkplatz „Großer Wald“

    Grünten – Wanderung vom Parkplatz „Großer Wald“

    Auf dieser Wanderung wartet mit dem Grünten sowohl ein schöner Aussichtsberg, als auch eine Genusstour mit zwei Einkehrmöglichkeiten auf dich.

    Wanderung auf den Grünten

    Wir starten unsere Wanderung dieses Mal von einer für uns ungewohnten Seite. Der Wanderparkplatz „Großer Wald“ befindet sich zwischen Kranzegg und Wertach und ist auch Ausgangspunkt für zahlreiche weitere Wanderungen, sowie zu einem tollen Waldspielplatz für Kinder. Hier kommen wir auch beim Abstieg vorbei.

    Los geht’s nun zuerst weiter auf der breiten Fahrstraße in südlicher Richtung. Kurz bevor die Straße in den Wald hinein führt zweigt unser Weg nach rechts ab und wir folgen auf einem idyllischen Fahrweg dem Wegweiser Richtung Alpe Metze-Berg, die wir auch kurz darauf schon erreichen. Wir haben das Glück heute bereits zum Sonnenaufgang unterwegs zu sein, schau dir mal diese tolle Stimmung an, wow!

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Zwei tolle Einkehrmöglichkeiten

    Die Alpe Metzeberg bietet eine tolle Einkehrmöglichkeit und hat verständlicherweise heute zu dieser frühen Zeit noch nicht geöffnet. Deshalb setzen wir unseren Weg fort, zweigen kurz darauf nach links in den Wald ab und wandern hier mäßig steil weiter bergauf zur Alpe Burgerschläg. Auch hier hat man eine tolle Aussicht, die sich bei einer gemütlichen Einkehr mit Sicherheit eine ganze Weile genießen lässt.

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Weiter der Fahrstraße folgend geht es nun ein kurzes Stück bergab, bevor uns anschließend die Straße wieder etwas hinauf zur Alpe Vordere Kölle führt. Wir halten uns rechts und folgen nun dem Wegweiser Richtung Grünten (1 3/4 h). Über Weideflächen geht es vorbei an einem Feldkreuz und einem schön gelegenen Baum rauf zum Waldrand. Hier durchschreiten wir den Weidezaun und folgen dem gut erkennbaren Weg durch den Wald.

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Teils erdig, teils schottrig geht es nun bis kurz unterhalb der Grüntenhütte unter Bäumen hindurch. Als wir den Wald wieder verlassen sind es nur noch wenige Meter bis zur derzeit (Stand September 2024) nicht bewirtschafteten Grüntenhütte. Von hier aus ist unser Gipfelaufschwung bereits gut zu erkennen und wir nehmen schon mal Anlauf. Doch zuerst genießen wir noch das tolle Panorama, dass wir bereits von hier aus bestaunen können.

    Der Gipfelanstieg

    Die letzten ca. 250 Höhenmeter bis zum Gipfel des Grünten haben es nochmal ordentlich in sich. Zuerst noch über einen Wanderweg geht es anschließend weiter bergauf über einen Geröllhang danach über geschotterte und teils felsdurchsetzte Kehren. Doch sind diese geschafft, sind es nur noch 5 Minuten bis zum Grünten-Gipfel und die Vorfreude steigt.

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Hier wird’s gleich steil

    Am Hang entlang geht es teils über Felsen und über Metallstufen, sowie an einer Stahlkette entlang weiter. Achtung, bei nassen Verhältnissen können die Felsen rutschig werden. Im Winter besteht hier erhöhte Abrutschgefahr, die Tour ist tatsächlich deshalb im Winter nur bedingt zu empfehlen. (Unerfahrene sollten diese Wanderung nicht im Winter machen!)

    Die letzten Meter bis zum Jägerdenkmal am Grünten geht es noch durch Felsen hindurch und schon stehen wir oben, auf dem Wächter des Allgäus. Die Aussicht am Gipfel ist jedes Mal aufs Neue traumhaft schön.

