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  • Die 5 schönsten Rodelbahnen im Allgäu

    Die 5 schönsten Rodelbahnen im Allgäu

    Schlittenfahren bedeutet eine Riesengaudi im Schnee. Auf dieser Seite erhältst du einen Überblick der schönsten Rodelstrecken im Allgäu – und das Beste: Die Seite wird ständig um weitere tolle Strecken ergänzt.

    Mit ein paar wenigen Tipps wirst auch du eine Menge Spaß im Schnee haben – ich wünsch dir eine mords drum Gaudi 🙂

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  • Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle

    Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle

    Bei der Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle wartet eine aussichtsreiche und zugleich auch beliebte Tour auf dich. Ein echter Tipp ist früh zu starten, denn ab ca. 9 – 10 Uhr wird der Andrang hier am Wochenende schon deutlich größer.

    Los geht’s auf’s Wertacher Hörnle am Wanderparkplatz der Buchel Alpe in Obergschwend

    Hier hast du gleich mal die Wahl, entweder du entscheidest dich für den Aufstieg zur Buchel Alpe über die asphaltierte Fahrstraße durch den Wald (kann im Winter auch mit dem Schlitten / Rodel befahren werden) oder du folgst alternativ der Hauptstraße Richtung Oberjoch, zweigst direkt an der nächsten Kreuzung nach rechts ab und folgst dem Wanderweg, der direkt unterhalb des Bergheims Unterjoch in westliche Richtung beginnt. Von hier aus geht es größtenteils über freie Weideflächen hinauf zur Buchel Alpe.

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

    An der Buchel Alpe angekommen kannst du dich noch für den weiteren Aufstieg stärken oder du belohnst dich beim Abstieg für die Anstrengung und genießt die tolle Aussicht. Der weitere Weg führt dich ab hier etwas steiler, aber zu keiner Zeit ausgesetzt bergan. Zuerst noch über die breite Fahrstraße, bevor der Weg anschließend in einen Winter-Wonderland-Weg durch den Wald übergeht. Ein besonders schönes Naturschauspiel wenn die einfallende Sonne durch die Bäume auf den Schnee trifft und diesen zum Glitzern bringt. Schon bald kommst du wieder auf einen etwas breiteren Weg, dem du nach links folgst. Anschließend geht es über freies Gelände bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt bergauf. Ehrlicherweise hast du von hier aus sogar einen besseren Ausblick als vom Gipfel, denn ein unglaublich schönes Alpen-Winterpanorama bietet sich dir hier – WOW!

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

    Falls du noch den Gipfel des Wertacher Hörnle erklimmen möchtest folgst du einfach dem Wegweiser. Besondere Vorsicht ist hier geboten, denn durch den Wind bilden sich hier oft Schneewechten, die zwar gut ersichtlich sind und umgangen werden können, aber trotzdem nicht zu unterschätzen sind! Schon bald kommt der Gipfel in Sichtweite und ist auch kurz darauf erklommen.

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

    Der Abstiegsweg

    … folgt dem Aufstiegsweg. In umgekehrter Reihenfolge geht es vom Gipfel wieder zurück zum Wanderparkplatz ins Tal.

    Fazit

    Eine tolle Schneeschuhwanderung, die auch für Einsteiger gut zu meistern ist.

    Tipps

    • Stöcke erleichtern den Abstieg und bieten zusätzlichen Halt
    • Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum
    • Eine Einkehr auf der Buchel Alpe lädt zum Verweilen – Sonnencreme nicht vergessen

     

    Weitere tolle und aussichtsreiche Wanderungen und Bergtouren findest du hier.

    Leichte Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle im Allgäu

  • Gaichtspitze und Hahnenkamm – Wanderung im Tannheimer Tal

    Gaichtspitze und Hahnenkamm – Wanderung im Tannheimer Tal

    Unweit des Bergmassivs um Rote Flüh, Gimpel und Kellenspitze liegt am Ende des Tannheimer Tals die Gaichtspitze. Und genau diese wirst du heute nicht nur besteigen, sondern sogar überschreiten.

    Start deiner Tour auf die Gaichtspitze ist der Parkplatz der Schneetalalm in Nesselwängle

    Vom gebührenpflichtigen Parkplatz der Schneetalalm führt dich ein breiter Schotterweg Richtung Süden in das kleine Dorf Gaicht. Eine wissenswerte Info: Dort kommst du unter anderem am ältesten Haus im Tannheimer Tal vorbei. Von dort aus geht der Fahrweg schon bald in einen Wanderweg über und führt dich mässig steil (teilweise etwas steiler) zuerst noch durch den Wald bergauf, bevor der Weg dann über offenes Gelände hinauf zum Gipfel führt. Bereits beim Aufstieg kannst du ein herrliches Panorama ins Lechtal bestaunen. Auch das Zugspitzmassiv rückt in greifbare Nähe. Am Gipfel der Gaichtspitze angekommen hast du dir eine Stärkung redlich verdient.

