Blog

  • Immenstädter Horn als Rundtour – Wanderung bei Immenstadt

    Immenstädter Horn als Rundtour – Wanderung bei Immenstadt

    Start der Wanderung aufs Immenstädter Horn ist der Parkplatz der Mittagbahn in Immenstadt

    Von hier aus folgen wir dem geschotterten Wanderweg an der Mittagbahn vorbei in westlicher Richtung am Hang entlang. Schon bald queren wir über eine Holzbrücke den Steigbach und zweigen nach rechts ab. An der Straße angekommen folgen wir dem Wegweiser Richtung „Kanzel-Immenstädter Horn 2h“. Dieser führt unterhalb der Straße an einer Schranke vorbei, kurz durch den Wald und dann entlang der Fahrstraße bergauf. Nach kurzer Zeit zweigen wir erneut nach rechts in den Wald ab und folgen hier weiter dem Wegweiser und dem Wanderweg zum Immenstädter Horn (steiler Anstieg).

    Der Weg schlängelt sich in einigen Kehren, oft über Stufen durch den Wald bergauf. An zwei Stellen ist der Weg durch Stahlseile versichert, aber nicht ausgesetzt. Schließlich kommen wir an der Horn-Kanzel an und erhalten einen schönen Ausblick auf Immenstadt und die beiden Alpseen.

    Wanderung von Immenstadt aufs Immenstädter Horn als Rundtour im Allgäu

    Wanderung von Immenstadt aufs Immenstädter Horn als Rundtour im Allgäu

    Wanderung von Immenstadt aufs Immenstädter Horn als Rundtour im Allgäu

    Weiter zum Gipfel

    Der weitere Weg verläuft erst ein kurzes Stück wie auf einem Kamm entlang, anschließend über einen breiten Forstweg und zum Schluss erneut auf einem Wanderweg durch den Wald. Wir bewegen uns hier am Rande einer Wildschutzzone, die vom 01.11. – 15.05. nicht betreten werden darf. Doch auch außerhalb dieser Zeiten kann es nicht schaden sich hier ruhig zu verhalten.

    Schließlich kommen wir am Gipfelkreuz des Immenstädter Horn an und erhalten einen schönen Ausblick auf die gegenüberliegenden Berge.

    Wanderung von Immenstadt aufs Immenstädter Horn als Rundtour im Allgäu

    Der Abstieg

    Nach der verdienten Brotzeit entscheiden wir uns für den Abstieg über die Alpe Alp. Hierfür folgen wir dem Weg an der Schutzhütte vorbei durch das kleine Moor und anschließend durch Weidefläche. Der Wanderweg geht nach einiger Zeit, etwas oberhalb der Alpe in einen breiten Fahrweg über und nach etwa 20 Minuten erreichen wir die Alpe Alp. An dieser vorbei folgen wir dem Wegweiser Richtung Immenstadt / Steigbachtal und folgen weiter dem breiten Forstweg. Ein paar Kehren später weist der Wegweiser auf einen schmäleren Wanderweg in den Wald. Diesem folgen wir ein kurzes Stück und gelangen schließlich an die Fahrstraße, die uns hinab zum Steigbachtobel führt. Im Winter schlängelt sich hier die Rodelbahn bergab, wir nutzen den breiten Schotterweg heute für den finalen Abstieg zurück zum Parkplatz nach Immenstadt.

    Wanderung von Immenstadt aufs Immenstädter Horn als Rundtour im Allgäu

    Lohnt sich die Wanderung aufs Immenstädter Horn?

    Wir sagen: Ja. Der Aufstiegsweg ist zwar zum Teil steiler, dafür wartet eine schöne Aussicht und vor allem viel Ruhe im Wald auf dich.

    Dir hat die Wanderung gefallen oder du hast Fragen?
    Dann ab damit in die Kommentare.
     
    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu und Umgebung findest du hier.

  • Rappenseekopf & Hochrappenkopf – Aussichtsreiche Wanderung

    Rappenseekopf & Hochrappenkopf – Aussichtsreiche Wanderung

    Heute geht’s auf zwei Berggipfel in den Allgäuer Hochalpen mit einer super schönen Aussicht. Bist du bereit?

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf

    Start unserer Wanderung ist der kostenpflichtige Parkplatz an der Fellhornbahn, bzw. der gegenüberliegende Parkplatz „Faistenoy“. Von dort aus radeln wir weiter rein ins Stillachtal, das schon bald nach rechts ins Rappenalptal abzweigt. Gut zu wissen: Bis hierhin kannst du auch mit dem Bus fahren. Die Fahrstraße führt uns weiter rein ins Tal, in einigen Kehren geht’s teils steil bergauf, vorbei an der Buchrainer Alpe und der Sennalpe Breitengehren (beide bewirtschaftet) und entlang des Rappenalpbachs, bis wir schließlich an der Schwarze Hütte ankommen.

