Autor: Andreas

  • Wanderung auf die Halsalm im Nationalpark Berchtesgaden

    Wanderung auf die Halsalm im Nationalpark Berchtesgaden

    Heute geht es auf die gemütliche und urige Halsalm im Nationalpark Berchtesgaden. Bereit für eine leckere Brotzeit mit selbstgemachtem Käse und tollem Ausblick?

    Von Hintersee zur Halsalm (T2)

    Unsere heutige Wanderung starten wir am Wanderparkplatz, der sich direkt am wunderschön gelegenen Nordwestufer des Hintersees befindet. Der Einstieg zum Wanderweg befindet sich im Ort selbst und führt uns zuerst noch relativ breit durch den Wald bergan, bevor der Weg schließlich in einen Wanderpfad übergeht. Ausgesetzte Stellen erwarten uns hier kaum, lediglich ein Mal geht es etwas sportlicher bergan und zur Linken befindet sich ein tiefer Graben. Aber alles kein Problem. So schrauben wir uns Höhenmeter für Höhenmeter weiter bergauf Richtung Halsalm.

    Ausblick Halsalm Sonnenuntergang web

    Bereits nach etwa einer Stunde können wir den ersten Blick auf den Hintersee mit der umliegenden Bergwelt erhaschen. An einem schönen Kreuz mit wunderbarer Aussicht lässt es sich schon eine Weile aushalten. Etwa 100 Meter entfernt befindet sich dann auch schon die Halsalm, unser heutiges Ziel.

    Blumenwiese an der Halsalm in Bertchesgaden oberhalb vom Hintersee

    In der urigen Alm erwartet uns schon die freundliche Sennerin und versorgt uns anschließend mit selbstgemachtem Käse und einer erfrischenden Radlerhalbe. Bei netten Gesprächen mit der Sennerin und den Almbesitzern genießen wir den Nachmittag ausgiebig und machen uns anschließend weiter auf den Rückweg ins Tal.

    Hohes Gerstfeld von der Halsalm im Nationalpark Berchtesgaden

    Forstweg zur Halsalm in Berchtesgaden

    Der Abstieg

    Diesen beschreiten wir über den breiteren Forstweg hinab Richtung Hirschbichlstraße, welche uns anschließend zurück zum Parkplatz in Hintersee führt.

    Fazit

    Eine schöne Runde mit toller Einkehr und Aussicht im Nationalpark Berchtesgaden. Absolut empfehlenswert.

    Weitere Infos findest du auf der Webseite www.berchtesgaden.de

  • Hörnerrunde – Vom Weiherkopf zum Ofterschwanger Horn

    Hörnerrunde – Vom Weiherkopf zum Ofterschwanger Horn

    Du bist auf der Suche nach einer mittelschweren Wanderung mit herrlichem Ausblick ins südlichen Oberallgäu? Dann solltest du hier unbedingt weiterlesen. Die Hörnerrunde über das Ofterschwanger Horn bis zum Weiherkopf oberhalb von Bolsterlang bietet alles was das Wanderherz höher schlagen lässt.

    Start deiner Rundtour auf die Hörnergruppe

    Für den Start wählst du bei dieser Tour den kostenpflichtigen Parkplatz der Hörnerbahn in Bolsterlang. Alternativ kannst du deine Rundtour auch am Weltcup-Express in Ofterschwang starten.

    Der Anstieg in Richtung Weiherkopf hat es bereits in sich. Bereits zum Start geht es ordentlich steil über eine Teerstraße hinauf. Du solltest hier besonders auf abfahrende Mountain-Carts aufpassen, die dir von oben entgegen kommen können. Tipp: Die Mountain-Carts kannst du an der Bergstation der Hörnerbahn Bolsterlang ausleihen und damit richtig lässig ins Tal abfahren. Weitere Infos dazu erhältst du hier.

    Jetzt aber weiter zu deiner Tour über die Allgäuer Hörner. Sobald du wieder raus bist aus dem Wald wird die Fahrstraße etwas flacher. Schon bald kommt die Alpe Ornach in Sichtweite, welche eine tolle Einkehrmöglichkeit auf deiner Wanderung darstellt und Stärkung gibt für den weiteren Weg Richtung Weiherkopf und Ofterschwanger Horn. Die Fahrstraße führt dich im Anschluss hinauf zur Bergstation von wo aus der Weg in einen geschotterten Wanderweg übergeht. Die letzten Höhenmeter über Wiese und durch den Wald sind bald geschafft und schon stehst du auf dem ersten Gipfel am heutigen Tag, dem Weiherkopf. Bereits von hier aus kannst du einen tollen Blick auf Grünten, Aggenstein, die Sonnenköpfe, die Daumengruppe, das Nebelhorn und die Allgäuer Hochalpen genießen.