    Von der Gaichtspitze zum Hahnenkamm

    Der weitere Weg führt dich direkt nach der Gaichtspitze steil bergab in felsigem Gelände (T4). Der schwierige Teil ist zum Großteil durch Stahlseile versichert, allerdings solltest du hier trotzdem sehr konzentriert bleiben. Anschließend geht es über einen wunderschönen Gratweg über den Alpkopf hinauf zum Hahnenkamm. Von hier aus hast du ebenfalls eine tolle Aussicht.

    Der Abstieg über die Schneetalalm

    Natürlich darf auf deiner Rundtour über die Gaichtspitze und den Hahnenkamm das kulinarische Erlebnis nicht zu kurz kommen. Schon bald kommst du auf deinem Weg zurück zum Parkplatz an der Schneetalalm vorbei. Hier solltest du auf keinen Fall den Kaiserschmarrn verpassen.

    Nach einer kräftigen Stärkung führt dich ein Wanderweg zum Teil über Weideflächen, zum Teil durch den Wald zurück zum Parkplatz in Nesselwängle.

    Fazit

    Eine aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal, einem wunderschönen Hochtal.

    Tipps

    • Stöcke erleichtern den Auf- & Abstieg und bieten Halt
    • Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum
    • Vorsicht im Herbst – erster Schnee kann sich in Schattenlagen halten
  • Üntschenspitze – Schöne Rundwanderung im Kleinwalsertal

    Üntschenspitze – Schöne Rundwanderung im Kleinwalsertal

    Wanderung auf die Üntschenspitze

    Für die heutige Wanderung wählen wir einen eher unbekannten Gipfel im Allgäuer Raum, die Üntschenspitze. Erreichbar ist diese übers Starzeljoch und anschließend über die Güntlespitze, hoch über Baad im Kleinwalsertal.

    Los geht’s also am Wanderparkplatz in Baad. Von dort wandern wir zuerst durchs Dorf bergauf und zweigen schon bald nach links auf den Güterweg ab, der anschließend in den Starzelweg übergeht. Unser Weg verläuft schön gelegen oberhalb des Turabachs und windet sich teils steiler den Berg hinauf. Einige Kehren später erreichen wir schließlich die unbewirtschaftete Starzelalpe. Für unseren weiteren Weg zweigen wir an dieser nach links ab und folgen dem Wegweiser Richtung Starzeljoch.

    Am Starzeljoch angekommen erhalten wir das erste Mal einen schönen Blick ins Lechtal auf der einen Seite und zurück ins Kleinwalsertal und die Allgäuer Alpen auf der anderen Seite. Für unsere Rundwanderung wählen wir erneut den Weg nach links Richtung Hochstarzel und Güntlepsitze. Von nun an geht es am Grat entlang weiter. Dieser ist an manchen stellen etwas luftiger und felsiger und teils mit Drahtseilen versichert. Trittsicherheit und Ausdauer sind auf dieser Tour definitiv notwendig!

    Und so wandern wir immer schön gelegen am Grat entlang bis zum Derrenjoch und weiter hinauf zur Güntlespitze. Am Güntlejoch angekommen zweigen wir nach rechts ab und machen einen Abstecher zu unserem heutigen Tagesziel, der Üntschenspitze. Was immer wieder auffällt an diesem Tag sind die wunderschönen herbstlichen Landschaften. Aber auch abseits des Herbstes ist es hier wunderschön zu wandern, denn die Gegend ist selbst im Sommer nicht überflutet mit Wanderfreunden und grad im Sommer blüht es hier richtig schön.

    Hütte am Morgen auf dem Weg zur Üntschenspitze im Kleinwalsertal

    Die Üntschenspitze und der Weg zurück

    Vorbei am Häfner Joch geht es dir letzten Meter am Grat hinauf zur Üntschenspitze. Und schließlich stehen wir oben und erhalten einen wunderschönen 360° Bergpanormama-Blick.

    Nach einer gemütlichen Rast starten wir unseren Weiterweg und somit den Weg zurück nach Baad. Der hat’s auf jeden Fall nochmal in sich. Den ersten Teil kennen wir bereits und wandern auf bekannten Wegen zurück zum Güntlejoch. Hier zweigen wir nun nach rechts ab und folgen weiter dem luftigen und teils felsigen Gratverlauf. Hier stehen keine Sicherungshilfen zur Verfügung, leichte Ausgesetztheit spielt aber durchaus eine Rolle.