    Aufstieg zur Rappenseehütte über den Eselweg

    Noch schnell die Räder abgestellt, den Rucksack geschultert und los geht’s. Wir folgen dem Wanderweg, der sich im unteren Teil teils in einigen Kehren durch den Wald, teils über freies Gelände den Hang raufwindet. Vorbei an der Mittleren Rappenalpe (unbewirtschaftet) steigen wir weiter auf und kommen schließlich unterhalb des Mußkopfs an.

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Bereits von hier aus erhalten wir einen super schönen Blick auf die Schafalpenköpfe, nördlich der Mindelheimer Hütte, sowie zurück ins Tal. Der Weg wird für ein kurzes Stück steiler und führt uns anschließend teils über Stufen rauf zur wunderschön gelegenen Rappenseehütte. Wenn dir der Anstieg für eine Tagestour zu viel ist, bietet sich die Hütte perfekt für eine Übernachtung an.

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Weiter geht’s zum Rappenseekopf

    Südlich der Rappenseehütte liegt der Rappensee, an dessen Ostufer unser Weg weiter in den Geröllhang hinauf führt. Wir folgen dem markierten Weg und gelangen schließlich an eine Scharte oberhalb des Wiesleskar mit perfektem Blick aufs Hohe Licht. Empfangen werden wir ganz standesgemäß von einem jungen Steinbock, der aber nur neugierig Servus sagt und sich dann wieder seiner Hauptbeschäftigung widmet.

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Ab hier wird der Weg anspruchsvoller und führt teils in leichter Kraxelei über Felsblöcke rauf zum Rappenseekopf. Und wow, die Aussicht hier oben ist einfach super schön. Biberkopf, Trettach und im Hintergrund die Höfats – der Blick auf die gesamte Allgäuer Bergprominenz spricht für sich.

    Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf bei Oberstdorf im Allgäu

    Nach einer kurzen Pause steigen wir auf der anderen Seite wieder ab und folgen dem schottrigen Wanderweg hinunter in eine weitere Scharte, bevor wir schließlich erneut aufsteigen und schon bald den Gipfel des Hochrappenkopf erreichen. Die Aussicht hier ist ähnlich schön und wir genießen die super schönen Allgäuer Bergmomente.

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir zuerst noch dem Weg zurück in die Scharte und zweigen anschließend nach links Richtung Rappenseehütte ab. Der Weg ist teils mit Felsblöcken durchsetzt und auch zwei Schneefelder gilt es zu queren. Diese sind allerdings am heutigen Tag relativ harmlos und problemlos machbar und so stehen wir schon bald wieder an der Hütte. Auf dem Weg dorthin begegnen wir sogar noch mehreren Murmeltieren.

    Von hier aus folgen wir dem Aufstiegsweg hinunter zur Schwarzen Hütte und freuen uns schon aufs „Bergab-Rollen“ zurück nach Oberstdorf mit dem Fahrrad.

    Lohnt sich die Wanderung auf den Rappenseekopf und den Hochrappenkopf?

    Auf jeden Fall. Ob als Tagestour oder Zweitagestour, die Aussicht spricht Bände. Solltest du die Wanderung bereits im Frühsommer oder im Spätherbst planen, informier dich unbedingt vorher über die aktuelle Schneesituation!

    Tipps

    • Stöcke erleichtern den Auf- und Abstieg, besonders im Schutt- und Geröllfeld oberhalb der Rappenseehütte
    • Zeit mitbringen und bei Sonnenschein eine Kopfbedeckung, sowie Sonnenschutz und ausreichend Verpflegung

    Dir hat die Wanderung gefallen oder du hast Fragen?
    Dann ab damit in die Kommentare.
    Hier findest du weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Umgebung

  • Die richtige Regenjacke zum Wandern

    Die richtige Regenjacke zum Wandern

    Regenjacke zum Wandern: Dein perfekter Schutz vor schlechtem Wetter

    Wandern ist eine der beliebtesten Outdoor-Aktivitäten, die Menschen jeden Alters genießen. Egal, ob du ein erfahrener Wanderer oder ein Anfänger bist, eine hochwertige Regenjacke ist ein unverzichtbares Ausrüstungsstück. In diesem Artikel erfährst du, warum die Regenjacke zum Wandern so wichtig sind und worauf du beim Kauf achten solltest.

    Warum sind Regenjacken beim Wandern so wichtig?

