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  • Funkenfeuer im Allgäu 2027 – Alle Termine auf einen Blick

    Funkenfeuer im Allgäu 2027 – Alle Termine auf einen Blick

    Der Funkensonntag 2026 ist vorüber.
    Sichere dir gleich den Termin für 2027: 13. & 14.02.2027

    Sobald uns die Termine für 2027 vorliegen werden wir sie hier ergänzen. Speichere dir am Besten die Seite direkt ab.

    Das waren die Termine 2026:

    Akams: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Luitharz 14
    Bad Faulenbach, Füssen: So, 22.02.2026 | 16.30 Uhr | Fischhauswiese
    Bad Grönenbach
    : Sa, 21.02.2026 | 19.00 Uhr | Feuerwehrhaus
    Balderschwang: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
    Benningen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr |Sportplatz FC Benningen
    Betzigau: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr 
    Bihlerdorf
    : So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Auf der Bende, 87544 Blaichach
    Blaichach
    : So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Reuteweg, 87544 Blaichach
    Bolsterlang
    : So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Hörnerbahn
    Börwang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Vereinestadl Börwang
    Burgberg: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Weinberghöhe, Burgberg
    Diepolz: So, 22.02.2026 | 19.30 Uhr | Am Kapf bei der Höfle Alpe
    Eckarts: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Außerhalb der Stadt in Richtung Freibrechts
    Eglofs: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Reute, 88260 Argenbühl – Ortsteil Eglofs
    Fischen: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
    Friesenhofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
    Graben (Sulzberg): So, 22.02.2026 | 18.15 Uhr
    Gunzesried: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Mautstraße zum Allgäuer Berghof, Gunzesried, Blaichach
    Heggelbach – Tautenhofen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Anhöhe Tautenhofen <-> Weipoldshofen
    Heiligkreuz: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | „Bei der Turnhalle“ – Fackelzug ab 18.30 Uhr
    Herlazhofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Bikepark Bachtelweg
    Hinterstein: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | „Am Breitenberg“
    Hinterstein: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | „Vorderer Bichl“
    Hinterstein: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Auf der Höh“
    Hochgreuth: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr | „Auf der Hohen Schulter“
    Hopfen am See: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Fußballplatz, nähe Minigolfplatz
    Jungholz: Sa, 21.02.2026 | 19.45 Uhr | Feuerwehrhaus Jungholz
    Kempten – St. Mang: Sa, 21.02.2026 | 18.30 Uhr | Funkenplatz Bachtelweiher
    Knottenried: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr
    Langenried: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Frühlingstraße, 88179 Oberreute
    Missen-Wilhams: So, 22.02.2026 | Verschiedene Ortsteile
    Nesselwang: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Zinkenbichl (Maria-Trost-Allee)
    Oberjoch: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Am alten Sportplatz“ (Fußweg Richtung Unterjoch)
    Obermaiselstein: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Maderhalmerstr.
    Oberstdorf: So, 22.02.2026
    Oberzollhaus (Oy-Mittelberg): So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr
    Ofterschwang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr
    Ottacker (Sulzberg): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
    Ottmannshofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
    Oy-Mittelberg: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Funkenplatz am Kurhaus Oy
    Ratholz: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Funkenplatz Reuter
    Rauhenzell: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Außerhalb der Stadt, nahe Brücke über B19
    Reckenberg: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Bürgle“
    Reichenhofen: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr | an der B465 (ggü. dem Dorf)
    Rettenberg: So, 22.02.2026 | 19.30 Uhr | Fritz-Bilek-Weg, 87549 Rettenberg
    Ried (Sulzberg): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
    Schöllang: So, 22.02.2026
    Schwangau: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Tegelbergstraße
    Sonthofen: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Kalvarienberg
    Unterjoch: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Oberhalb des Erlenwegs, nähe Kriegerdenkmal
    Untermaiselstein: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
    Urlau: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Mühlenweiher
    Vorderhindelang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | „Funkenbichl“
    Wangen: So, 22.02.2026 | ab 17.30 Uhr | Berger Höhe / Haid / Gewann Schlauchen
    Wengen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr
    Wertach: Sa, 21.02.2026 | ab ca. 19 Uhr  | bei der „Stocka Tanne“ am „Grünen Pfad“
    Wildpoldsried: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Funkenplatz
    Willerazhofen / Ellrazhofen: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr
    Winterstetten: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Sportplatz
    Zell (Bad Grönenbach): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Sportplatz
    Ziegelberg (Bad Grönenbach): S0, 22.02.2026 | 18 Uhr

    Sobald uns weitere Termine vorliegen aktualisieren wir die Liste.

    Funkenfeuer im Allgäu – Ein uralter Brauch zur Vertreibung des Winters

    Das Funkenfeuer ist im Allgäu tief verwurzelt und ein traditionelles Ereignis, das jährlich zahlreiche Menschen zusammenbringt. Dieser Brauch, der das Ende des Winters symbolisiert und die kommende Frühlingszeit willkommen heißt, hat eine lange Geschichte und verbindet altes Brauchtum mit gemeinschaftlichem Erleben. Doch was steckt hinter dieser Tradition und welche Bedeutung hat das Funkenfeuer für die Menschen im Allgäu?

    Ursprung und Bedeutung des Funkenfeuers

    Der Brauch des Funkenfeuers geht auf vorchristliche Zeiten zurück und ist vermutlich keltischen Ursprungs. Es wird angenommen, dass das Funkenfeuer als symbolische Handlung diente, um den Winter und die bösen Geister zu vertreiben. In der christlichen Tradition wurde der Brauch später mit dem Ende der Fastnacht und dem Beginn der Fastenzeit verbunden. Noch heute finden die Funkenfeuer in der Regel am ersten Sonntag nach Aschermittwoch, dem sogenannten „Funkensonntag“, statt.

    Das Funkenfeuer markiert damit den Übergang von der dunklen, kalten Jahreszeit hin zur wärmeren, fruchtbaren Frühjahrszeit. Für die Menschen im Allgäu ist das Feuer ein Symbol für die Sonne, die wieder an Kraft gewinnt und das Leben zurückbringt.