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Wanderung vom Parkplatz Großer Wald auf den Grünten im Allgäu

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Gipfel-Brotzeit entscheiden wir uns für den Abstieg. Der Weg bis zur Alpe Vordere Kölle ist der gleiche, anschließend wandern wir statt linker Hand nun geradeaus weiter bergab (Wegweiser: Parkplatz Großer Wald). Die Fahrstraße führt uns hinunter bis zum Waldspielplatz, der nochmal ein lohnendes Ziel für Familien und Kinder darstellt. Anschließend halten wir uns links und folgen der Straße, bald wieder auf bekanntem Wege, zurück zum Parkplatz.

    Lohnt sich die Wanderung über die Alpe Vordere Kölle auf den Grünten?

    Definitiv. Auch wenn diese länger ist als so manch andere Wanderung auf den Grünten, die nur mäßig steilen Anstiege im unteren Teil, die Einkehrmöglichkeiten und die Aussicht sind es definitiv wert.

    Dir hat die Tour gefallen oder du hast Fragen?
    Schreib’s gerne unten ins Gipfelbuch.

    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

  • Neunerköpfle – Leichte Wanderung im Tannheimer Tal

    Neunerköpfle – Leichte Wanderung im Tannheimer Tal

    Start deiner Wanderung aufs Neunerköpfle ist der Wanderparkplatz in Tannheim-Schmieden

    Hier lohnt es sich definitiv nicht zu spät zu starten, denn die Parkplätze sind begrenzt und aufgrund der Nähe zum Vilsalpsee oft zeitig am Vormittag belegt. Wir verlassen den Parkplatz in südöstlicher Richtung und folgen der Straße „Schmieden“ bergauf durchs Dorf. Schon bald erreichen wir den ersten gelben Wegweiser und folgen Richtung Hubertushütte / Neunerköpfle.

    Wanderung von Tannheim aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal

    Der Weg geht nun in einen breiten, geschotterten Forstweg über und schlängelt sich in Kehren über den Forstweg bergauf bis zur Hubertushütte. Vorbei am rauschenden Urfall erhalten wir immer wieder kurze Ausblicke auf die umliegenden Berge.

    Nach ca. 2,3 Kilometern geht der breite Weg in einen Wanderweg über und führt uns zuerst noch durch den Wald, anschließend über freies Gelände unter der Gondelbahn hindurch zur Hubertushütte. An schönen Tagen stellt diese eine erste gemütliche Einkehrmöglichkeit dar, passend auch zur Stärkung vor dem bevorstehenden Anstieg.

    Wanderung aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal
    Der Anstieg über die Skipiste

    Wanderung aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal

    Steil bergauf über die Skipiste

    Über die (im Winter präparierte) Skipiste geht es nun steil bergauf. Nach etwa einem Kilometer geht der Wiesenweg wieder in einen breiten Schotterweg über und führt uns vorbei an der zweiten Einkehrmöglichkeit dieser Tour, der Gundhütte, hinauf zur Bergstation der Neunerköpfle-Bahn. Von dort sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zum Gipfel.

    Wanderung aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal
    Die schön gelegene Gundhütte

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Der Weg folgt zuerst noch einem breiten Schotterweg, dieser geht schon bald in einen schmalen Wanderweg über und führt uns die letzten Meter teils am Seil und über Felsplatten (Achtung, bei Nässe Rutschgefahr!) hinauf zum Gipfelkreuz des Neunerköpfles.

    Und was soll man da noch groß sagen, die Aussicht hier oben ist einfach traumhaft schön. Solltest du jemals wieder aus dem Staunen rauskommen, kannst du dich auch noch ins größte Gipfelbuch der Alpen eintragen.