    Üntschenspitze Ausblick Herbst Alpen Allgäu Kleinwalsertal

    Am kleinen Gipfelkreuz der Hinteren Üntschenspitze angekommen wählen wir steilen und schottrigen Weg nach rechts Richtung Üntschenpass. Dort angekommen zweigen wir nach links ab und wählen den Weg Richtung Stierlochalpe. Je nach Jahreszeit ist die Wegfindung hier nicht immer otpimal gegeben, denn teils hohes Gebüsch versperrt immer wieder den Weg.

    Weiter bergab geht’s durch den Wald bis wir schließlich die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour erreichen, die Bärgunthütte. Und eine Einkehr haben wir uns hier heute redlich verdient! Auf breiten Wegen geht es anschließend entlang des Bärguntbachs hinunter zurück zu unserem Ausgangspunkt.

    Fazit

    Eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken in die umliegende Bergwelt. Wer sich einen ausgesetzten Grat zutraut, der kommt definitiv auf seine Kosten! Auch kann man die Runde je nach Ausdauer noch um den Gipfel des Walmendinger Horns und der Ochsenhofer Köpfe erweitern.

    Viele weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu, Kleinwalsertal und im Tannheimer Tal findest du hier.

  • Aggenstein – Mittelschwere Wanderung im Tannheimer Tal

    Aggenstein – Mittelschwere Wanderung im Tannheimer Tal

    Immer wieder spannend im Frühjahr ist die Frage: „Ob die Tour wohl schon machbar ist mit den Schneeresten?“
    Eine gute Hilfe ist bei dieser Tour die Webcam am Neunerköpfle. Hier bekommst du einen guten Blick auf den Aggenstein und auch auf den Einstein. Schau hier genau auf den Gipfelaufbau, denn der ist sowohl am Aggenstein, als auch am Einstein mit Schneeresten eine echte Herausforderung.

    Start der Wanderung auf den Aggenstein ist der Parkplatz Lumberg in Grän

    Stand 2024 kannst du die Parkgebühr entweder über die App Parkster oder über den Ticketautomaten bezahlen. Anschließend starten wir unsere heutige Tour in nördliche Richtung durch ein Viehgatter. Wir folgen dem Wegweiser erst nach links, dann nach rechts Richtung Bad Kissinger Hütte / Aggenstein. Die ersten Meter steigen noch moderat über einen breiten Schotterweg an. Bereits hier erhalten wir einen super schönen Ausblick auf unseren heutigen Zielgipfel.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Weiter geht es im Wald schon bald auf einem geschotterten (fels- und wurzeldurchsetzten) Wanderweg weiter bergauf. Unweit der Materialseilbahn der Bad Kissinger Hütte geht es größtenteils im Wald bergauf. Grad im Sommer bilden die Bäume hier einen guten Sonnenschutz und kühlen etwas. Wir queren den Seebach über eine Holzbrücke und schon bald einen weiteren Nebenast des Seebachs. Der Weg ist immer wieder mit Fels durchsetzt, Stöcke sind hier empfehlenswert.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Tipp: Zwischendurch auch mal einen Blick zurückwerfen, denn die Aussicht ist bereits im Aufstieg an manchen Stellen echt schön. Nach etwa 550 Höhenmeter erreichen wir den Wegweiser der nach links zum Aggenstein abzweigt (55 Minuten) und nach rechts Richtung Brentenjoch / Füssener Jöchle. Hier erhalten wir einen super schönen Blick auf den Hopfensee und den Forggensee.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Nach etwa 10 Minuten erreichen wir die Bad Kissinger Hütte, die eine tolle und sogleich die einzige Einkehrmöglichkeit der Tour darstellt. Noch schnell gestärkt und schon geht es weiter Richtung Gipfel.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Zuerst queren wir den Hang, anschließend geht es in Kehren weiter bergauf. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel sind mit einem Stahlseil versichert und sollten nicht unterschätzt werden! Der Fels ist teils speckig und kann bei nassen Verhältnissen sehr rutschig werden.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Am Gipfel angekommen erhalten wir ein wunderschönes 360° Panorama, wow!

    Der Abstieg

    Für den Weg zurück zum Ausgangspunkt folgen wir dem Aufstiegsweg in umgekehrter Richtung.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Lohnt sich die Wanderung auf den Aggenstein?

    Eine super schöne Wanderung, die zurecht äußerst beliebt ist. Starte am Besten hier gleich morgens oder abends, um, zumindest bei schönem Wetter, dem „Ansturm“ etwas zu entkommen.