    1. Schutz vor Regen und Feuchtigkeit: Beim Wandern ist es unvermeidlich, dass du irgendwann auf Regen stoßen wirst. Eine gute Regenjacke hält dich trocken und schützt deine Kleidung vor Nässe. Nasse Kleidung kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch zu Unterkühlung führen, besonders in höheren Lagen, wo die Temperaturen schnell fallen können.
    2. Windschutz: Viele Regenjacken sind nicht nur wasserdicht, sondern auch winddicht. Dies ist besonders wichtig in exponierten Gebieten, wo starker Wind deine Körpertemperatur schnell senken kann. Eine winddichte Regenjacke hilft, die Wärme zu speichern und den Windchill-Effekt zu reduzieren.
    3. Atmungsaktivität: Moderne Regenjacken bestehen aus Materialien, die nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv sind. Dies bedeutet, dass Schweiß und Feuchtigkeit von innen nach außen entweichen können, während Regen nicht eindringen kann. Dies ist entscheidend, um während des Wanderns trocken und komfortabel zu bleiben.
    4. Leichtigkeit und Packbarkeit: Regenjacken sind in der Regel leicht und lassen sich kompakt zusammenfalten, sodass du sie problemlos in deinem Rucksack verstauen kannst. Dies ist besonders wichtig für lange Wanderungen, bei denen jedes Gramm zählt.

    Worauf solltest du beim Kauf einer Regenjacke achten?

    1. Materialien und Technologie: Achte auf Materialien wie Gore-Tex, eVent oder andere wasserdichte und atmungsaktive Stoffe. Diese Materialien bieten hervorragenden Schutz vor Nässe und ermöglichen gleichzeitig die Ableitung von Schweiß.
    2. Nähte und Reißverschlüsse: Die Nähte einer Regenjacke sollten versiegelt oder getaped sein, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Auch die Reißverschlüsse sollten wasserdicht sein oder über eine Schutzleiste verfügen.
    3. Passform und Komfort: Eine gute Regenjacke sollte gut sitzen und genügend Bewegungsfreiheit bieten. Achte auf verstellbare Elemente wie Kapuze, Ärmelbündchen und Saum, um die Jacke optimal an deinen Körper anzupassen.
    4. Kapuze: Eine gut gestaltete Kapuze ist essentiell. Sie sollte verstellbar sein und einen festen Schirm haben, um dein Gesicht vor Regen zu schützen, ohne die Sicht einzuschränken. Manche Kapuzen sind auch helmkompatibel, was für Bergsteiger von Vorteil ist.
    5. Belüftungsmöglichkeiten: Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen oder an anderen Stellen der Jacke ermöglichen zusätzliche Luftzirkulation und helfen, Überhitzung zu vermeiden. Dies ist besonders nützlich, wenn du in wechselhaftem Wetter oder bei anstrengenden Aktivitäten unterwegs bist.
    6. Taschen: Überlege, wie viele Taschen du benötigst und ob sie wasserdicht sind. Brusttaschen, Innentaschen und Seitentaschen bieten Stauraum für wichtige Gegenstände wie Karten, Handy oder Snacks und sollten leicht zugänglich sein, ohne dass du die Jacke ausziehen musst.
    7. Gewicht und Packmaß: Je nach Art deiner Wanderungen kann das Gewicht und das Packmaß der Regenjacke eine Rolle spielen. Leichte, kompakte Modelle sind ideal für Tagestouren oder als Notfalljacke im Rucksack, während robustere Jacken für längere, anspruchsvollere Touren geeignet sind.

    Eine Regenjacke ist ein unverzichtbarer Begleiter bei jedem Wanderabenteuer. Sie schützt dich nicht nur vor Regen und Wind, sondern sorgt auch für Komfort und Sicherheit auf deinen Touren. Beim Kauf solltest du auf hochwertige Materialien, eine gute Passform und nützliche Features achten, die deine Wandererfahrung verbessern. Mit der richtigen Regenjacke zum Wandern bist du bestens gerüstet, um die Natur in vollen Zügen zu genießen, egal bei welchem Wetter.

    Transparenz-Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links zu Amazon. Damit kannst du mich und meine Arbeit hier unterstützen. Pro verkauftes Produkt erhalte ich eine kleine Provision.

    Regenjacke für Damen

    [amazon box=“B0C74TRMSB“ /]

    Regenjacke für Herren

    [amazon box=“B0C74TYPBG“ /]

  • Bschießer – Wanderung ab Schattwald im Tannheimer Tal

    Bschießer – Wanderung ab Schattwald im Tannheimer Tal

    Start der Wanderung auf den Bschießer ist Schattwald

    Am Parkplatz des hiesigen Elektrizitätswerks starten wir unsere heutige Wanderung. Stand 2024 kann die Parkgebühr am Automat und per Parkster-App entrichtet werden, ebenfalls stehen zwei Ladepunkte für Elektroautos zur Verfügung. Wir starten in Richtung Hauptstraße, biegen nach links ab und überqueren diese. Wir folgen der Straße ins Dorf und anschließend dem Wegweiser Richtung Bschießer / Ponten. Schon bald zweigt der Weg zur Rohnenspitze nach links ab, wir folgen allerdings geradeaus weiter dem Schotterweg bergauf. Entlang des Stuibenbachs führt uns der Weg an den Wasserkaskaden vorbei weiter bergan.

