Blog

  • Wertacher Hörnle – Leichte Wanderung mit toller Aussicht

    Wertacher Hörnle – Leichte Wanderung mit toller Aussicht

    Überwiegend einfache, oft breite Wege, teils steilere Anstiege, eine super Aussicht und eine Einkehrmöglichkeit – die Wanderung aufs Wertacher Hörnle hat einiges zu bieten.

    Wanderung von Obergschwend aufs Wertacher Hörnle

    Start unserer Wanderung ist der kostenpflichtige Wanderparkplatz an der B310 bei Obergschwend. Von hier aus folgen wir zuerst dem schmalen Schotterweg in südwestlicher Richtung an der Straße entlang und zweigen anschließend nach rechts ab ins Dorf Richtung Bergheim Unterjoch. Kurz bevor wir dieses erreichen zeigt der Weg auf die Wiese nach links und wir wandern fröhlich gelaunt bergan, jetzt auf dem Wiesenweg. Dabei schiebt sich der Gipfel des Spiesers und des großen Hirschbergs in unser Blickfeld. Diese beiden Gipfel können optional als Rundwanderung nach dem Wertacher Hörnle bestiegen werden.

    Start entlang der Straße
    Der Spieser schiebt sich in unser Blickfeld
    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Blick zurück ins Tal

    Durch Weideflächen geht es immer weiter bergauf, bis wir schließlich die Fahrstraße zur Buchel Alpe erreichen. Diese kannst du optional als Auf-/Abstiegsweg bis zur Alpe wählen. Mit der Buchel Alpe wartet eine tolle Einkehrmöglichkeit auf dich an der du bei einer stärkenden Brotzeit wunderbar die Aussicht auf den Iseler und teils bis in die Tannheimer Berge genießen kannst. Weiter geht’s anschließend steil bergan über eine asphaltierte Straße, die dich schließlich in den Wald hinein führt. Dort geht es über Stock und Stein Meter für Meter dem Gipfel entgegen. Der Weg wird schon bald breiter und wir wandern weiter durch den Wald. Die Bäume sind besonders an warmen Tagen eine wohltuende Erfrischung.

    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Die Buchel Alpe

    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe

    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe

    Im Wald wird es wurzlig und teils matschig

    Der weitere Weg aufs Wertacher Hörnle

    Kurz nach dem Verlassen des Waldes erreichen wir einen Wegweiser, der uns anzeigt, dass es von hier aus noch ca. 40 Minuten bis zum Gipfel des Wertacher Hörnles sind. Wieder einmal steilt der Weg auf und wir wandern erneut über Weidefläche den Berg hinauf. Am Wald entlang erreichen wir schließlich ein Weidegatter nach welchem wir uns links halten. Mitten in der Wiese steht ein Wegweiser und weist uns weiter den Hang hinauf. Beim Aufstieg erhalten wir einen schönen Ausblick auf den Hörnlesee, der zu Beginn des Bergsommers von einer Vielzahl an Alpenrosen umgeben ist. Oben angekommen erhalten wir ein wunderschönes Panorama – von den Allgäuer Voralpen über die Zugspitze im Hintergrund, die Berge des Tannheimer Tals, die Allgäuer Alpen, bis nach Vorarlberg und in die Schweiz – wunderschön!

    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Blick auf den Hörnlesee
    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Blick auf den Hochvogel und in die Allgäuer Alpen

    Doch der Gipfel ist noch nicht ganz erreicht. In nördlicher Richtung geht es in einem Auf und Ab noch etwa 500 Meter auf einem schmalen Wanderweg weiter bis wir schließlich das Gipfelkreuz des Wertacher Hörnle erreichen.

    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Die letzten Meter bis zum Gipfel
    Leichte Wanderung aufs Wertacher Hörnle im Oberallgäu mit Einkehrmöglichkeit auf der Buchelalpe
    Aussicht vom Wertacher Hörnle

    Der Abstieg

    … erfolgt auf dem gleichen Weg zurück ins Tal. Ab der Buchel Alpe hast du die Wahl entweder der Fahrstraße oder dem Wanderweg zum Ausgangspunkt zu folgen.

    Lohnt sich die Wanderung aufs Wertacher Hörnle?

    Definitiv! Eine schöne, leichte Wanderung, die es allerdings mit teils steileren Abschnitten doch in sich hat. Die Aussicht und eine Einkehr auf der Alpe sind die Anstrengung allemal wert!

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.
    Übrigens: Auf dieser Seite findest du viele Wanderungen im Allgäu, die gut mit Hund machbar sind.

    Deine Fragen, unsere Antworten

    Wie lange läuft man aufs Wertacher Hörnle?
    Mit Start in Obergschwend sind es ca. 2 – 2,5 Stunden bis zum Gipfelkreuz.

    Wie hoch ist das Wertacher Hörnle?
    Das Gipfelkreuz befindet sich auf 1.695m über dem Meer.