    Der Ablauf des Funkenfeuers

    Der Funken selbst ist ein großer Holzhaufen, der meist auf einem Hügel oder einer Anhöhe errichtet wird. Dieser Haufen besteht traditionell aus Reisig, alten Christbäumen und Holzabfällen. In der Mitte des Funkens wird häufig eine Strohpuppe platziert, die „Funkenhex“. Diese symbolisiert den Winter und das Böse, das mit dem Entzünden des Feuers vertrieben werden soll.

    Am Funkensonntag versammelt sich die Gemeinde bei Einbruch der Dunkelheit um den Funken, der dann feierlich entzündet wird. Oft begleiten Blasmusik, Lieder und das Läuten der Kirchenglocken das Ritual. Wenn der Funken lichterloh brennt, wird die Funkenhex durch die Flammen verzehrt – ein Moment, der in vielen Gemeinden unter Applaus und Jubel gefeiert wird.

    Gemeinschaftliches Erlebnis und Brauchtumspflege

    Für die Allgäuerinnen und Allgäuer ist das Funkenfeuer nicht nur ein symbolträchtiger Akt, sondern auch ein geselliges Ereignis, bei dem Nachbarn, Freunde und Familien zusammenkommen. Rund um den Funken gibt es oft Buden, an denen heiße Getränke und Speisen angeboten werden. Besonders beliebt ist der „Funkenküchle“, ein traditionelles Gebäck, das an diesem Tag serviert wird.

    In vielen Orten wird das Funkenfeuer von den örtlichen Vereinen organisiert, die oft schon Wochen vorher mit dem Sammeln von Holz und dem Aufbau des Funkens beginnen. Für die jüngeren Generationen ist es eine Möglichkeit, aktiv in die Pflege des Brauchtums einzusteigen und alte Traditionen am Leben zu halten.

    Moderne Herausforderungen und Umweltschutz

    Trotz der großen Beliebtheit des Funkenfeuers gibt es in der heutigen Zeit auch Herausforderungen, die den Brauch betreffen. So werden zunehmend Stimmen laut, die auf die Umweltbelastung durch die großen Feuer hinweisen. Der Rauch und die Feinstaubbelastung sind insbesondere in dicht besiedelten Gebieten ein Thema. Viele Gemeinden achten daher darauf, das Funkenfeuer umweltbewusst zu gestalten und verwenden nur unbehandeltes Holz, um die Schadstoffbelastung zu minimieren.

    Auch das Risiko von Bränden erfordert immer mehr Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere in trockenen Wintern. Die örtlichen Feuerwehren sind daher oft Teil der Veranstaltung und sorgen für die nötige Sicherheit.

    Quellen: Die Termine haben wir jeweils den Websites der örtlichen Tourismusverbände / Gemeinden entnommen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Terminangaben.

  • Früh starten beim Wandern: Ruhe genießen & Natur schützen

    Früh starten beim Wandern: Ruhe genießen & Natur schützen

    Der frühe Vogel: Früh starten beim Wandern – Vorteile, Tipps und Naturschutz

    Wandern ist längst nicht nur ein Trend, sondern für viele eine Lebenseinstellung. Besonders beliebt ist es, früh am Morgen aufzubrechen – der berühmte „frühe Vogel“. Doch was genau bringt das Wandern bei Sonnenaufgang, und wie lässt sich dabei Rücksicht auf die Natur und ihre Tiere nehmen?

    Früh starten – die Vorteile für Wanderer

    1. Ruhe und Entspannung
    Wer bereits frühmorgens unterwegs ist, wandert in völliger Stille. Keine Menschenmassen, kein Straßenlärm – nur Vogelgezwitscher und das Rascheln der Blätter. Diese Ruhe wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.

    2. Bessere Fotomöglichkeiten
    Frühmorgens steht die Sonne niedrig und taucht die Landschaft in goldenes Licht. Für Naturfotografen ist dies die beste Zeit, um eindrucksvolle Aufnahmen zu machen.

    3. Kühle Temperaturen
    Gerade im Sommer sind frühe Wanderungen angenehm, da die Temperaturen noch mild sind. Du vermeidest die Mittagshitze und reduzierst das Risiko von Überanstrengung oder Sonnenbrand.

    4. Den Massen aus dem Weg gehen
    Beliebte Wanderwege können später am Tag schnell überfüllt sein. Früh zu starten bedeutet weniger Staus auf den Wegen und mehr Freiraum für ein entspanntes Naturerlebnis.

    Naturschutz und Rücksicht auf Tiere

    Doch Vorsicht: Früh starten bedeutet nicht, die Natur nach Belieben zu nutzen. Gerade die Morgenstunden sind für viele Tiere besonders empfindlich. Rehe, Hirsche oder Bodenbrüter wie Kiebitze und Enten nutzen diese Zeit aktiv – oft zur Nahrungssuche oder zur Brutpflege.

    Tipps für naturverträgliches Wandern am Morgen:

    • Auf ausgewiesenen Wegen bleiben: Abseitswege stören Nistplätze und sensible Lebensräume.

    • Lärm vermeiden: Laute Gespräche oder Musik können Tiere stressen.

    • Hunde anleinen: Besonders in der Brut- und Setzzeit sind Hunde eine Gefahr für Wildtiere.

    • Keinen Müll hinterlassen: Auch kleine Abfälle können für Tiere gefährlich sein.

    • Respekt vor Schutzgebieten: Betretungsverbote und saisonale Sperrungen unbedingt beachten.

     

    Balance finden: Früh starten ohne die Natur zu stören

    Der Schlüssel liegt in einem bewussten Vorgehen: Früh aufbrechen, die Ruhe genießen, aber nicht auf Kosten der Natur. Viele Wandergebiete haben spezielle Infotafeln oder Online-Infos zu sensiblen Gebieten – ein kurzer Blick lohnt sich immer.

    Pro-Tipp: Plane deine Wanderungen außerhalb der Brut- und Setzzeiten (typischerweise Frühling bis Frühsommer) oder wähle Touren, die als weniger sensibel gelten.