    Tipps

    1) Stöcke erleichtern den Aufstieg und bieten Halt beim Abstieg

    2) Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum

    3) Früh aufbrechen oder spät starten, da sonst Teilnehmer einer Massenwanderung

    Fragen zur Tour?
    Schreib gerne unten in die Kommentare.

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

    Wanderung auf den Aggenstein im Tannheimer Tal

     

  • Hündle – Erlebe die Krokusblüte im Allgäu

    Hündle – Erlebe die Krokusblüte im Allgäu

    Die Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu zieht jedes Jahr viele begeisterte Besucher an. Zurecht, denn die lila und weißen Krokusse verzaubern die Landschaft in ein wunderbares Bergblumenmeer.

    Zur Krokusblüte am Hündle

    Vom kostenlosen Parkplatz der Hündlebahn (Stand 22.03.2024) folgen wir dem geteerten Fahrweg entlang der Hündle Erlebniswelt in westlicher / südlicher Richtung teils steil bergauf. Vorbei an Weidewiesen und an der Sommerrodelbahn geht es weiter bergan bis wir schließlich die Bergstation der Seilbahn erreichen. Immer wieder können wir dazwischen auch Blicke ins „Unterland“, sowie den großen Alpsee bei Immenstadt erhaschen.

    Von der Bergstation folgen wir weiter dem nun geschotterten Weg Richtung Hündlekopf. Bereits nach weiteren 15 Minuten erreichen wir das Gipfelkreuz und können einen tollen Blick aufs Allgäu und sogar bis in die Schweiz bestaunen.

     

    Leichte Wanderung zur Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu

    Weiter geht’s zur Krokusblüte

    Nach einer verdienten Brotzeit steigen wir wieder ein paar Meter ab und folgen dem Fahrweg in östlicher Richtung. Bereits nach wenigen hundert Metern können wir schon die ersten Krokusse sprießen sehen und nach ein paar weiteren Schritten blüht ein wahres Krokusmeer vor uns, mit einer traumhaften Bergkulisse im Hintergrund – wow! Übrigens: Ab der Bergstation der Hündlebahn weisen dir Schilder den Weg zur Krokusblüte.

    Leichte Wanderung zur Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu

    Leichte Wanderung zur Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu

    Der Abstieg

    Von hier aus geht es zurück Richtung Bergstation am Hündle. Entweder man fährt mit der Bahn wieder zurück zum Parkplatz oder man steigt den gleichen Weg wie beim Aufstieg wieder ab.

    Leichte Wanderung zur Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu

    Fazit

    Eine einfache Wanderung mit tollen Ausblicken und grad im Frühjahr stellt die Krokusblüte am Hündle ein super schönes Highlight der Wanderung dar. Ich wünsch dir ganz viel Spaß! Übrigens: Die Krokusse öffnen sich bei Sonnenschein meist zwischen 8.30 und 10 Uhr.

    Toll auch: Der Hündle ist ein richtiger Familienberg. Für die Kinder wartet neben Spielmöglichkeiten im Tal auch ein Erlebnisweg mit Rätselstationen der MounTeens.

    Dir hat die Wanderung auf den Hündle gefallen oder du hast Fragen?
    Schreib’s gern unten in die Kommentare.

    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu findest du hier.

    Leichte Wanderung zur Krokusblüte am Hündle bei Oberstaufen im Allgäu

  • Einstein – Wanderung im Tannheimer Tal

    Einstein – Wanderung im Tannheimer Tal

    Kurz und knackig, schön und nicht ganz ohne – so würd ich die Tour im Nachhinein beschreiben. Was dich auf der Wanderung auf den Einstein erwartet, liest du in den kommenden Zeilen 😉

    Rauf auf den Einstein in Tirol

    Start deiner Wanderung ist der Wanderparkplatz in Berg in Tannheim, direkt an der Tannheimer Bundesstraße gelegen. Bereits vom Parkplatz erhältst du einen tollen Blick auf den Bergrücken, sowie den Gipfelaufbau des Einstein.

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    Der Weg ist gut beschildert und oft durch rote Punkte markiert. Zu Beginn folgst du der Straße in die Ortschaft Berg und anschließend weiter nach Norden in Richtung Einstein-Massiv. An einem Gattertor geht der Weg anschließend in einen Wanderweg über. Ein Wegweiser weist dir hier den Weg. Nun geht es bergauf über einen Schotterweg zuerst über freies Gelände und Weidefläche, anschließend durch den Wald.

    Der Schotterweg ist zwar teils etwas steiler und teils auch felsdurchsetzt, mit festem Schuhwerk aber gut begehbar.