    Ausblick Weiherkopf im Allgäu

    Vom Weiherkopf zum Ofterschwanger Horn

    … geht es erstmal steil bergab, aber nicht ausgesetzt und auf einem breiten Weg. Stöcke können hier hilfreich sein, um deine Knie zu entlasten. Anschließend führt dich der Weg auf einem Wanderweg im Wechsel durch den Wald und über Wiesen. Nach etwa 30 Minuten gelangst du an eine Weggabelung, die dich entweder weiter auf das Rangiswanger Horn führt oder selbiges unterhalb umgeht. Hier kannst du dich entscheiden noch ein paar Höhenmeter extra mitzunehmen oder direkt weiter Richtung Ofterschwanger Horn zu wandern. Solltest du dich für die Variante über’s Rangiswanger Horn entscheiden, so gelangst du später wieder auf den eigentlichen Wanderweg wie in Variante 2.

    Ausblick vom Rangiswanger Horn im Allgäu
    Ausblick vom Rangiswanger Horn

    Weiter geht es durch den Wald unterhalb des Sigiswanger Horns. Hier wird der Weg zum Teil leicht felsig und an ein paar Stellen steilt der Hang rechter Hand ab. Am Besten lässt du auf diesem Abschnitt etwas mehr Vorsicht walten.

    Sobald du den Wald verlassen hast wird der Weg wieder breiter und geschottert und du erhältst einen ersten Blick auf’s Ofterschwanger Horn. Der weitere Weg führt dich vorbei an der Fahnengehren Alpe, welche dir für deinen weiteren Weg eine gute Stärkung bietet. Der Weg zum Gipfel führt dich über geschotterte Kehren weiter bergauf und schon nach kurzer Zeit hast du einen grandiosen Ausblick in die Allgäuer Bergwelt. Einfach wow – ich bin hier selbst immer wieder begeistert von der Schönheit der Natur!

    Ausblick vom Ofterschwanger Horn im Oberallgäu

    Der Abstieg und Rückweg

    Für den Abstieg wählst du den weiteren Weg Richtung Allgäuer Berghof / bzw. Ofterschwang. Hier geht es gleich nach dem Gipfel rechter Hand in nordöstlicher Richtung zuerst über den Wanderweg hinunter auf die asphaltierte Straße und anschließend weiter über selbige vorbei an der Weltcup Hütte. Kurz danach zweigt der weitere Weg nach rechts in den Wald ab zur Hochbichl-Hütte (auch bekannt als Canapee-Hütte oder Sofa-Hütte). Im Anschluss folgst du den Wegweisern Richtung Ofterschwang, die dich auf einem breiten Schotterweg, allerdings zum Teil etwas steiler ins Tal leiten. Eine kleine Stärkung an der Wurzelhütte kräftigt für den Rückweg Richtung Bolsterlang, den du entweder per Bus (Fahrplanauskunft) bestreiten kannst oder zu Fuß unterhalb der Hörnerkette über den Fahrweg / Wanderweg über Kierwang zurück zum Parkplatz.

    Fazit:

    Eine meiner Lieblingstouren im Allgäu. Wenig anspruchsvolle Wege und herrliche Ausblicke in die Allgäuer Hochalpen und auf die Nagelfluhkette machen diese Tour besonders. Mach dir gerne selbst ein Bild davon.

  • 5 leichte Wanderungen im Allgäu mit Traumblick

    5 leichte Wanderungen im Allgäu mit Traumblick

    Wandern und die Berge im Speziellen sind in aller Munde. Verständlich, sind es doch die oft traumhaften Ausblicke in die Hochalpen und das herzhafte Essen auf der Alpe, was Wanderlustige auf den Berg lockt. Doch gerade zum Einstieg ist es oft nicht leicht, die passende Tour zu finden. Wo komm ich gut und möglichst einfach rauf und kann dennoch einen wunderbaren Ausblick genießen?