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Schließlich kommen wir aus dem Wald wieder in freies Gelände, gehen dort bis zum Weidegatter und folgen ab hier dem Wegweiser Richtung Bschießer. Der weitere Weg führt über Weidegebiet zuerst noch relativ eben, bald schon steiler und in einigen Kehren hinauf zu einem Sattel. Übrigens: Wenn du die Gehzeit etwas verkürzen möchtest, kannst du auch mit der Wannenjochbahn zur Bergstation fahren und von dort bis hierher zum Sattel wandern.

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Wir folgen weiter dem Wegweiser und erreichen über die Weidefläche schon bald Latschen- und Bergwaldgebiet. Teils durch hohes Gras wandern wir weiter bergan und erreichen schon bald den Geröll- / Schotterhang. Bereits hier erhalten wir immer wieder tolle Ausblicke in die umliegende Bergwelt, einfach schön.

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Weiter geht’s über geschottertes (teils grob-schottriges) Terrain noch einige weitere Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Bschießer. Am Gipfelkreuz angekommen erhalten wir einen wunderschönen Panoramablick, auch auf den benachbarten Ponten.

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Wanderung von Schattwald auf den Bschießer

    Anschlussmöglichkeiten:

    #1 Abstieg zur Stuiben-Sennalpe
    #2 Weiterweg zum Ponten und Abstieg übers Pontental
    #3 Weiterweg zum Ponten und übers Zirleseck auf die Rohnenspitze. (Weg teils über Felsblockgelände) Abstieg über die Rohnenspitze nach Schattwald.

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir dem Aufstiegsweg hinab zum Ausgangspunkt nach Schattwald.

    Lohnt sich die Wanderung auf den Bschießer?

    Definitiv, denn die Aussicht ins Tannheimer Tal und die Allgäuer Berge ist traumhaft schön!

    Wie hat dir die Tour gefallen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

    Weitere Wanderungen im Tannheimer Tal findest du hier.

  • Spieser – Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe

    Spieser – Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe

    Start der Wanderrunde auf den Spieser ist das Bergdorf Oberjoch

    Genauer gesagt der dortige, kostenpflichtige Parkplatz P1. An dessen unterem Ende (Straße Richtung Bad Hindelang) queren wir die Straße und werden auf der anderen Straßenseite bereits von einem Wegweiser empfangen. Wir folgen diesem Richtung Hirsch-Alpe ins Obere Dorf, vorbei an der Rehaklinik Santa Maria und rein in den Wald. Die breite Fahrstraße endet an einem Weidegatter und geht von dort in einen Wanderweg über. Wir wandern über Stock und Stein auf einem schönen Panoramaweg am Hang entlang.

    Immer wieder spitzeln die Berge durch die Bäume und geben einen Blick auf die umliegende Bergwelt frei. Schließlich kommen wir am Aussichtspunkt Ifenblick an und genießen die Aussicht bei einer kurzen Verschnaufpause.

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Weiter geht es dem Wegweiser folgend Richtung Hirsch-Alpe am Hang entlang, teils über Stufen bergauf und bergab, teils wird der Weg schmaler und ist mit einem Drahtseil versichert. Nach ca. 3 km gelangen wir auf die Fahrstraße zur Hirsch-Alpe und folgen dieser hinauf bis zur einzigen Einkehrmöglichkeit auf unserer Rundwanderung. Hier kannst du eine tolle Aussicht bei einer gemütlichen Einkehr genießen.

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Weiter geht’s zum Spieser

    Hinter der Alpe hast du die Wahl. Entweder folgst du dem Wegweiser Richtung Spieser oder, so wie wir heute, du folgst dem Weg Richtung Hirschberg, der zuerst noch durch Weidegebiet führt und schon bald über einen Wegweiser Richtung Spieser führt. Somit können wir eine schöne Runde wandern und brauchen nicht den gleichen Weg wieder retour gehen. Der Weg dorthin führt von der Alpe in einem Bogen (oberer Weg) weiter bergauf, vorbei an einem Feldkreuz und durch Weidegebiet bevor der Weg ab dem Wegweiser zum Spieser an Steilheit zunimmt und uns auf einem schmaleren, teils von den Kühen zertretenen Weg hinauf zum Gipfel des Spieser führt.

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Hier oben erwartet uns eine super schöne Aussicht ins Tannheimer Tal und auf die Allgäuer Alpen mit Hochvogel, Ifen & Co.