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Wanderung aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal
    Das größte Gipfelbuch der Alpen

    Übrigens: Ein Rundwanderweg etwas unterhalb des Neunerköpfles lädt (vor allem auch für Kinder) zum Entdecken ein und bietet weitere tolle Ausblicke. (30 Minuten, ca. 1,3 km)

    Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir dem Aufstiegsweg zurück nach Tannheim. Alternativ kannst du auch wieder ein paar Meter absteigen und vor der Skipiste dem breiten Weg zur Usser Alm und anschließend über den Forstweg hinunter nach Tannheim absteigen.

    Wanderung von Tannheim aufs Neunerköpfle im Tannheimer Tal

    Lohnt sich die Wanderung aufs Neunerköpfle?

    Auf jeden Fall. Auch wenn der Anstieg teils steil ist, die Aussicht am Gipfel ist es allemal wert!

    Interesse an weiteren leichten Wanderungen?

    Weitere leichte Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

  • Sonnenkopf, Heidelbeerkopf & Schnippenkopf – Wanderung im Allgäu

    Sonnenkopf, Heidelbeerkopf & Schnippenkopf – Wanderung im Allgäu

    Mit der Wanderung auf die Sonnenköpfe bei Schöllang wartet eine schöne und einfache Rundtour auf dich, die auch super für Einsteiger geeignet ist. Leichte Berg-Wanderwege und eine grandiose Aussicht machen die Wanderung zu einem echten Schmankerl.

    Wanderung auf den Sonnenkopf

    Wir starten unsere Wanderung am Wanderparkplatz an der Gaisalpe in Reichenbach bei Oberstdorf. Von dort folgen wir zuerst der Fahrstraße ein Stück bergauf und zweigen noch vor der Schranke nach links ab. Ab hier folgen wir dem Wegweiser Richtung Schöllang über den Wiesenweg. Auf einem breiten Schotterweg folgt der Höhenweg dem Straßenverlauf Richtung Schöllang. Dabei erhalten wir immer wieder (auch rückblickend Richtung Oberstdorf) eine tolle Aussicht auf die gegenüberliegende Hörnerkette und die kleinen Dörfer und Weiler dazwischen. Am Ende des Wegs zweigen wir nach rechts ab und folgen nun einer Fahrstraße bergauf Richtung Sonnenköpfe. Wir überqueren den Eybach und biegen kurz darauf nach rechts Richtung Eybachtobelweg ab. Gut zu wissen: Der Tobelweg ist in den Wintermonaten gesperrt. In dieser Jahreszeit folgen wir weiter der Fahrstraße bergauf. Und: Der Tobelweg ist teils rutschig, deshalb auf einen festen Tritt achten.

    Hier zweigen wir im Sommer nach rechts ab, in den Wintermonaten halten wir uns leicht links

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu

    Durch den Tobel bergauf

    Wir queren den Eybach erneut und folgen dem zuerst noch breiten Schotterweg bergauf. Über Stufen geht es anschließend weiter und der Weg wird schmaler. Zum letzten Mal queren wir den Eybach über eine Brücke und steigen nun über Schotter und felsdurchsetztes Gelände weiter. Am Ende des Tobels führt der Weg in einigen Kehren am Hang entlang bergauf. Nach einigen weiteren Kehren durch den Wald erreichen wir wieder die Fahrstraße. Wir folgen dieser noch ein Stück weit bergwärts, bevor unser Weiterweg nach links abzweigt. Hier folgen wir wieder dem Wegweiser Richtung Sonnenköpfe.

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu
    Durch den Eybachtobel geht es weiter bergauf. Achtung vor rutschigen Wegstellen!

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu

    Hier zweigen wir am Wegweiser nach links ab

    Nun führt der Weg geschottert zuerst noch über freies Gelände, anschließend durch den Wald in Kehren bergauf. Die restlichen Höhenmeter zum Sonnenkopf folgen wir nun am Hang bergauf über erdiges Terrain (T2-Gehgelände). Am Gipfel angekommen erhalten wir einen tollen Ausblick zum Grünten, auf die Hörnerkette, sowie auf die Daumengruppe bis zum Nebelhorn.