    Früh starten beim Wandern bietet zahlreiche Vorteile: Ruhe, stimmungsvolle Fotomotive, kühlere Temperaturen und menschenleere Wege. Gleichzeitig erfordert es ein erhöhtes Bewusstsein für die Natur und ihre Bewohner. Wer diese Balance meistert, erlebt ein besonders intensives Naturerlebnis und trägt gleichzeitig zum Schutz der Umwelt bei.

  • Eselhof Eschers – Leichte Rundwanderung ab Hopferbach

    Eselhof Eschers – Leichte Rundwanderung ab Hopferbach

    Unsere Wanderung zum Eselhof Eschers starten wir mitten in Hopferbach, genauer gesagt am Gemeindeamt. Von dort wandern wir zurück zur Hauptstraße und folgen dieser in nördliche Richtung. Schon bald sehen wir einen Wegweiser zum WaldWissenSpielplatz, dem wir ab hier folgen. Die Nebenstraße mündet schon bald in einen breiten Forstweg und führt uns zuerst noch am Wald entlang, bevor es in diesen hinein geht. Eine Übersichtskarte zum WaldWissenSpielplatz zeigt uns die einzelnen Stationen. Schön gelegen zieht sich der Weg nun durch den Wald und lässt uns die ersten Höhenmeter erklimmen.

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Nach einiger Zeit erreichen wir eine Brotzeithütte mit Spielplatz, dem Mittelpunkt des Erlebniswegs. Da dieser heute eingeschneit ist machen wir uns direkt weiter auf den Weg zum Eselhof in Eschers. In den Sommermonaten lässt es sich unter den Bäumen mit Sicherheit einige Zeit aushalten. An einer etwas unübersichtlichen Weggabelung zweigen wir rechts ab und wandern ein etwas steileres Stück bergauf. Anschließend führt der Weg wieder raus aus dem Wald und an einer Jugendhütte vorbei.

    Wir folgen der Fahrstraße und zweigen an der nächsten Kreuzung nach rechts ab. In unser Blickfeld schiebt sich linker Hand der Sendemast, zu welchem wir unseren Weiterweg fortsetzen. Nachdem wir unter diesem durchgewandert sind können wir schon Eschers sehen und wandern die letzten Meter durch den Ort zum Eselhof Eschers.

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Eselhof Eschers mit Bergpanorama

    Bei guter Sicht erhältst du hier ein tolles Bergpanorama, im Vordergrund warten eine Menge Esel, Alpakas, Hochlandrinder und sogar Papageien und Hasen auf ein Kennenlernen mit dir. Auch ein Hofladen und Toiletten sind vorhanden und ein Rundwanderweg lädt zum Spazieren ein. Parkplätze und einen kleinen Spielplatz findest du neben den Weideflächen.

    Eselhof Eschers - Rundwanderung ab Hopferbach im Ostallgäu

    Der Abstieg

    Für den Weg zurück nach Hopferbach wandern wir zuerst ein Stück auf bekannten Wegen durchs Dorf, bevor uns der Wegweiser nach links Richtung Hopferbach / Simmerberg weist. Über die Fahrstraße wandern wir ab hier bergab zum Ausgangspunkt.

    Lohnt sich die Rundwanderung zum Eselhof Eschers?

    Die Wanderung ist besonders für Familien mit Kindern empfehlenswert, da es einiges für die Kleinen zu entdecken gibt.

    Interesse an leichten Wanderungen geweckt?
    Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu und Umgebung.

  • Alpe Kuhgehren – Leichte Wanderung im Kleinwalsertal

    Alpe Kuhgehren – Leichte Wanderung im Kleinwalsertal

    Leichte Wanderung auf die Alpe Kuhgehren im Kleinwalsertal

    Start unserer Wanderung auf die Kuhgehrenalpe (Innerkuhghrenalpe) ist der Parkplatz Schwendle in Mittelberg im Kleinwalsertal. Von dort folgen wir der Fahrstraße linkerhand zuerst mal bergab Richtung Höfle. Dort angekommen überqueren wir den Wildenbach und folgen weiter der Fahrstraße, die sich nach einigen weiteren Metern zunehmend bergauf schlängelt Richtung Wildentalhütte. Am Abzweig zur Kapelle und Richtung Riezlern wandern wir nach links weiter und schon bald ist endlich auch die Brand Alpe am Wegweiser angeschrieben, unser nächster Wegpunkt. Ab hier geht es auf einem Wanderweg weiter.

    Alpe Kuhgehren - Leichte Wanderung im Kleinwalsertal ins Wildental als Rundtour

    Über Weidefläche wandernd erreichen wir nach kurzer Zeit die Brandalpe. Oberhalb dieser führt uns der Weg linkerhand weiter über Weideflächen hinauf zum Waldrand. Bei unserer Wanderung im Herbst hat sich hier so langsam der Nebel gelichtet, ohne Nebel hast du hier bereits eine tolle Aussicht ins Kleinwalsertal.

    Von der Brand Alpe zur Alpe Kuhgehren

    Wir folgen weiter dem Weg durch den Wald, über Weideflächen und erneut durch den Wald, bevor wir schließlich einen breiten Schotterweg erreichen. Dieser führt uns hinauf zu einer unbewirtschafteten Alpe unterhalb der Kuhgehrenspitze.

    Alpe Kuhgehren - Leichte Wanderung im Kleinwalsertal ins Wildental als Rundtour

    Hier zu wandern ist traumhaft schön, denn die Aussicht ist einfach überragend. Nach der Querung eines Gebirgsbachs geht es am Hang entlang durch den Wald weiter bergauf, danach noch ein paar Höhenmeter über Weideflächen und schon stehen wir an der Inneren Kuhgehren Alpe. Und ja, die Aussicht hier ist absolut 1A. Da lässt sich die anschließende Brotzeit noch viel mehr genießen. Der Blick reicht dabei über die Schafalpenköpfe, den Kempter Kopf, den Großen Widderstein, ins Kleinwalsertal und rüber zum Walmendinger Horn und bis zum Hohen Ifen – wow!