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir dem Wanderweg Richtung Steinpaßsattl / Hirsch-Alpe. Über Stock und Stein und durch teils hohes Gras geht es hier bergab bis zum genannten Sattel. Hier kannst du nun entweder zur Hirsch-Alpe absteigen und auf dem Aufstiegsweg zurückwandern oder du folgst weiter der Runde zum Ornach. Schwierigkeit Gesamttour zurück über Hirsch-Alpe: T2 | Schwierigkeit Gesamttour weiter über Ornach: T3. Wir entscheiden uns heute  für den Weiterweg zum Ornach und folgen dafür dem Wanderweg weiter bergab.

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

    Schon bald erreichen wir einen Wegweiser, der hinauf zum Ornach zeigt. Und genau dem folgen wir und biegen nach rechts ab. Der Weg wird für die restlichen Höhenmeter des Tages schmaler und führt durch felsdurchsetztes Gelände. Bei nassen Verhältnissen kann es hier rutschig werden!

    Wanderung von Oberjoch zum Ornach

    Bereits kurze Zeit später erreichen wir das Gipfelkreuz des Ornach und auch hier können wir einen schönen Panoramablick bestaunen. Von hier aus folgen wir dem Wanderweg zurück nach Oberjoch. Zuerst noch durch Weidegebiet geht dieser auf etwa der Hälfte des Abstiegs in einen breiten Fahrweg über und bringt es zurück ins Obere Dorf und anschließend auf bekanntem Weg zum Parkplatz P1.

    Lohnt sich die Rundwanderung auf den Spieser?

    Auf jeden Fall! Tolle Ausblicke und eine gemütliche Einkehrmöglichkeit laden förmlich dazu ein. Ein tolle Tagesausflug in den Allgäuer Bergen.

    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

  • Hangrutsch am Biberkopf beim Aufstieg aus Warth

    Hangrutsch am Biberkopf beim Aufstieg aus Warth

    Wegen eines Hangrutsches im Bereich des Biberkopf ist der Weg aus Warth / Lechleiten aktuell nicht begehbar. Laut Bergsportbericht Oberstdorf ist eine großräumige Wegeverlegung geplant, der Zeitpunkt der Umsetzung ist allerdings noch nicht bekannt.

    Der Anstieg auf den Biberkopf ist im Moment offiziell nur über technisch schwierigere Varianten über die Hintere Lechleitner Alm und den Schänzlesee oder über das Oberstdorfer Rappenalptal machbar! (Schneeverhältnisse prüfen!) Es hat sich scheinbar mittlerweile eine alternative Aufstiegsspur „eingetreten“. Diese ist auf eigene Gefahr und nur mit alpiner Erfahrung begehbar.

  • Alpe Bärgündle via Giebelhaus – Leichte Wanderung in Hinterstein

    Alpe Bärgündle via Giebelhaus – Leichte Wanderung in Hinterstein

    Heute geht’s ins wunderschöne Hintersteiner Tal, genauer gesagt ins Bärgündeletal. Bist du dabei?

    Wanderung vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Abgesehen von der Wahl der Schmankerl auf der Brotzeitkarte der Alpe Bärgündle hast du schon zu Beginn deiner Tour die Wahl:
    #1 Bike & Hike: Mit dem Fahrrad von Hinterstein zum Giebelhaus und anschließend zu Fuß zur Alpe
    #2 Bus & Hike: Mit dem Wanderbus von Hinterstein zum Giebelhaus und dann zu Fuß weiter (hier geht’s zum Fahrplan)
    #3 Hike & Hike: Zu Fuß von Hinterstein bis zur Alpe Bärgündle (lange Wegstrecke, sehr zeitintensiv)

    Wir entscheiden uns heute fürs Fahrrad und radln die ca. 8,5 km und 230 Höhenmeter bis zum Giebelhaus. Von dort startet auch offiziell unsere Wanderung. Wir steigen um auf die Füße und wandern der Fahrstraße nach Richtung Alpe Bärgündle / Prinz-Luitpold-Haus. Die Fahrstraße schlängelt sich mäßig steil am Hang entlang. Begleitet werden wir stets vom Rauschen des Bärgündelesbachs.

    Vorbei am Täschlefall wandern wir weiter, bis wir schließlich die Abzweigung zur Alpe erreichen. Diese ist auch mit einem Schild versehen, oft siehst du hier auch viele Fahrräder abgestellt. (Du kannst natürlich auch bis hierher radeln, damit sparst du dir den Fußmarsch zurück). Wir folgen dem nun deutlich schmaleren Weg hinunter zum Stierbach, den wir über einen schmalen Steg überqueren.