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  • Bschießer – Schneeschuhtour im Tannheimer Tal

    Bschießer – Schneeschuhtour im Tannheimer Tal

    Schneeschuhtour auf den Bschießer im Tannheimer Tal

    Los geht unsere Schneeschuhtour am Parkplatz des E-Werks in Schattwald. Von dort wandern wir zuerst ein stück durch den Ort und folgen dabei bereits dem Wegweiser Richtung Bschießer. Die ersten Höhenmeter machen wir noch im Freien, bevor es schon bald oberhalb des Stuibenbachs teils unter Bäumen weiter bergauf geht. Schließlich erreichen wir eine Weggabelung an der wir bereits einen tollen Blick auf Ponten und Bschießer bestaunen können. Während viele Skitourengeher hier durchs Pontenkar aufsteigen, wählen wir die etwas sicherere Variante über die Wannenkopfbahn. Und so nehmen wir an der Gabelung den Weg nach rechts und wandern am Rand der Skipiste hinauf zur Bergstation der Bergbahn.

    Hier befindet sich mit der Stube 15.60 dann auch die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour. Wir machen uns weiter an den Aufstieg und gehen ab hier ins freie Gelände über. Nun geht’s am Hang entlang weiter und hier folgt die erste Schlüsselstelle. Bei angespannter Lawinensituation bewegen wir uns bis kurz vorm Stuibensattel durch potenziell lawinengefährdetes Gelände. Deshalb unbedingt vorher den Lawinenlagebericht prüfen und LVS-Ausrüstung einpacken!

    Vom Stuibensattel auf den Bschießer

    Nachdem wir den Hang hinter uns gelassen haben erreichen wir schließlich den Stuibensattel. Hier wählen wir den Weg geradeaus und dieser zeichnet sich eigentlich schon recht gut vor uns ab. Noch ein paar Höhenmeter durch Latschen und dann am Rücken entlang weiter bergauf. Gut zu wissen: Der Rücken des Bschießers ist oft durch den Wind abgeblasen / teils verblasen. Schau dir deshalb Weiterweg so weit wie möglich an, denn an manchen Tagen ist es hier schlauer die Schneeschuhe zu deponieren und ohne diese weiterzuwandern, ggf. mit Grödel.

    Und so erreichen wir schließlich den Gipfel des Bschießer und erhalten ein wunderschönes Bergpanorama.

    Bschießer - Schneeschuhwanderung im Tannheimer Tal

    Bschießer - Schneeschuhwanderung im Tannheimer Tal

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns dann wieder an den Abstieg. Dafür folgen wir zuerst dem Weg zurück zum Stuibensattel. Dort zweigen wir dann nach rechts ab. Aber auch hier gilt: Vorsicht! Wir steigen hier in einen Hang ein, der ebenfalls potenziell lawinengefährdet sein kann. Aber nicht nur der Hang, oft bilden sich auch oberhalb unserer Route Schneewechten, die abbrechen können oder, vor allem im Frühjahr, Hänge, die durch Gleitschnee abrutschen können. Aber heute passen die Verhältnisse und so wandern wir weiter talwärts, bis wir wieder auf bekannte Wege stoßen und den Rest auf dem Aufstiegsweg zurückwandern.

    Fazit

    Tolle Tour, tolle Landschaft, Gipfelglück und Gaudi im Schnee.

  • Hählekopf – Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal

    Hählekopf – Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal

    Schneeschuhwanderung auf den Hählekopf

    Für unsere heutige Tour wählen wir als Startpunkt den Tourengeher-Parkplatz an der Auenhütte im Ifen-Skigebiet. Von dort wandern wir los Richtung Schwarzwasserhütte, den ersten Teilabschnitt unserer zweitägigen Besteigung. Auf wunderschönen, gewalzten Wege geht’s hinein ins Schwarzwassertal, großteils entlang des Schwarzwasserbachs. Bis zur Alpe Melköde ist die Anzahl an Höhenmetern recht überschaubar. An der Alpe angekommen wird’s steiler. Teils durch den Wald geht es hier einige Höhenmeter bergauf. Schon bald ist die Schwarzwasserhütte zu sehen und wir steigen die restlichen Meter bis zur Hütte auf.