    Alpe Kuhgehren - Leichte Wanderung im Kleinwalsertal ins Wildental als Rundtour

    Die letzten Meter vor der Alpe Kuhgehren
    Der Blick von der Alpe Kuhgehren auf die Schafalpenköpfe

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir zuerst dem gleichen Weg ein paar Meter zurück. Ab dem Wegweiser geht es nun großteils durch den Wald hinunter zur Inneren Wiesalpe im Wildental. Diese stellt eine weitere schön gelegene Einkehrmöglichkeit mit Blick ins Kleinwalsertal und ins Wildental dar. Von dort folgen wir dem breiten Fahrweg hinunter zum Parkplatz am Bergheim Moser und anschließend weiter bergab zu unserem Ausgangspunkt.

    Alpe Kuhgehren - Leichte Wanderung im Kleinwalsertal ins Wildental als Rundtour
    Abstieg mit toller Aussicht
    Alpe Kuhgehren - Leichte Wanderung im Kleinwalsertal ins Wildental als Rundtour
    Die Innere Wiesalpe

    Blick zurück ins Wildental

    Lohnt sich die Wanderung auf die Alpe Kuhgehren?

    Auf jeden Fall. Die Wege sind meist gut begehbar, zum Teil etwas steiler aber nicht ausgesetzt. Die Aussicht ist hervorragend, die Einkehrmöglichkeiten typisch fürs Kleinwalsertal. Die Wanderung ist auch für Einsteiger mit etwas Ausdauer und Kondition, sowie für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren und mit Hunden gut machbar.

    Deine Fragen & unsere Antworten zur Wanderung

    Wo liegt die Kuhgehrenalpe?
    Die Alpe Kuhgehren liegt in der Gemeinde Mittelberg im Kleinwalsertal, unterhalb der Kuhgehrenspitze und der Hammerspitzen.

    Wie hoch ist die Alpe Kuhgehren?
    Sie liegt auf einer Höhe von 1.673m.

    Wie schwer ist die Wanderung auf die Alpe Kuhgehren?
    Die Wanderung ist noch als leicht einzustufen. Größtenteils bewegst du dich auf Schotterwegen, auf Erdwegen oder anfangs und zum Ende auf asphaltierten Fahrstraßen.

    Wie lange läuft man auf die Kuhgehrenalpe?
    Vom Parkplatz im Tal bis zur Hütte sind es je nach Tempo ca. 2 – 2,5 Stunden.

    Ist die Wanderung mit Kindern oder mit dem Hund machbar?
    Ja. Kinder sollten eine gewisse Bergerfahrung mitbringen, für Hunde sollte die Wanderung ohne größere Probleme machbar sein. Achtung, es handelt sich hier um Bergwanderwege, keine einfachen Spazierwege!

    Welche Wanderungen gibt es in der Nähe?
    Hier findest du weitere tolle Wanderungen im Kleinwalsertal.

  • Wandern im Herbst – das ist zu beachten

    Wandern im Herbst – das ist zu beachten

    Wandern im Herbst: Ein Naturerlebnis der besonderen Art

    Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten zum Wandern. Wenn sich die Blätter in leuchtende Gelb-, Rot- und Orangetöne färben und die Luft frisch und klar wird, zeigt sich die Natur von ihrer malerischsten Seite. Doch das Wandern im Herbst bringt nicht nur wunderschöne Landschaften mit sich, sondern auch besondere Herausforderungen. Mit der richtigen Vorbereitung kannst du jedoch die goldene Jahreszeit in vollen Zügen genießen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum der Herbst perfekt zum Wandern ist und welche Tipps du beachten solltest.

    1. Die Magie der Herbstfarben

    Eines der Hauptargumente für Herbstwanderungen ist zweifellos die Farbenpracht. Wälder und Berglandschaften verwandeln sich in regelrechte Farbspektakel. Besonders in Regionen mit Laubwäldern ist der Anblick der bunten Blätter ein wahrer Genuss für die Sinne. Die tiefstehende Sonne zaubert zudem ein warmes, goldenes Licht auf die Landschaft und sorgt für unvergessliche Momente.

    2. Angenehme Temperaturen

    Während die Sommerhitze oft anstrengend sein kann, bieten die kühleren Temperaturen im Herbst ideale Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen. Besonders in den Bergen kann es im Sommer oft sehr heiß werden, während im Herbst die Luft frisch, aber nicht zu kalt ist – perfekt, um größere Distanzen zu bewältigen, ohne zu überhitzen.

    3. Weniger Menschen unterwegs

    In der Hauptwandersaison im Sommer kann es auf beliebten Wanderwegen oft voll werden. Der Herbst hingegen bietet eine ruhigere Atmosphäre. Viele Menschen haben ihren Urlaub bereits hinter sich, und du hast die Natur oft für dich allein. Diese Ruhe sorgt dafür, dass du die Schönheit der Landschaft noch intensiver genießen kannst.

    4. Die richtige Kleidung für herbstliche Bedingungen

    Im Herbst ist das Wetter unberechenbarer als in den Sommermonaten. Morgens kann es frostig sein, während die Temperaturen am Mittag angenehmer werden. Hier ist das Zwiebelprinzip die richtige Wahl: Trage mehrere Schichten, die du je nach Temperatur an- oder ausziehen kannst. Eine atmungsaktive Basisschicht, eine isolierende Mittelschicht und eine wind- und wasserfeste Außenschicht sollten in deinem Rucksack nicht fehlen. Vergiss nicht, eine Mütze und Handschuhe einzupacken, da es in höheren Lagen schon kalt werden kann.

    5. Auf das Wetter achten

    Der Herbst ist auch für plötzliche Wetterumschwünge bekannt. Regen, Nebel oder sogar der erste Schnee können überraschend kommen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Wettervorhersage genau zu beobachten und auf mögliche Veränderungen vorbereitet zu sein. Eine Regenjacke oder ein Poncho sollte immer griffbereit im Rucksack sein, ebenso wie ein zusätzliches Paar trockene Socken.