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Vorbei am Wasserfall zur Alpe Bärgündle

    Am anderen Ufer angekommen geht es nun durch den Wald bergauf, teils auch etwas steiler, teils felsdurchsetzt. Schließlich gelangen wir an einem wunderschönen Wasserfall an an dem wir eine kurze Pause einlegen.

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Von hier aus sind es nur noch einige wenige Meter bis zu unserem heutigen Ziel, der Alpe Bärgündele. Die wunderschöne Aussicht auf Schneck & Co. genießen wir anschließend bei einer gemütlichen Einkehr.

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Übrigens: Es gibt sogar noch einen einfacheren Weg zur Alpe, allerdings etwas länger. Dafür zweigst du nicht an der Abzweigung ab, sondern folgst der Fahrstraße weiter zur Pointhütte (1.319m). Kurz bevor du diese erreichst, zweigst du nach links ab. Ein Schild weist dir den Weg. Anschließend geht es über einen breiten Forstweg hinauf zur Alpe.

    Wanderung in Hinterstein - vom Giebelhaus zur Alpe Bärgündle

    Deine Tour kannst du bei ausreichend Kondition noch erweitern, z.B. zum Prinz-Luitpold-Haus oder auch auf den Hochvogel (anspruchsvoll und lang, T4 + UIAA I).

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück zum Giebelhaus.

    Lohnt sich die Wanderung zur Alpe Bärgündle?

    Eine gemütliche Wanderung in einem wunderschönen Tal mit feiner Brotzeit, was braucht’s denn da noch viel mehr?

    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

  • Der richtige Wanderrucksack für deine Wanderung

    Der richtige Wanderrucksack für deine Wanderung

    Empfehlungen für deinen Wanderrucksack: Perfekter Begleiter für jede Wanderung

    Wandern ist voll im Trend! Es bringt dich in die Natur, lässt dich abschalten und hält dich fit. Aber ohne den richtigen Wanderrucksack kann das ganz schnell unangenehm werden. Damit du bestens ausgerüstet bist, gebe ich dir hier ein paar Tipps, worauf du beim Kauf achten solltest.

    Die richtige Größe und Volumen

    Erstmal zur Größe: Wie lange bist du unterwegs? Für einen Tagestrip reicht oft schon ein kleiner Rucksack mit 20 bis 30 Litern. Da passt alles rein, was du für einen Tag so brauchst – Wasser, Snacks, ne leichte Jacke und vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten.

    Planst du eine mehrtägige Tour? Dann solltest du auf einen größeren Rucksack mit 40 bis 70 Litern setzen. Da bekommst du locker deine zusätzliche Kleidung, Verpflegung, ein Zelt und den Schlafsack unter. Aber Vorsicht: Nicht mehr Platz nehmen als nötig, sonst schleppst du am Ende viel zu viel Zeug mit dir rum.

    Tragesystem und Komfort

    Nichts ist schlimmer als ein unbequemer Rucksack, der nach einer Stunde schon die Schultern schmerzen lässt. Achte daher auf ein gutes Tragesystem. Ein gepolsterter Rücken und breite, verstellbare Schultergurte sind ein Muss. Auch ein Hüftgurt (am Besten gepolstert) ist wichtig, denn der verteilt das Gewicht besser und entlastet deine Schultern.

    Probier den Rucksack ruhig mal im Laden an, am besten beladen. So merkst du gleich, ob er bequem sitzt oder nicht. Ein Brustgurt kann ebenfalls helfen, den Rucksack stabil zu halten, vor allem auf unebenem Gelände.

    Material und Wetterfestigkeit

    Du willst sicher nicht, dass deine Sachen bei einem plötzlichen Regenschauer durchnässt werden. Daher sollte dein Rucksack aus wasserabweisendem Material bestehen oder zumindest eine Regenhülle dabei haben. Gute Rucksäcke sind oft aus robusten Materialien wie Nylon oder Polyester gefertigt, die nicht nur wasserabweisend, sondern auch sehr langlebig sind.

    Zusätzliche Features

    Ein paar coole Extras können deinen Wanderrucksack noch praktischer machen. Hier ein paar Features, die echt nützlich sind:

    • Viele Fächer: Damit du nicht ewig nach deinen Sachen kramen musst.
    • Seitentaschen: Für schnellen Zugriff auf Wasserflaschen oder Snacks.
    • Befestigungsmöglichkeiten: Für Wanderstöcke oder eine Isomatte.
    • Trinksystem-Kompatibilität: Praktisch, wenn du während des Wanderns trinken willst, ohne den Rucksack abzusetzen.