    Für uns ist hier heute Endstation, wir haben bewusst eine Übernachtung mit eingeplant. Bei gutem Essen und einem tollen Hüttenfeeling fallen wir bald in einen tiefen Schlaf und werden erst am Morgen durch die Batteriewarnung eines LVS-Geräts geweckt. Und so machen wir uns schon bald nach dem Frühstück auf den Weg in Richtung Hählekopf. Gut zu wissen: Derzeit finden Bauarbeiten an der Hütte statt, deshalb bleibt diese vrs. bis Sommer 2027 geschlossen!

    Schwarzwasserhütte mit Sternenhimmel

    Der Aufstieg zum Hählekopf

    Unser nächstes Etappenziel heißt Gerachsattel. Unterhalb von Grünhorn und Steinmandl wandern wir auf einem breiten Weg durch die verschneite Landschaft hinauf zum Sattel. Am Gerachsattel angekommen erhalten wir tolle Blicke ins Lechtal. Hier endet dann auch die Beschilderung und wir begeben uns ins freie, weglose Gelände. Oft sind bereits Spuren von Vorgehern vorhanden, ich habe dir trotzdem mal den ungefähren Aufstiegsweg in die Karte eingezeichnet. Am Besten schaust du aber direkt vor Ort nach den Verhältnissen und wo du deine Spur optimal legen kannst. Vorsicht gilt im Gipfelbereich des Hählekopfs, sowohl beim Auf- als auch beim Abstieg. Bei angespannter Lawinensituation bieten auch hier die Hänge Lawinenpotenzial.

    Am Gipfel angekommen erhalten wir ein wunderbares, verschneits Bergpanorama. Einfach schön.

    Hählekopf - Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal
    Auf dem Weg zum Gerachsattel

    Hählekopf - Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal

    Hählekopf - Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal

    Der Abstieg

    Für den Weg zurück zur Auenhütte steigen wir nun nordöstlich des Gratverlaufs (also auf der anderen Seite) den Hang hinunter Richtung Ifersguntalpe. Dort angekommen folgen wir den Spuren und halten uns leicht nach links. Ziel ist es hier etwas weiter vorderhalb der Alpe Melköde rauszukommen. Und dort treffen wir dann auch wieder auf unseren Weg von gestern, den wir genau so Richtung Parkplatz zurück wandern.

    Fazit

    Eine wunderschöne Tour in wunderschöner Landschaft. Bei den richtigen Verhältnissen absolut zu empfehlen.

  • Hochgrat – Schneeschuhwanderung mit Bergpanorama

    Hochgrat – Schneeschuhwanderung mit Bergpanorama

    Schneeschuhwanderung auf den Hochgrat im Winter

    Start unserer Schneeschuhtour ist der Parkplatz an der Hochgratbahn in Oberstaufen-Steibis. Zuerst führt uns eine asphaltierte Fahrstraße bergauf zur Unterlauchalpe bis kurz unterhalb der Schilprealpe. Hier gabelt sich der Weg und wir halten uns linkerhand auf dem breiten Weg. Über freie Flächen und durch den Wald führt uns dieser weiter bergauf an der Oberlauchalpe vorbei zum Staufner Haus und zur Bergstation der Hochgratbahn. Allgemein ist der Weg gut begehbar, teils mäßig steil, teils etwas steiler aber zu keiner Zeit ausgesetzt.
    Und bereits hier erwartet uns ein tolles Bergpanorama Richtung Süden und in nördlicher Richtung ein freier Blick aufs „Unterland“.

    Hochgrat - Schneeschuhwanderung mit Bergpanorama über die Allgäuer Alpen
    Blick aufs Staufner Haus

    Von der Bergstation der Hochgratbahn auf den Hochgrat

    Ab der Bergstation haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder direkt über den Grat am Rücken des Hochgrats entlang (teils ausgesetzt) oder etwas unterhalb auf einem breiteren Weg. Für den Gratweg solltest du trittsicher und schwindelfrei sein. An den schwierigen Stellen ist dieser durch ein Drahtseil versichert. Für deine Schneeschuhwanderung auf den Hochgrat im Winter empfehle ich dir allerdings, aufgrund der Absturzgefahr, den unterhalb verlaufenden Wanderweg zu wählen. Hier geht es mäßig steil bergan, nur zum Schluss hin wartet nochmal ein etwas steilerer Abschnitt auf dich. (Vorsicht hier bei hoher Lawinengefahr!) Schon bald erreichen wir den Gipfel des Hochgrats und können ein herrliches Panorama bestaunen.