    6. Sicherheit geht vor

    Die kürzeren Tage im Herbst erfordern eine gute Zeitplanung. Da es früher dunkel wird, solltest du deine Touren so planen, dass du genügend Zeit hast, vor Einbruch der Dunkelheit zurückzukehren. Eine Stirnlampe im Rucksack ist immer eine gute Idee, falls du doch länger unterwegs bist. Auch rutschige Wege durch feuchtes Laub oder Schlamm können zu einer Herausforderung werden, daher sind robuste, wasserdichte Wanderschuhe mit gutem Profil besonders wichtig.

    7. Herbstliche Snacks und Getränke

    Wandern im Herbst bedeutet auch, auf deine Ernährung zu achten. Bei kühlerem Wetter verbrennt der Körper oft mehr Energie, um sich warm zu halten. Packe daher energiereiche Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsliriegel ein. Auch warme Getränke wie Tee in einer Thermoskanne sind nicht nur wohltuend, sondern helfen, dich bei kalten Temperaturen von innen aufzuwärmen.

    8. Wildtiere beobachten

    Der Herbst ist eine besonders interessante Zeit, um Wildtiere zu beobachten. Viele Tiere bereiten sich auf den Winter vor, sammeln Vorräte oder sind auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Mit etwas Glück kannst du Rehe, Wildschweine oder sogar einen Fuchs in der Dämmerung beobachten. Auch das Röhren der Hirsche ist ein tolles Naturspektakel. Achte darauf, dich leise zu verhalten und die Tiere nicht zu stören.

    9. Die besten Herbstwanderziele

    Einige Regionen bieten im Herbst besonders schöne Wanderungen. Hier sind ein paar Empfehlungen:

    • Bayerischer Wald: Die dichten Wälder des Nationalparks erstrahlen im Herbst in einem farbenfrohen Spektrum und bieten zahlreiche Wanderwege.
    • Harz: Der Brocken ist im Herbst eine beliebte Herausforderung, und die Ausblicke über die farbigen Wälder sind atemberaubend.
    • Alpenregion, wie das Allgäu: Besonders in höheren Lagen bieten die Alpen spektakuläre Herbstlandschaften, oft mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.
    • Schwarzwald: Die hügelige Landschaft des Schwarzwalds verwandelt sich in ein farbenprächtiges Naturwunder, das Wanderherzen höher schlagen lässt.

     

    10. Herbst als ideale Zeit für Fotografie

    Für Fotografie-Begeisterte ist der Herbst die perfekte Jahreszeit. Das warme Licht, die farbigen Blätter und der Nebel, der oft morgens in den Tälern hängt, bieten großartige Fotomotive. Es lohnt sich, die Kamera auf jeder Wanderung griffbereit zu haben, um die Schönheit der Natur festzuhalten.

    Fazit:

    Wandern im Herbst ist ein Erlebnis für alle Sinne. Die Farben, das Licht und die kühle, frische Luft machen diese Jahreszeit ideal für Outdoor-Abenteuer. Mit der richtigen Ausrüstung, guter Planung und etwas Vorsicht kannst du die Vorteile des Herbstes in vollen Zügen genießen. Also, pack deinen Rucksack, zieh dir deine Wanderschuhe an und mach dich auf den Weg, um die Magie des Herbstes zu erleben!

    Viel Spaß auf deiner nächsten Herbstwanderung!

  • Schneetalalm – Leichte Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Schneetalalm – Leichte Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Die Wanderung auf die Schneetalalm im Tannheimer Tal verspricht einen wunderschönen Blick auf das Gehrenmassiv, auf den Haldensee und die gegenüberliegenden Berge, sowie eine wunderbare kulinarische Einkehr.

    Wanderung auf die Schneetalalm

    Start unserer Wanderung ist der kleine Parkplatz nach Nesselwängle (Richtung Weißenbach, auf der linken Seite), nahezu am Ende des Tannheimer Tals. Wie so oft im Tannheimer Tal heißt es auch hier früh zu starten, denn der Parkplatz kann an schönen Wochenenden schnell belegt sein. Von hier aus folgen wir dem Forstweg Richtung Nesselwängle. Teils über freie Fläche, teils leicht durch den Wald wandern wir bis kurz vorm Ort. Ab hier folgen wir weiter dem breiten Schotterweg in einigen Kehren bergauf, stets dem Wegweiser nach Richtung Schneetalalm.

    Kurz vor Ende des breiten Fahrwegs zweigen wir nach links ab und von nun an geht es großteils durch den Wald weiter in Richtung Kaiserschmarrn. In vielen Kehren schlängelt sich der Weg empor, nach Regentagen kann das Erdreich rutschig sein. Stöcke bieten hier Halt und können den Auf- & Abstieg teils deutlich erleichtern.

    Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Nach ca. 3,8 Kilometern erreichen wir den Warpsbach. Durch das Wasser sind die Steine im Bachbett teils rutschig. Weiter bergauf geht es vereinzelt über Treppen bis wir schließlich einen wunderschönen Blick auf das Gehrenmassiv zu unserer Linken, sowie einen tollen Talblick zu unserer Rechten erhalten. Von hier aus sind es dann nur noch wenige Minuten bis zur Schneetalalm, die bereits ein Stück weiter oben rechts leicht aus dem Wald spitzelt. Über mehrere Holzbrücken und über Stock und Stein wandernd erreichen wir nach ca. 4,7 Kilometern die Schneetal Alm im Tannheimer Tal. Die Terrasse bietet einen großartigen Blick auf die umliegenden Berge, sowie den Haldensee im Hintergrund – zum Genießen schön. P.s. Besonders lecker sind hier oben das Schneetaler Dreierlei (3 Knödelsorten), sowie der Kaiserschmarrn.

    Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Einkehr und Berggenussmomenten vom Feinsten steigen wir schließlich auf dem gleichen Weg hinunter ins Tal.

    Lohnt sich die Wanderung auf die Schneetalalm?

    Auf jeden Fall. Die Wege sind meist gut begehbar und nur mäßig steil. Die Aussicht ist hervorragend, das Essen ein Gedicht. Die Wanderung ist auch für Einsteiger mit etwas Ausdauer und Kondition gut machbar.

    Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

    Deine Fragen & unsere Antworten zur Schneetalalm

    Wo liegt die Schneetalalm?
    Die Schneetalalm liegt am östlichen Ende des Tannheimer Tals unterhalb des Gehrenmassivs und der Schneidspitze.

    Wie hoch ist die Schneetalalm?
    Sie liegt auf einer Höhe von 1.626m.

    Wie schwer ist die Wanderung auf die Schneetalalm?
    Die Wanderung ist noch als leicht einzustufen. Größtenteils bewegst du dich auf Schotterwegen, auf Erdwegen oder über mehrere kleine Holzbrücken.

    Wie lange läuft man auf die Schneetalalm?
    Vom Parkplatz im Tal bis zur Hütte sind es je nach Tempo ca. 2 Stunden.

    Welche Wanderungen gibt es in der Nähe?
    Hier findest du weitere tolle Wanderungen im Tannheimer Tal.

  • Wandern im Allgäu im September – Top 10 Gründe

    Wandern im Allgäu im September – Top 10 Gründe

    Warum September die beste Zeit zum Wandern im Allgäu ist

    Der Herbst im Allgäu ist einzigartig: goldene Wälder, klare Bergluft und traumhafte Ausblicke machen den September zur idealen Wanderzeit. Während die Sommersonne nachlässt, beginnt die Natur zu strahlen – ideal für Herbstwanderungen im Allgäu.

    Top 10 Gründe für Wanderungen im Allgäu im September

    1. Angenehme Temperaturen

    Nicht zu heiß, nicht zu kalt – perfektes Wanderwetter.

    2. Goldene Herbstfarben

    Die Natur verwandelt sich in ein Farbenmeer aus Rot, Gelb und Orange.

    3. Klare Fernsicht

    Im September ist die Sicht oft besonders klar – ideal für Gipfelblicke.

    4. Tradition & Brauchtum

    Erlebe den Viehscheid – der traditionelle Almabtrieb im Allgäu. Übrigens: Viele Alpen schließen nach dem Viehscheid, der meist im September stattfindest. Eine ideale Gelegenheit also, auch nochmal kulinarische Highlights in den Allgäuer Alpen zu erleben.

    5. Weniger Touristen

    Nach den Sommerferien wird es ruhiger auf den Wanderwegen.

    6. Kulinarischer Genuss

    Herbstzeit ist Hüttenzeit – regionale Spezialitäten schmecken jetzt doppelt gut.

    7. Vielfältige Routen

    Von leichten Wanderungen bis zu sportlichen Touren – alles ist (meist noch) möglich.

    8. Magisches Fotolicht

    Perfekte Stimmung für Landschaftsfotos und Naturaufnahmen.

    9. Gesundheit & Bewegung

    Wandern stärkt Kreislauf, Ausdauer und das Immunsystem.

    10. Erholung pur

    Ruhe, Natur und Entspannung – der September lädt zum Durchatmen ein.

    Tipps für deine September-Wanderung im Allgäu

    • Früh starten: Genieße die klare Morgenluft. Und denke an die früher einsetzende Dunkelheit. (Stirnlampe einpacken)

    • Zwiebellook tragen: Für Sonne, Wind und kühlere Passagen bestens gewappnet.

    • Sicherheit geht vor: Gutes Schuhwerk und passende Ausrüstung mitnehmen.

    • Einkehr genießen: Nach der Tour laden urige Hütten zum Verweilen ein.

     

    Herbstzeit ist Wanderzeit im Allgäu

    September-Wanderungen im Allgäu sind ideal für alle, die Natur, Ruhe und Genuss miteinander verbinden möchten. Ob für einen Tagesausflug oder einen ganzen Wanderurlaub – im Herbst zeigt sich das Allgäu von seiner schönsten Seite.

    👉 Plane jetzt deine Herbstwanderung im Allgäu und erlebe die goldene Jahreszeit hautnah!

  • Rangiswanger Horn – Leichte Wanderung in der Hörnergruppe

    Rangiswanger Horn – Leichte Wanderung in der Hörnergruppe

    Wanderung aufs Rangiswanger Horn

    Diese schöne Runde (wenn auch bei unserer Wanderung etwas arg vernebelt) bringt dich vom Ostertal aufs Rangiswanger Horn und über die Fahnengehren Alpe zurück ins Tal.

    Start unserer Wanderung ist der Parkplatz im Ostertal, einem Seitental des Gunzesrieder Tals. Von dort folgen wir zuerst der Fahrstraße bergauf ein Stück zurück, bevor wir schon bald nach rechts auf den Forstweg Richtung Rangiswanger Horn abzweigen. Durch Weidefläche folgen wir dem Weg mäßig bergauf bis wir schließlich die unbewirtschaftete Holzschlag-Alpe erreichen. An schönen Tagen hat man hier einen tollen Blick ins Tal.

    Wegweiser Richtung Rangiswanger Horn

    Forstweg zur Holzschlag Alpe

    Holzschlag Alpe
    Die Holzschlag Alpe (unbewirtschaftet)

    Weiter geht es durch diverse Gatter ebenfalls auf einem breiten Weg, der sich nach ca. 3,4 Kilometern zum ersten Mal in einen schmaleren Wanderweg verwandelt. Nun geht es über Stock und Stein ein kurzes Stück durch den Wald, einen Bach querend und anschließend über Holzstege weiter bergauf zu einer ebenfalls unbewirtschafteten Alpe. Hier wird der Weg wieder breiter und wir zweigen nach links ab.

    Wanderweg durch den Wald
    Wanderweg durch den Wald

    Wanderweg über Holzstege auf dem Weg zum Rangiswanger Horn

    Wie soll es anders sein leitet uns dieser Woche schön am Hang entlang gelegen bergauf zu einer ebenfalls privaten Alpe. Der Weg wird schmäler und wir nähern uns allmählich dem Gipfel, unserem heutigen Ziel. Über Weidefläche geht es nochmal bergauf, bevor wir schließlich einen Art Gratweg erreichen, der uns am Kamm der Hörnerkette entlang zum Gipfel des Rangiswanger Horn führt.