    Bekannte Marken und Modelle

    Wenn du dich fragst, welche Marken und Modelle besonders gut sind, kann ich dir ein paar Empfehlungen geben. Deuter, Osprey und Vaude sind bekannt für ihre hochwertigen Wanderrucksäcke. Modelle wie der Deuter Aircontact, der Osprey Atmos oder der Vaude Brenta haben sich bei vielen Wanderern bewährt.

    Der perfekte Wanderrucksack ist ein unverzichtbarer Begleiter für jedes Abenteuer in der Natur. Achte auf die richtige Größe, ein bequemes Tragesystem, robustes Material und nützliche Extras. Investiere in einen guten Rucksack, denn er wird dir viele Jahre treue Dienste leisten.

    Also, worauf wartest du noch? Pack deinen Rucksack und ab in die Natur! Deine nächste Wanderung wartet schon auf dich.

    Transparenz-Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links zu Amazon. Damit kannst du mich und meine Arbeit hier unterstützen. Pro verkauftes Produkt erhalte ich eine kleine Provision.

    Tagestour – Wanderrucksack

    [amazon box=“B08JQVRV2X“ template=“widget“][amazon box=“B07WMT2G5Y“ template=“widget“]

    Mehrtagestour – Wanderrucksack

    [amazon box=“B0C825424Q“ template=“widget“][amazon box=“B0B21R45VQ“ template=“widget“]

    Praktisches Zubehör: Trinkblasen

    [amazon box=“B018Y0QSEE“ /]

    [amazon box=“B08JR1PPQH“ /]

  • Wallrafweg – Wanderung von Reichenbach nach Oberstdorf

    Wallrafweg – Wanderung von Reichenbach nach Oberstdorf

    Heute wartet eine leichte Wanderung auf dich, die zwar keinen Gipfel beinhaltet, dennoch mit tollen Bergblicken auf dich wartet.

    Wanderung auf dem Wallrafweg

    Start unserer Wanderung ist der Parkplatz Gaisalpe in Reichenbach. Von dort folgen wir der Fahrstraße bergauf, entweder komplett bis zum Einstieg in den Wallrafweg oder auf der Natur-näheren Variante über den Gaisalptobelweg. Wir entscheiden uns für Variante 2 und zweigen schon bald geradeaus ab auf den breiten Schotterweg, der uns entlang des Gaisalpbachs teils steil bergauf führt. Der Weg wird mit zunehmender Höhe schmaler und geht schon bald in einen Wanderweg über, der durch felsdurchsetztes Gelände führt. Achtung, bei nassen Verhältnissen kann es hier rutschig werden! Gut zu wissen: In den Wintermonaten ist der Tobelweg gesperrt!

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Eisenbrücken und Treppenstufen lassen uns schnell an Höhe gewinnen und schon bald wandern wir fast eben entlang des Bachs weiter, bis wir wieder auf die Fahrstraße treffen. Dort angekommen zweigen wir nach rechts ab und folgen der Straße zurück bis zur Marienkapelle. Dort angekommen zweigt ein schmaler Pfad nach links ab und wir folgen ab hier dem Wegweiser „Wallrafweg – Oberstdorf“.

    Wandern auf dem Wallrafweg von Reichenbach nach Oberstdorf im Allgäu

    Ab hier führt der Weg zum Großteil durch den Wald, was ein richtiger Segen an warmen und sonnigen Tagen ist. Immer wieder können wir dabei wunderschöne Ausblicke auf die Allgäuer Bergwelt bestaunen. Nach ca. 3,25 km erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour. Ab hier geht es bis nach Oberstdorf bergab, immer entlang unterhalb des Rubihorn-Massivs.

    Wandern auf dem Wallrafweg von Reichenbach nach Oberstdorf im Allgäu

    Wandern auf dem Wallrafweg von Reichenbach nach Oberstdorf im Allgäu

    Wandern auf dem Wallrafweg von Reichenbach nach Oberstdorf im Allgäu

    Schließlich rückt Oberstdorf immer weiter ins Blickfeld und wir wandern hinunter zum Café Breitenberg, das die einzige Einkehrmöglichkeit am Wallrafweg darstellt. Bei einer gemütlichen Einkehr erhalten wir eine wunderbare Aussicht auf Oberstdorf und die umliegenden Berge. Anschließend folgen wir der Fahrstraße bergab, die uns zuerst Richtung Skisprungschanze führt und anschließend hinunter zur Trettach (siehe Karte).

    Wandern auf dem Wallrafweg von Reichenbach nach Oberstdorf im Allgäu

    Rückweg

    Für den Rückweg nach Reichenbach hast du mehrere Möglichkeiten:
    #1 Auf dem gleichen Weg retour
    #2 Per Bus ab Eissportzentrum Oberstdorf (zur Fahrplanauskunft der MONA Allgäu)
    #3 Über den Wiesenweg

    Wenn du dich für Variante 3 entscheidest folgst du zuerst noch der Trettach und schon bald dem Wiesenweg Richtung Rubi und schließlich nach Reichenbach.