    Hochgrat - Schneeschuhwanderung mit Bergpanorama über die Allgäuer Alpen

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück. Hier bietet sich eine Stärkung in einer der vier auf dem Weg gelegenen Hütten und Restaurants an.

    Fazit

    Der Hochgrat ist im Winter ein tolles Ausflugsziel, das bei gutem Wetter mit einem tollen Panorama belohnt. Wer es allerdings gerne etwas ruhiger hat und Menschenmassen am Berg eher meidet, sollte sich einen abgelegeneren Gipfel aussuchen, wie z.B. den Stuiben im Oberallgäu.

    Tipps

    • Schneeschuhe sind bei höherer Schneedecke empfehlenswert
    • Für eine schnelle und spaßige Abfahrt Schlitten oder Rodel mitnehmen (Vorsicht an vereisten Stellen)
    • Aktuelle Bedingungen kannst du dir auf der Webcam der Hochgratbahn ansehen
  • Obacht Lawinengefahr! Gut zu wissen

    Obacht Lawinengefahr! Gut zu wissen

    „Lawinenabgang auf Skipiste in Andermatt“ – „Lawine begräbt Tourengeher in den Ammergauer Alpen unter sich“ – „Tourengeher am Hohen Ifen von Lawine verschüttet“ – Solche Ereignisse und Meldungen lassen aufhorchen und sind mehr als tragisch. Ein kleiner Appell mit Tipps zur Einschätzung der Lawinengefahr.

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  • Großer Falkenstein im Bayerischen Wald von Zwieslerwaldhaus

    Großer Falkenstein im Bayerischen Wald von Zwieslerwaldhaus

    Ein herzliches Servus heute aus dem bayerischen Wald. Das Ziel an diesem winterlichen Samstag: Kleiner und großer Falkenstein im Bayerwald. Eine schöne Runde für die ganze Familie, für Jedermann machbar.

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  • Mit den Schneeschuhen aufs Rangiswanger Horn

    Mit den Schneeschuhen aufs Rangiswanger Horn

    Die letzte Schneeschuhwanderung in diesem Jahr führt uns aufs Rangiswanger Horn in den Allgäuer Alpen. Der vom Wind verfrachtete Neuschnee ließ die Tour nochmal spannender werden. Mehr dazu in den kommenden Zeilen.

    Aufstieg vom Parkplatz Gunzesried-Ostertal

    Endlich hat es wieder so viel geschneit, dass es durchaus sinnvoll ist heute unsere Schneeschuhe mit einzupacken. Und so machen wir uns auf den Weg nach Gunzesried. Vom dortigen Parkplatz aus starten wir unsere Runde aufs Rangiswanger Horn.

    Für den Anfang entscheiden wir uns, noch ohne Schneeschuhe loszumarschieren, denn der Weg ist durch den verfrachteten Neuschnee immer wieder ein klein wenig schneefrei. Die ersten Kilometer ins Ostertal folgen wir einer gut begehbaren Fahrstraße, die uns Höhenmeter für Höhenmeter nach oben leitet. Als es aber schließlich so überhaupt nicht mehr weitergeht und ich mit jedem Schritt gut 30cm im Schnee versink, entscheiden wir uns doch, die Schneeschuhe anzulegen – Gott sei Dank! 😀 Des wär sonst a krasser Kampf geworden.

    Rangiswanger Alpe mit Schneelandschaft

    Und so versinken wir hald nur noch 20cm 😀 Aber hilft nix gell, eiz samma scho unterwegs. An einer Alpe am Ende des Tals angelangt halten wir uns links bergan, um zum Rangiswanger Horn aufzusteigen.

    Rauf aufs Rangiswanger Horn

    Bis hierhin läuft unsere Schneeschuhwanderung in den Allgäuer Alpen relativ gut, doch ich habe immer wieder Probleme die vom Wind verfrachteten Neuschneemengen richtig einzuschätzen. Es ist schwer herauszufinden, wo sich ein potenzieller Hohlraum unter dem Schnee befinden könnte, denn wir sind die ersten, die heute die Spur ziehen – ist aber a mal schön! 🙂 Zum Glück ist bald wieder halbwegs ein Weg erkennbar, der uns entlang des Walds weiter dem Gipfel entgegenbringt.

    Auch wenn die Lawinengefahr aufgrund der Hangneigung eher als gering einzustufen ist, sollte man am „Grat“ zum Rangiswanger Horn auf Schneewechten Obacht geben! Hier lieber etwas links in Waldnähe halten, um nicht mitsamt der Schneewechte ins Tal zu rauschen.