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    In Kehren schlängelt sich der Weg immer weiter bergauf, bis du schließlich unterhalb des Gipfels auf teils höhere Stufen und Plattengelände triffst. Hier heißt es gut aufpassen, Trittsicherheit sollte vorhanden sein. Bei nassen und schmierigen Verhältnissen kann es hier schnell rutschig werden.

    Obacht! Bei Altschnee im Frühjahr oder Neuschnee im Spät-Herbst kann es hier heikel werden. Die Schneefelder stellen eine nicht zu unterschätzende Absturzgefahr dar!

    Und schon stehst du oben. An schönen Tagen erwartet dich hier ein 360° Bergpanorama vom Feinsten. Die Tannheimer Berge, sowie die Allgäuer Alpen und im Hintergrund die Tiroler Berge bieten ein wunderschönes Panorama. Und die einfallende Sonne bietet gerade zum Sonnenaufgang wunderbare Lichtstimmungen. Eine ausgiebige Gipfelrast hast du dir redlich verdient. Genieß es!

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    Der Abstieg

    Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

    Fazit

    Eine schöne Wanderung mit teils steileren Anstiegen und tollen Ausblicken in die umliegende Bergwelt.

    Tipps

    1. Stöcke erleichtern den Abstieg und bieten Halt
    2. Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum
    3. Vorsicht bei Altschneeresten oder Neuschnee – unterhalb des Gipfels besteht bei nassen und gefrorenen Verhältnissen Absturzgefahr!

     

    • Fragen zur Tour? Schreib’s gerne unten in die Kommentare.
    • Weitere spannende Wanderungen findest du hier.

     

    Sonnenaufgangswanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal

  • Schönkahler – Schneeschuhwanderung im Tannheimer Tal

    Schönkahler – Schneeschuhwanderung im Tannheimer Tal

    Start deiner Schneeschuhwanderung auf den Schönkahler ist Zöblen

    Für unsere Schneeschuhtour auf den Schönkahler im Tannheimer Tal wählen wir zum Start den Parkplatz am westlichen Ortseingang von Zöblen. Dieser ist auch ausgeschildert. Von dort folgen wir zuerst der Straße durchs Dorf und anschließend den Wegweisern in Kehren hinauf zum Berggasthof Zugspitzblick. Bereits hier erhalten wir eine tolle Aussicht ins Tannheimer Tal.

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Am Gasthof angekommen folgen wir nich kurz dem breiten Weg, bevor wir schließlich unsere Schneeschuhe anziehen und weiter durch die verschneite Winterlandschaft wandern. Der Weg zieht sich mit leichter Steigung durch den Wald hinauf. Wir folgen weiter dem Wegweiser und verlassen nach einiger Zeit wieder den Wald.

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Über einen freien Hang mit Blick auf den Einstein wandern wir weiter hinauf, erneut in den Wald. Hier wird die Wegfindung ein wenig schwieriger doch mit einem geschulten Auge oder dem GPX-Track auf der Sportuhr / am Smartphone ist es kein Problem den Weg vor lauter Bäumen zu finden.

    Aufstieg zum Pirschling

    Am vorerst höchsten Punkt angekommen führt der Weg wieder ein Stück durch traumhafte Berglandschaft bergab, gegenüber baut sich bereits der Aufstiegshang vor uns auf. Über eine kurze, schmale Brücke (mit Schneeschuhen ein Balanceakt) queren wir einen Bach und steigen anschließend der Einfachheit halber in Kehren bergauf. Stets dem Wegweiser folgend wandern wir in vielen weiteren Kehren auf den Rücken des Pirschlings und erhalten immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die uns umgebende Bergwelt, wow!

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Weiter geht’s auf den Schönkahler

    Am Gipfel angekommen wandern wir weiter ein Stück bergab und hier gilt es ein besonderes Augenmerk auf die Schneewechten zu legen! Lieber einen Tick näher am Wald wandern, denn von oben ist im Winter nicht zu erkennen wie weit sich die Schneewechte neben und unter uns aufgebaut hat. Von hier aus erhalten wir schon einen ersten Blick auf den Gipfel des Schönkahlers, noch liegen ein paar Höhenmeter vor uns. Über freie Fläche und ein wenig zwischen Bäumen wandern wir schließlich hinauf zum Gipfelkreuz und erhalten eine richtig schöne Aussicht! Da lohnt sich doch die Anstrengung des Spurens im frischen Pulverschnee.