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu
    Blick in nördliche Richtung nach Sonthofen und zum Grünten

    Vom Sonnenkopf zum Heidelbeerkopf

    Nach einer Stärkung wandern wir in südlicher Richtung weiter zum Heidelbeerkopf. Dabei folgen wir dem Wanderweg zuerst wieder ein Stück bergab, dann am Bergrücken entlang und schließlich wieder in einigen Kehren unter Bäumen hinauf zum Heidelbeerkopf. Die Aussicht hier ist ähnlich und da wir noch gut gestärkt sind wandern wir direkt weiter zum Schnippenkopf.

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu
    Im Vordergrund der Heidelbeerkopf, im Hintergrund der Schnippenkopf

    Wanderung von Reichenbach auf den Sonnenkopf - Heidelbeerkopf - Schnippenkopf im Allgäu

    Vom Heidelbeerkopf auf den Schnippenkopf

    Erneut geht es ein Stück bergab, am Bergrücken entlang und anschließend wieder in Kehren hinauf zum Schnippenkopf. Im Gipfelaufbau wartet dann auch die „Schlüsselstelle“ der Tour auf uns. Hier wird der Weg schmaler und führt eng am Hang entlang. Die Stelle wurde durch ein Stahlseil entschärft, ist aber dennoch bei Schnee heikel zu begehen, da dann das Stahlseil unter dem Schnee verschwindet. Deshalb rate ich dir hier von einer Begehung bei Schnee dringend ab! Am Gipfel des Schnippenkopfs angekommen können wir ebenfalls eine tolle Rundumsicht bestaunen. Die Aussicht belohnt definitiv die Anstrengung im Aufstieg.

    Die Schlüsselstelle der Tour ist mit einem Stahlseil versichert. Achtung, im Winter ist die Stelle dennoch heikel zu begehen. Ich rate dir im Winter von einer Begehung ab.

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir einfach weiter dem Weg in nun südwestlicher Richtung. Vor uns bauen sich Entschenkopf und Rubihorn auf und wir erhalten einen Blick ins Kleinwalsertal und auf Oberstdorf. Wir wandern zuerst noch am Bergrücken bergab, anschließend am Hang hinunter zur Falkenalpe (unbewirtschaftet). An dieser geradeaus auf den Entschenkopf zuhaltend wandern wir noch ein paar Höhenmeter runter, bevor uns der Wegweiser Richtung Gaisalpe/ Reichenbach in den Wald hinein weist.

    Wanderung auf die Sonnenköpfe - Sonnenkopf, Heidelbeerkopf und Schnippenkopf bei Schöllang im Allgäu

    Hier folgen wir dem Wegweiser Richtung Gaisalpe / Reichenbach

    Teils durch den Wald, teils über freies Gelände geht es nun hinunter zur Gaisalpe, die die einzige Einkehrmöglichkeit auf der Wanderung darstellt. Nach der langen Rundtour hast du dir hier eine Einkehr definitiv verdient!

    Den finalen Abstieg zum Parkplatz beschreiten wir über den Tobelweg, der etwas unterhalb der Gaisalpe beginnt. Dieser ist ebenfalls in den Wintermonaten gesperrt und kann über die Fahrstraße umgangen werden. Achtung, der Tobelweg kann bei nassen Verhältnissen rutschig werden! In Kehren und über Stufen, teils auch über Felsen folgen wir dem Weg bergab. Im unteren Teil wird der Weg breiter und wir folgen dem nun breiten Schotterweg entlang des Gaisalpbachs bis zur Fahrstraße. Anschließend wandern wir auf dieser die letzten Meter hinab zum Parkplatz.

    Lohnt sich die Wanderung auf Sonnenkopf, Heidelbeerkopf & Schnippenkopf?

    Ja, denn die Rundwanderung wartet mit tollen Ausblicken und größtenteils gut zu begehenden Wegen auf dich. Kondition und Ausdauer solltest du dennoch mitbringen.

    Alternative Parkmöglichkeit:

    Parkplatz Richtung Sonthofen

    Wie hat dir die Tour gefallen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

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