    Brotzeit am Rangiswanger Horn im Oberallgäu

    Die anschließende Gipfelhalbe mit Brotzeit und tollem Rundumblick haben wir uns dann absolut verdient.

    Den Abstieg…

    … wählen wir anhand der Spuren von Ski-Tourengehern. Der Weg wär zwar deutlich kürzer gewesen, doch auch viel überlaufener.

    Fazit

    Eine schöne Schneeschuhwanderung im Allgäu. Das Ranigswanger Horn bietet einen tollen Ausblick auf die umliegende Bergwelt, die Lawinengefahr ist bei richtiger Einschätzung eher als gering einzustufen. Trotzdem lohnt immer auch ein Blick auf den aktuellen Stand beim Lawinenwarndienst Bayern.

    Tipps

    ● Schneeschuhe bei höherer Schneedecke empfehlenswert

    > Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum

    ● Neuschnee ist was Tolles, erschwert allerdings den Aufstieg

    >> Fragen zur Tour? Kontaktiere mich gerne hier

  • Stuiben – Mittelschwere Schneeschuhwanderung im Allgäu

    Stuiben – Mittelschwere Schneeschuhwanderung im Allgäu

    Schneeschuhwanderung auf den Stuiben

    Während der Stuiben im Sommer ein stets gut besuchter Berggipfel im Naturpark Nagelfluhkette im Oberallgäu ist, ist er im Winter aufgrund seiner Abgelegenheit ein eher selten begangener Gipfel. Bei schönem Wetter bietet er eine herrliche Aussicht auf die Allgäuer Hochalpen. So soll es auch heute sein, wenn auch bis kurz vor Schluss eine Mischung aus Wolken und Nebel unser Sichtfeld dominiert.

    Wir starten unsere Schneeschuhtour auf den Stuiben am Parkplatz der Mittagbahn in Immenstadt. Wir wandern zuerst in westlicher Richtung oberhalb des Gewerbegebiets, bevor wir schon bald nach der Überquerung des Steigbachs nach links ins Steigbachtal abzweigen. Ab hier geht’s teilweise steil auf breiten Wegen bergauf. Wir folgen dabei dem Wegweiser Richtung Berggasthof Almagmach / Mittelbergalpe. Im Prinzip durchwandern wir hier einmal das ganze Steigbachtal bis zu dessen Talschluss. Am Berggasthof angekommen geht es noch in ein paar Kehren durch den Wald bergauf, bevor’s wieder ins freie Gelände übergeht. Bereits hier können wir auf einer Anhöhe die Mittelbergalpe erkennen und genau zu dieser setzen wir unseren Weg fort.

    Stuiben - Schneeschuhwanderung ab Immenstadt im Allgäu
    Auf dem Weg zur Sennalpe Mittelberg

    Von der Mittelbergalpe auf den Stuiben

    An der Mittelbergalpe angekommen (Öffnungszeiten auf der Website einsehen) zweigen wir nach links Richtung Gundalpe / Stuiben ab. Über freies Gelände und kurz durch den Wald erreichen wir in moderater Steigung den Abzweig zur Gundalpe. Hier wandern wir allerdings geradeaus Richtung Stuiben weiter. Der Weg wird zunehmend steiler und beschwerlicher. Vorsicht! Unterhalb des Stuiben-Gipfels besteht potenziell Lawinengefahr, daher vorher unbedingt den Lawinenlagebericht prüfen, sowie die Gegebenheiten vor Ort!

    Wir erreichen den Sattel und zweigen nach links ab. Von geht’s nun über den Rücken hinauf zum Gipfelkreuz des Stuiben. Und ja, die Aussicht hier ist mal wieder richtig fein.

    Stuiben - Schneeschuhwanderung ab Immenstadt im Allgäu

    Stuiben - Schneeschuhwanderung ab Immenstadt im Allgäu

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir dem Aufstiegsweg zurück nach Immenstadt.

    Fazit

    Eine schöne Schneeschuh-Wanderung mit tollen Ausblicken in die umliegende Bergwelt. Die Lawinengefahr ist meist gering – ab der Alpe Gund sollte jedoch die Vorsicht etwas mehr walten, da hier das Gelände steilere Hänge aufweist.