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal
    Blick auf den Gipfel des Schönkahler

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal
    Vorsicht vor Schneewechten

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir teils eine leicht andere Variante. Zuerst steigen wir wieder auf den Bergrücken ab und halten uns dann nach rechts Richtung der kleinen Holzhütte. Dort angekommen wandern wir nach links am Waldrand entlang zu einer verlassenen Wild-Fütterungsstelle wo wir bereits gut den Weiterweg erkennen können. Auf dem breiten Fahrweg wandern wir direkt unterhalb eines Hangs entlang bis wir wieder auf unsere Spuren vom Aufstieg am Wegweiser treffen.

    Von hier aus geht es zunächst auf bekannten Pfaden zurück. An der Freifläche vom ersten Wald angekommen (hier kamen wir von links aus dem Wald raus) stapfen wir nun geradeaus weiter durch den Schnee in den Wald hinein. Der Weg zieht sich nun leicht nach links durch den Wald bevor wir diesen verlassen, weiter bergab wandern und schon den Berggasthof Zugspitzblick erkennen können. Von hier aus suchen wir uns den besten Weg hinab auf den breiten Fahrweg und wandern auf der Fahrstraße zurück zum Ausgangspunkt im Tal.

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Schönkahler - Schneeschuhwanderung ab Zöblen im Tannheimer Tal

    Fazit

    Eine wunderschöne Schneeschuhwanderung, die mit einem tollen Ausblick belohnt.

    Tipps

    • Früh aufbrechen und die ersten Sonnenstrahlen genießen
    • Sitzkissen und Tee für den Gipfel einpacken
    • Eher geringes Lawinenrisiko – dennoch aufpassen und Lawinenlagebericht, sowie Verhältnisse vor Ort prüfen!
    • Schneeschuhe können in vielen Sportgeschäften oder auch in vielen DAV-Geschäftsstellen für ca. 5 – 10€ pro Tag ausgeliehen werden. Wanderstöcke sind ebenfalls von Vorteil.
    • Die aktuelle Schneelage kannst du vorab über die Webcams im Tannheimer Tal checken

    Weitere tolle und aussichtsreiche Wanderungen und Bergtouren findest du hier.

  • Auf die Zugspitze über die Höllentalklamm und den Höllentalferner

    Auf die Zugspitze über die Höllentalklamm und den Höllentalferner

    Rauf gehts auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze über die Höllentalklamm. Ein besonderes Erlebnis mit einer Vielfalt an Erfahrungen – was genau erfährst du in den kommenden Zeilen 🙂

    Rauf auf die Zugspitze

    Es ist mal wieder einer dieser Tage, an denen der Wecker sein eigenes Ding durchzieht. 2.45 Uhr steht heute drauf, als ich unsanft aus den Träumen gerissen werde. Also schnell noch eine Kleinigkeit frühstücken, die letzten Sachen packen und auf gehts zum vereinbarten Treffpunkt, ein Kumpel wird mich heute begleiten auf der Tour zur Zugspitze über den Höllentalferner.

    Nach 1,5h Anfahrt geht es dann endlich am Wanderparkplatz Hammersbach los. Es wird mein erstes Abenteuer mit Gletschererfahrung. Entsprechend aufgeregt geh ich auch an die Sache ran.

    Der Aufstieg

    Der Aufstieg erfolgt zuerst auf einem breiten Weg Richtung Höllentalklamm. Bereits von weitem hört man schon das Rauschen dieser wunderschönen Schlucht, sofern ich das in unserer Nacht- und Nebel-Aktion beurteilen kann. Und so sprinten wir an diesem kalten Morgen bei 5°C rauf bis zur Höllentalangerhütte. Bereits von hier ist die Zugspitze gut zu erkennen und wird von der aufgehenden Sonne in ein wunderschönes Rot getaucht. Nachdem wir die ersten 700hm grad mal in 1,5h gemeistert haben ist uns auch entsprechend warm und die erste Brotzeit steht an um für den kommenden Anstieg gewappnet zu sein. Es warten schließlich noch gut 1600 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz.

    Sonnenaufgang auf dem Weg zur Zugspitze

    Nach einer kurzen Pause geht es weiter Richtung ersten Klettersteig. Und jetzt wirds spannend Freunde. Es liegt eine Wand vor uns, die von weitem mehr als eine Kletterei als ein Klettersteig ausschaut. Nahezu senkrecht und kaum Absätze lassen das Herz schon hüpfen. Aber wie immer: Hilft alles nix, da müssma eiz durch 😀

    Und so gehts rauf am Klettersteig Richtung Höllentalferner. Langsam kommt auch die Sonne ums Eck und lässt uns ganz dezent ins Schwitzen bringen. Mit der Zugspitze im Blick geht es nun immer weiter bergan – über Geröllfelder und erste Schneefelder.