    Oben angekommen hat man bei gutem Wetter eine wunderbare Aussicht. Wir begnügen uns heute mit dem Schellengeläut der anwesenden Kühe und genießen so unsere Gipfelbrotzeit.

    Der finale Anstieg zum Gipfel des Rangiswanger Horns

    Am Gipfel des Rangiswanger Horns

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Rast entscheiden wir uns für den Abstieg. Der Weg führt uns am Rücken des Rangiswanger Horns in nördlicher Richtung bergab. Schottrig, erdig und teils felsdurchsetzt geht es hier hinunter. Anschließend wandern wir durch den Wald unterhalb des Sigiswanger Horns hinab zur Fahnengehren Alpe, der einzigen Einkehrmöglichkeit auf dieser Rundtour. Nach der Alpe zweigt der Weg nach links ab (Stuimändle-Rundweg), alternativ bietet sich hier noch der Aufstieg zum Ofterschwanger Horn an.
    Auf breiten Wegen geht es weiter und wir folgen nun links abzweigend dem Weg Richtung Ostertal. Im Wald wandern wir noch ein Stück weiter, bis der breite Weg in einen Wanderweg nach rechts abzweigt und so wandern wir bergab, bis wir schließlich wieder auf die asphaltierte Fahrstraße treffen. Hier geht es auf bekanntem Weg nach links zurück zum Parkplatz.

    Die Fahnengehren Alpe auf dem Rundweg vom Rangiswanger Horn
    Die Fahnengehren Alpe
    Erlebnisstation entlang des Wegs

    Lohnt sich die Wanderung aus Rangiswanger Horn?

    Leichte Wanderung, ein schöner Aussichtsgipfel und eine Einkehrmöglichkeit – was will man mehr? Gut geeignet auch zum Training, wenn noch nicht so viel Bergerfahrung vorhanden ist.

    Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

  • Prinz Luitpold Haus – Die erste Bio-Hütte des Alpenvereins

    Prinz Luitpold Haus – Die erste Bio-Hütte des Alpenvereins

    Prinz-Luitpold-Haus – Hütte mit Geschichte, Ausblick und Bio-Genuss in den Allgäuer Alpen

    Das Prinz-Luitpold-Haus ist eine der bekanntesten Alpenvereinshütten in den Allgäuer Alpen und liegt auf 1.846 m Höhe, idyllisch eingebettet unterhalb des Wiedemerkopfs. Die Schutzhütte, benannt nach Prinzregent Luitpold von Bayern, ist seit über 100 Jahren ein beliebtes Ziel für Bergsteiger, Wanderer und Naturfreunde. Ob als Stützpunkt für anspruchsvolle Gipfeltouren wie den Hochvogel oder als gemütliches Etappenziel einer Hüttenwanderung (z.B. auf dem Jubiläumsweg) – hier erwartet Besucher eine perfekte Kombination aus alpiner Tradition und Komfort.

    Bio-Verpflegung – Regional, nachhaltig und lecker

    Ein besonderes Highlight ist die Bio-Küche des Prinz-Luitpold-Hauses. Die Wirtsleute setzen auf regionale Produkte in zertifizierter Bio-Qualität. So können Gäste nach einer langen Bergtour mit gutem Gewissen genießen. Auch vegetarische Gerichte stehen auf der Speisekarte, ebenso wie herzhafte Brotzeiten. Die nachhaltige Verpflegung ist nicht nur gesund, sondern unterstützt auch die umliegenden Landwirte und Produzenten im Allgäu.

    Übernachtung mit Bergpanorama

    Das Prinz-Luitpold-Haus bietet gemütliche Mehrbettzimmer und Lagerplätze. Von der Sonnenterrasse aus eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die markanten Gipfel der Allgäuer Alpen. Hier lässt sich der Sonnenuntergang bei einer warmen Tasse Bio-Kräutertee oder einem kühlen Bier aus der Region genießen.

    Anreise und Touren rund ums Prinz Luitpold Haus

    Die Hütte ist über verschiedene Wanderwege erreichbar, unter anderem vom Giebelhaus durchs Hintersteiner Tal. Für geübte Bergwanderer ist sie der perfekte Ausgangspunkt für Touren auf den Hochvogel, den Wiedemerkopf oder über den Jubiläumsweg Richtung Schrecksee.

    Wer auf der Suche nach einer Hütte mit authentischem Alpenflair, nachhaltiger Bio-Verpflegung und einem unvergesslichen Bergpanorama ist, wird im Prinz-Luitpold-Haus fündig. Ob als Zwischenstopp oder Ziel einer Bergtour – hier verbinden sich Naturerlebnis und bewusster Genuss auf einzigartige Weise.

  • Hochvogel (2.592m) – Wanderung auf den markantesten Allgäuer

    Hochvogel (2.592m) – Wanderung auf den markantesten Allgäuer

    Wanderung auf den Hochvogel (2.592m)

    Für die Wanderung auf den Hochvogel solltest du eine ganze Menge Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen, denn der Berg hats gleich mehrfach in sich.

    Wer kennt ihn nicht, den Allgäuer Berg Hochvogel. Durch seine Exponiertheit ist er von zahlreichen anderen Allgäuer und Tiroler Gipfeln zu sehen und spätestens durch die Berichterstattung über einen bevorstehenden Felssturz in Richtung des Tiroler Hinterhornbach sollte er für Bergenthusiasten ein Begriff sein.

    Über die Alpe Bärgündle zum Prinz Luitpold Haus (T3)

    Wir starten unsere Wanderung etwas unterhalb der Materialseilbahn des Prinz Luitpold Haus. Dort, wo sich oft bereits viele andere Fahrräder tummeln. Dorthin kommst du entweder zu Fuß (mit dem Bus bis zum Giebelhaus, anschließend zu Fuß weiter) oder mit dem Fahrrad.