    Lohnt sich die Wanderung auf dem Wallrafweg?

    Ja, grad wenn du es etwas gemütlicher angehen lassen möchtest. Tolle Ausblicke und relativ einfach zu begehende Wege machen diese Wanderung so angenehm.

    Wie hat dir die Wanderung gefallen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

    Hier findest du weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Umgebung

  • Rubihorn – Mittelschwere Wanderung über den Gaisalpsee

    Rubihorn – Mittelschwere Wanderung über den Gaisalpsee

    Mit der Wanderung aufs Rubihorn wartet eine beliebte und häufig begangene Tour auf dich. Deshalb kann ich dir einen frühen Start wärmstens ans Herz legen.

    Wanderung aufs Rubihorn

    Start unserer Wanderung auf den markanten, 1.957m hohen Allgäuer Gipfel ist die Ortschaft Reichenbach bei Oberstdorf. Genauer gesagt der dortige, kostenpflichtige Wanderparkplatz der Gaisalpe. Wir folgen der Fahrstraße und dem Gaisalpbach bergauf in den Wald.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Schon bald gelangen wir an eine Abzweigung und hier hast du die Wahl: Entweder folgst du weiter der Fahrstraße bergauf, die dich bis zur Gaisalpe führt oder du nimmst den naturnäheren Tobelweg entlang des Gaisalpbachs. Bitte beachte, dass der Tobelweg bei nassen Verhältnissen rutschig und schmierig sein kann. Während der Wintermonate ist dieser gesperrt.

    Nachdem wir fast immer den Tobelweg wählen, nehmen wir natürlich auch heute den Tobelweg. Zuerst noch über einen breiten Schotterweg, wird dieser bald zunehmend schmaler und es geht über felsdurchsetztes Gelände weiter bergauf. Eisentreppen unterstützen bei der Querung des Bachs, anschließend geht es mit halbwegs natürlichen Treppenstufen weiter nach oben.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Bald schon gelangen wir wieder auf die Fahrstraße zur Gaisalpe, die die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer heutigen Wanderung darstellt. Da die Gaisalpe bei unserem frühen Start noch nicht geöffnet hat folgen wir dem Schotterweg Richtung Nebelhorn / Rubihorn.

    Zum Unteren Gaisalpsee

    Über Weideflächen und Stock und Stein geht es weiter bergauf. Teils durch den Wald, teils über freies Gelände, teils über Stufen, teils über felsdurchsetztes Gelände. Während dem Aufstieg zum Unteren Gaisalpsee queren wir insgesamt drei Bachläufe. An wenigen, schwierigeren Stellen ist der Weg mit Drahtseil versichert, was grad bei nassen Verhältnissen Sicherheit gibt. Und schließlich stehen wir am Unteren Gaisalpsee. Immer wieder schön hier oben.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Weiter über den Gaisalpsteig aufs Rubihorn

    Doch wir wollen ja noch weiter. Unser heutiges Ziel liegt etwa 450 Höhenmeter vor und über uns und erhebt sich massiv am Südwestufer des Gaisalpsees. Wir umrunden den See auf der Südseite und folgen dem Wegweiser Richtung Rubihorn. Der Weg schlängelt sich nun zum Großteil durch Gras- und Felslandschaft und steilt zunehmend auf.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    In Kehren geht es weiter bergauf und schon bald brauchen wir auch kurz die Hände zum Vorankommen (Schwierigkeit: T3). An warmen Tagen heizt es sich in diesem Kessel ziemlich auf, deshalb sind Sonnenschutz und ausreichend Trinken äußerst ratsam.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Angekommen am Gratweg zweigen wir nach rechts ab, Richtung Rubihorn. Teils über Felsen, teils am Drahtseil führt uns der Weg am Hang entlang und schließlich steigen wir die finalen Meter über Eisenstufen hinauf zum Gipfel.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Und wow, die Aussicht hier oben ist einfach bezaubernd. Der Blick auf den Gaisalpsee, auf Oberstdorf und auf sämtliche Allgäuer Gipfel lässt unsere Herzen höherschlagen und im Nu ist auch die Anstrengung vergessen.

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Wanderung von Reichenbach über den Unteren Gaisalpsee aufs Rubihorn

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück ins Tal.

    Lohnt sich die Wanderung aufs Rubihorn?

    Die Aussicht und die Anstrengung sprechen für sich, im Positiven natürlich. Eine Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du hier ebenso einpacken wie ausreichend Trinken und Essen. Nicht zu vergessen: Stöcke.

    Wie hat dir die Wanderung gefallen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

    Hier findest du weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Umgebung

    Aufstiegsweg