    Blick ins Höllental

    Weiter über den Gletscher Richtung Zugspitze

    Nach kurzer Zeit wartet dann auch schon die nächste Pause auf uns – Grödel anlegen, denn ab hier kommt man über das Gletschereis nur noch mit Grödel oder Steigeisen voran. Von diesem Punkt aus hat man übrigens einen richtig guten Ausblick ins Höllental, schaut geil aus mit dem Schnee und Eis im Vordergrund – also auch mal a bissl genießen zwischendurch 😉

    Höllentalferner an der Zugspitze

    Festhalten Freunde, jetzt gehma steil! Gefühlt halb senkrecht gehts rauf über den Gletscher zum Einstieg des Klettersteigs. Wer möchte, kann hier auch in der Seilschaft gehen, was in Anbetracht des Gefälles durchaus Sinn macht. Einmal abgerutscht und du saust da komplett wieder runter.. Auch auf die Gletscherspalten sollte man hier aufpassen.

    Es folgt: Der Klettersteig

    Am Einstieg des Klettersteigs herrscht dann bereits reges Treiben – also rein in den Stau 😀 Und des dauert Freunde, denn hier gilt es eine etwa 10 Meter hohe senkrechte Wand zu erklettern. Du hast im Prinzip nur ein Stahlseil an dem du dich raufziehen kannst und ein Sicherungsseil, damit im Fall der Fälle ein Sturz abgefangen werden kann. Spannende Sache sag i euch und a seeeeeehr wacklige Gschicht. Wer ned genug Armpower hat und ned unbedingt in der Seilschaft geht, wird hier spätestens scheitern und umdrehen müssen..

    Einstieg Klettersteig

    Aber alles gut gegangen, jetzt noch schnell die 600hm im Klettersteig und schon sollte der Gipfel der Zugspitze erklommen sein – so unser Plan. Der Klettersteig an sich ist nicht sonderlich schwer – größtenteils im B-Grad, nur an 1-2 Stellen etwas anspruchsvoller in C – aber die Länge nach bereits ca. 1700hm zieht sich und macht es in der Mittagssonne ziemlich heiß und nervenzerrend.

    Irgendwann erreichen wir dann nach gut 5,5h Gehzeit den Gipfel der Zugspitze und es ist einfach atemberaubend da oben. Ein richtig schöner Ausblick in den bayrischen und österreichischen Alpenraum, Wahnsinn!

    Gipfelkreuz auf der Zugspitze

    Der Abstieg

    Nachdem wir die Tourimassen überwunden haben, entscheiden wir uns für den Abstieg, statt einer Seilbahnfahrt. Also nochmal gut 5h die Höhenmeter wieder runter über den Stopselzieher-Klettersteig Richtung Wiener-Neustädter-Hütte und in luftigen Höhen am Eibsee entlang zurück nach Hammersbach. Und das ist kräftezerrend Freunde vom Allerfeinsten. Aber was solls, a bisserl Mimimi darf auch mal sein und mittlerweile zu dritt motiviert man sich dann doch gegenseitig.

    Nach etwas mehr als 12 Stunden Gesamt-Tour kommen wir wieder am Auto an und sind erstmal froh die Beine etwas zu entspannen.

    Ausblick auf die österreichische Seite der Zugspitze

    Fazit:

    Was für eine Tour – Wunderbare Erfahrungen und tolle Erlebnisse am höchsten Berg Deutschlands – der Zugspitze. Mit der nötigen Bergerfahrung und der richtigen Ausrüstung kein Problem – auf die leichte Schulter nehmen sollte man die Tour aber definitiv nicht. Viel Spaß beim Bergsteigen 🙂

    Tipps

    ● Abstieg kann durch Seilbahnfahrt abgekürzt werden

    ● Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum

    ● Grödel oder Steigeisen sind für den Gletscher unbedingt erforderlich!

    >>Du hast eine Frage? Kontaktiere mich gerne hier.

  • Watzmann-Überschreitung von der Wimbachbrücke

    Watzmann-Überschreitung von der Wimbachbrücke

    Die Watzmann-Überschreitung

    Allein der Gedanke an die Watzmann-Überschreitung lässt das Bergherz höher schlagen. Doch solltest du diese nur mit jeder Menge Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer begehen.