    Wegweiser zum Gipfel

    Wasserfall auf dem Weg
    Vorbei geht’s u.a. an diesem Wasserfall

    Unser erster Wegpunkt ist die Untere Bärgündle Alpe. Dafür folgen wir dem schmalen Wanderweg hinunter zum Bärgündlebach. Bereits nach kurzer Zeit ist dieser von Felsen und Wurzeln durchsetzt und etwas abschüssig. Am Bach angekommen queren wir diesen auf einer Eisenbrücke und steigen anschließend über Felsen und Wurzeln durch den Wald hinauf zur Unteren Bärgündle Alpe. Nach einer optionalen Einkehr geht’s weiter zum nächsten Zwischenpunkt, dem Prinz Luitpold Haus.

    Gipfel des Wiedemerkopf zum Sonnenaufgang
    Im Hintergrund sticht der Wiedemerkopf empor, links unterhalb liegt das Prinz Luitpold Haus
    Stahlseil auf dem Weg zum Prinz Luitpold Haus
    Ein paar Stellen sind mit Drahtseil versichert
    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen
    Das Prinz Luitpold Haus am frühen Morgen

    Über Stock und Stein schrauben wir uns Meter für Meter weiter dem bereits zu sehenden Zwischenziel entgegen. Vorbei am rauschenden Bach, diesen querend, über Weidefläche, durch Latschen und Büsche und schließlich über Geröllfelder erreichen wir schließlich das wunderschön gelegene Prinz Luitpold Haus auf 1.846m, das übrigens (Stand August 2025) alle Speisen komplett in Bio-Qualität anbietet. Eine Einkehr lohnt sich dort auf jeden Fall, ich heb’s mir heute für den Abstieg auf.

    Vom Prinz Luitpold Haus auf den Hochvogel (T4 | UIAA I)

    Nachdem sich die Beine auf dem Weg zur DAV-Hütte im Hintersteiner Tal bereits ganz gut eingrooven konnten wandern wir weiter. Zuerst umrunden wir den kleinen See unterhalb der Hütte und steigen anschließend in vielen Kehren bergauf. Am nächsten Wegweiser haben wir die Wahl den Hochvogel entweder via Kreuzspitze oder via Kalter Winkel zu besteigen. Eine kurze Erklärung dazu:
    Hochvogel via Kreuzspitze: Teils steile Schotterwege, im Gipfelaufbau der Kreuzspitze am Seil und über Eisentritte, ausgesetzter als über den Kalten Winkel
    Hochvogel via Kalter Winkel: Teils seilversicherte Stellen, teils sehr steile und rutschige Schneefelder / Schotterpassagen (unbequem zu gehen)
    Beide Wege treffen unterhalb des Gipfelaufbaus des Hochvogels wieder zusammen.

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Wir entscheiden uns heute für den Weg über die Kreuzspitze. In Kehren geht es nun weiter bergauf, bevor der Schotterweg gerader wird und in einer langgezogenen Kurve durch das Geröllkar bergauf führt. Hier kommt man aufgrund der Steilheit eher nur langsam voran. Die eigene Ausdauer ist ab hier von großem Vorteil. Nach vielen Metern des Schnauffens erscheinen die ersten Stahlseile in unserem Blickfeld. Ab hier geht es immer wieder am Hang entlang, über Eisenstufen oder am Fels bergauf, bis sich schließlich ein traumhaft schöner Ausblick eröffnet.

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen
    Hier wird’s gleich steil. Links oben beginnt der „Klettersteig“ Richtung Kreuzspitze

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Auch der mächtige Gipfelaufbau des Hochvogels ist hier sehr gut zu erkennen und gefühlt nur noch einen Katzensprung entfernt. Doch zuerst geht es seilversichert weiter am Hang entlang und für uns heute auf einen kurzen Abstecher auf die Kreuzspitze (optional). Du kannst auch direkt über den mit Schotter und Geröll durchsetzten Weg in die Scharte absteigen, in welcher der Weg via Kalter Winkel zusammentrifft.

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen
    Der Gipfelaufbau des Hochvogel
    Gipfel der Kreuzspitze mit Gipfelkreuz aus Holz
    Am Gipfel der Kreuzspitze
    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen
    Hier geht’s runter zum Abzweig Kalter Winkel
    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen
    Der Kalte Winkel schneefrei

    Der Aufstieg auf den Hochvogel

    Über Felsen und in vielen Kehren geht es nun bergauf. Achte besonders auf die roten Wegmarkierungen, denn es kann durchaus passieren, dass du mal etwas zu weit läufst. Solltest du dir unsicher im Gelände sein, halte unbedingt kurz Ausschau nach dem nächstgelegenen roten Punkt oder der nächsten Rot-Weiß-Roten Markierung! Auch mehrere Felsabsätze (1. Grad Klettern nach UIAA) sind hier zu bezwingen. Diese sind besonders in den letzten 100-150 Höhenmetern unterhalb des Gipfels teils etwas knifflig. Besonders kleinere Personen kommen hier definitiv an ihre Grenzen und benötigen ggf. Hilfe von Dritten!
    Doch nach all den Steinen, die sich uns auf dem Weg nach oben in den Weg gelegt haben erreichen wir schließlich überglücklich den Gipfel des markanten Allgäuer Hochvogel. Die Aussicht hier ist gigantisch und so verbringen wir viele viele Minuten des Genießens und der Brotzeiterei.

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Zu erklimmender Absatz
    Zu erklimmender Absatz von oben betrachtet
    Ausblick vom Gipfel des Hochvogel mit Spalte im Vordergrund
    Spalte am Gipfel des Hochvogel
    Vermessungspunkt auf dem Gipfel
    Einer der mittlerweile zahlreichen Messpunkte am Gipfel

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück ins Tal. Am Prinz Luitpold Haus gibt es noch eine Stärkung bevor es dann zurück zum Fahrrad geht.

    Wanderung auf den Hochvogel in den Allgäuer Alpen

    Lohnt sich die Wanderung auf den Hochvogel?

    Definitiv! Allerdings benötigst du unbedingt die nötige Bergerfahrung und sichere Kletterkenntnisse im 1. Schwierigkeitsgrad.

    Weitere Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.