    Von der Wimbachbrücke aufs Watzmannhaus (T2+)

    Start der Watzmann-Überschreitung ist der Wanderparkplatz an der Wimbachbrücke. Unser erstes Ziel heute ist das Watzmannhaus. Und so folgen wir dem Wegweiser in südlicher Richtung auf einem geschotterten Wanderweg, der schon bald ordentlich an Steilheit zunimmt. Stöcke können dir hier den Aufstieg und später den Abstieg von der Südspitze erleichtern. Nach ca. 3 km erreichen wir die Stubenalm, eine nette Einkehrmöglichkeit, die allerdings so früh am Tag noch geschlossen hat. Wenn du die Überschreitung an einem Tag begehen möchtest, was für Bergerfahrene durchaus machbar ist, solltest du bereits früh am Morgen starten. Allein schon, um dem Pulk an Gleichgesinnten, die bereits ca. 3 Stunden Vorsprung durch die Übernachtung im Watzmannhaus haben, nicht hinterhertraben zu müssen.

    Weiter geht es über den breiten Schotterweg durch bewaldetes Gebiet zur Mitterkaseralm, die eine zweite Einkehrmöglichkeit beim Aufstieg zum Watzmannhaus darstellt. Ab hier wird der Weg schmaler und teils felsdurchsetzt. In einigen Kehren geht es nun final hinauf zur letzten Einkehrmöglichkeit vor der Überschreitung und unserem ersten Ziel, das wir nach ca. 7 km erreichen.

    Vom Watzmannhaus aufs Hocheck (T3+)

    Der erste Gipfel der Watzmann-Überschreitung wartet mit dem Hocheck auf uns. Bis dorthin sind es nochmal ca. 700 Höhenmeter und gut 3 Stunden Gehzeit. Zuerst noch flacher, geht es schon bald recht steil im Geröllgelände bergauf. Dabei sind auch mehrere höhere Absätze zu erklimmen, die teils mit Stahlseilen versichert sind. Kurz unterhalb des Gipfels warten mehrere steilere Platten, die es zu besteigen gilt. Als wir schließlich den Gipfel des Hochecks erreichen können wir ein tolles Bergpanorama bestaunen. Ein Blick Richtung Süden verrät uns den Weiterweg – es wird ziemlich felsig.

    Watzmann-Überschreitung in Berchtesgaden

    Vom Hocheck über die Mittelspitz zur Watzmann-Südspitze (T4 -> T5 UIAA II)

    In einem Auf- und Ab geht es nun zuerst zur Watzmann-Mittelspitz und anschließend zur Südspitze. Dabei müssen wir immer wieder höhere Absätze erklettern und auch wieder abklettern. Der Gratweg ist dabei an vielen Stellen ausgesetzt und nur noch an wenigen Stellen mit Drahtseil versichert, was es definitiv bei der Tourenplanung zu berücksichtigen gilt! Hier ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, ebenso wie ein ausgeprägter Orientierungssinn, denn der Weiterweg ist teils nicht immer sofort ersichtlich!

    Watzmann-Überschreitung in Berchtesgaden

    Watzmann-Überschreitung in Berchtesgaden

    Schließlich erreichen wir die Watzmann-Südspitze und sind überglücklich die ersten beiden Herausforderungen gemeistert zu haben.

    Der Abstieg (T5 UIAA II -> T1)

    Für den Abstieg solltest du dir ein hohes Konzentrationsvolumen aufheben. Denn dieser ist durchaus nochmal recht fordernd und nach der langen Überschreitung sind die Beine bereits müde. Bis hierhin hast du ca. 9,5 Gehstunden in den Beinen und mit dem Abstieg warten nochmal 3,5 weitere bis zur Wimbachgrieshütte und anschließend erneut ca. 1,5 Stunden zurück zur Wimbachbrücke. An Entspannung ist hier definitiv nicht zu denken!

    Der Abstieg erfolgt zum Großteil durch felsdurchsetztes (teils Kraxel-) Gelände hinunter zur Wimbachgrieshütte. Eine Einkehr hast du dir hier redlich verdient! Ab der Wimbachgrieshütte ist der Weg zwar schottrig aber nicht mehr ausgesetzt. Die letzten ca. 8 Kilometer zurück zum Parkplatz können sich nochmal ziemlich in die Länge ziehen, weshalb ich dir eine Wanderbegleitung sehr ans Herz legen kann.

    Fazit zur Watzmann-Überschreitung:

    Eine wunderbare Tour mit vielen wunderschönen Weitblicken. Wer viel Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit hat, kann sich der Herausforderung durchaus stellen. Zur Sicherheit empfehle ich einen Steinschlaghelm, ein Klettersteigset finde ich persönlich eher überflüssig. Wenn du dich damit aber wohler fühlst, nimm es lieber mit!

    Tipps

    ● Die Rundwanderung kann auch auf 2 Tage gemacht werden mit einer Übernachtung auf dem Watzmannhaus oder der Wimbachgrieshütte (in umgekehrter Richtung)
    ● Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – ein Traum

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