    Ist die Wanderung aufs Wertacher Hörnle auch für Familien / mit Hund geeignet?
    Ja, die Wanderung mit etwas Erfahrung auch für Familien / mit Hund geeignet. Vorsicht ist allerdings beim Durchwandern von Viehweiden geboten.

    Wie weit ist es aufs Wertacher Hörnle?
    Von Obergschwend sind es bis zum Gipfel etwa 4,5 Kilometer.

    Gibt es eine Einkehr auf der Wanderung zum Wertacher Hörnle?
    Ja, die Buchel Alpe ist eine tolle Einkehrmöglichkeit auf der Tour. Die Öffnungszeiten entnimmst du am Besten der Website der Alpe.

    Kann man im Hörnlesee baden?
    Nein, dort kann man nicht baden. Eine Alternative in Reichweite ist z.B. der Grüntensee (Wertach Richtung Oy) oder der Haldensee / Vilsalpsee im Tannheimer Tal.

  • Hinanger Wasserfall – Leichte Wanderung für Familien & Einsteiger

    Hinanger Wasserfall – Leichte Wanderung für Familien & Einsteiger

    Diese kurze und schöne Wanderung zum Hinanger Wasserfall bietet sich optimal für Einsteiger und für Familien an.

    Leichte Wanderung zum Hinanger Wasserfall

    Ausgangspunkt ist der kostenpflichtige Parkplatz entlang der Straße oberhalb von Hinang. Von dort folgen wir dem Wegweiser zu den Wasserfällen. Der Weg führt uns an einer Snackhütte vorbei und schon bald queren wir über eine Holzbrücke den Hinanger Bach. Diesem folgen wir nun stets über Wurzel- und Schotterwege bergauf. Nahezu die gesamte Wanderung verläuft unter Bäumen, weshalb die Tour auch eine wunderbare Erfrischung an heißen Sommertagen darstellt.

    Wanderung zum Hinanger Wasserfall
    Die beste Parkmöglichkeit

    Wanderung zum Hinanger Wasserfall

    Wanderung zum Hinanger Wasserfall

    Bereits von Weitem ist das Rauschen des Hinanger Wasserfall zu hören, doch noch trennen uns einige Eisentreppen und -brücken vom Naturspektakel. Doch sind diese erstmal bezwungen erhalten wir einen tollen Blick auf den Wasserfall.

    Leichte Wanderung zum Hinanger Wasserfall im Allgäu
    Entlang des Hinanger Bachs geht’s bergauf

    Wanderung zum Hinanger Wasserfall

    Leichte Wanderung zum Hinanger Wasserfall im Allgäu
    Der Hinanger Wasserfall

    Der Abstieg

    Nach einer gemütlichen Rast setzen wir unsere Wanderung fort. Unterhalb des Konglomerat eines Felsabbruchs führt der Wanderweg an der Felswand entlang und weiter leicht bergauf. Durch einen Rotfichtenwald wandernd erreichen wir schließlich einen Aussichtspunkt auf die umliegenden Berge. Kurz zuvor zweigen wir nach rechts ab und folgen dem Weg bergab zur Hauptstraße. Dort angekommen wandern wir über die Brücke zurück zu unserem Ausgangspunkt.

    Wanderung zum Hinanger Wasserfall

    Leichte Wanderung zum Hinanger Wasserfall im Allgäu

    Lohnt sich die Wanderung auf dem Rundweg?

    Die Wanderung bietet eine tolle Erfrischung an warmen Sommertagen und auch bei regnerischem Wetter. Eine schöne, kurze Runde durch die Oberallgäuer Natur.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.
    Ausführliche Informationen zu den Wasserfällen findest du hier.

  • Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck zur Talstation

    Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck zur Talstation

    Diese leichte bis mittelschwere Wanderung führt dich von der Bergstation am Söllereck über die Alpe Hochleite zum Freibergsee und zurück zur Talstation.

    Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck

    Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bergstation der Söllereckbahn. Wir verlassen diese und halten uns rechts Richtung Berghaus am Söller. Die erste Einkehrmöglichkeit auf unserem Weg ins Tal lassen wir linker Hand liegen und steigen weiter auf. Für die gesamte Wanderung folgen wir dem Wegweiser „Rundweg – Söllereck Talstation“. Durch den Wald geht es weiter schön gelegen und angenehm bergauf. Nach etwa 550m erreichen wir das Hochmoor Hühnermoos, dass sich toll in die Landschaft einfügt.

    Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck über den Freibergsee zur Talstation

    Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck über den Freibergsee zur Talstation

    Über einen Holzpfad wandern wir durch dieses und zweigen anschließend nach rechts ab. Nun führt uns der breite Schotterweg unterhalb des Sattelkopfs vorbei und in einigen Kehren den Hang hinunter. Anfangs noch steiler, wird der Weg bald schon flacher. Wir verlassen den Wald und können erste Blicke auf die umliegende Bergwelt und ins Stillachtal erhaschen.

    Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck über den Freibergsee zur Talstation

    Vorbei an der Alpe Hochleite

    Nach 3 Kilometern erreichen wir die Alpe Hochleite, die sich wunderbar gelegen zur Stärkung anbietet. Nebenbei können wir genüsslich das Bergpanorama bestaunen. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns schließlich an den weiteren Abstieg. An der Alpe zweigen wir links ab und folgen nun dem Wanderweg hinunter zum Freibergsee. In vielen Kehren geht es durch den Wald bergab. Vorsicht, die Stufen können rutschig sein!

    Hier kann’s rutschig werden

    Wir erreichen etwas erhöht gelegen den Freibergsee und halten uns linker Hand, um unseren Weiterweg auf dem Edmund-Probst-Weg fortzusetzen. In einem leichten bergauf und bergab wandern wir weiter auf dem nun wieder breitem Schotterweg durch den Wald. Immer wieder ergeben sich kleine Ausblicke auf die gegenüberliegenden Berge um Hahnenkopf, Nebelhorn und Co.

    Der Berggasthof Bergkristall bietet nochmal eine gute Einkehrmöglichkeit, nach weiteren ca. 15 Gehminuten erreichen wir den Weiler Kornau-Wanne. Hier befindet sich die Alpe Oberstdorf, die letzte Einkehr auf unserer Wanderung. Schließlich erreichen wir die Talstation der Söllereckbahn und somit den Ausgangspunkt unserer Tour.

    Lohnt sich die Wanderung auf dem Rundweg?

    Die Wanderung auf dem Rundweg am Söllereck bietet viel Wald, meist breite Wege, ein paar Aussichtspunkte, ein Hochmoor, sowie gleich vier kulinarische Einkehrmöglichkeiten. Eine gute Kombi? Dann bist du hier richtig.

    Den Startpunkt der Wanderung erreichst du entweder wandernd zu Fuß oder per Fahrt mit der Söllereckbahn zur Bergstation.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

  • Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

    Start der Wanderung zur Bergstation Söllereck ist der Parkplatz an der Talstation der Söllereckbahn. Von hier aus folgen wir dem breiten Weg in den angrenzenden Weiler Kornau-Wanne. Wir wandern an der Seilbahn vorbei durch den Ort und folgen dem Wegweiser zur Bergstation Söllereck. Über den breiten Fahrweg geht es nun bergauf, mal durch den Wald, mal entlang der Weideflächen, die sich im Winter in eine Skipiste verwandeln.

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller
    Blick Richtung Hoher Ifen im Kleinwalsertal

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

    Toll gemacht: Für Kinder gibt es eine Holzkugelbahn mit einer Gesamtlänge von über 200 Metern! Diese ist aufgeteilt in vier Abschnitte mit spannenden Inhalten. Eine Holzkugel kannst du entweder an der Talstation oder am Startportal an der Bergstation erwerben. Die Sölli-Kugel kostet 3€ (Stand 2025) und kann im Anschluss als Erinnerung an ein wildes Holzkugelrennen mit nach Hause genommen werden.

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller - Söllis Kugelrennen
    Söllis Kugelrennen

    Übrigens: Auch der Blick zurück und nach rechts Richtung Hoher Ifen im Kleinwalsertal ist immer wieder lohnenswert. Der asphaltierte Fahrweg wird teils steil, bewegt sich aber zu keiner Zeit an einer ausgesetzten Stelle. Nach etwa 2 Kilometern kommen wir an einer imposanten, 224 Jahre alten Gebirgsfichte vorbei. Hier gibt es ebenfalls eine Wippe für Kinder und die Eltern können durch die Bäume hindurch die Aussicht Richtung Oberstdorf bestaunen, wenn auch ein wenig zugewachsen. Etwa 700 Meter weiter erreichen wir schließlich die Bergstation Söllereck und leicht erhöht das Berghaus am Söller. Eine Einkehr lohnt sich allemal nach dem teils steilen Anstieg.

    Eine 224 Jahre alte Gebirgsfichte

    Wanderung zur Bergstation Söllereck und zum Berghaus am Söller

    Kletterwald am Söllereck

    Solltest du anschließend noch Energie haben, kannst du deine Tour erweitern und auf dem Rundweg am Söllereck wieder absteigen. Alle Infos dazu erfährst du hier.

    Der Abstieg

    Den Abstieg vom Söllereck kannst du entweder über den zuvor genannten Rundweg oder per Seilbahn bewältigen, alternativ folgst du dem Aufstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

    Lohnt sich die Wanderung zur Bergstation Söllereck?

    Die Wanderung ist für Familien und Anfänger wunderbar geeignet.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

  • Buchenberg & Buchenbergalm – Wanderung von Buching

    Buchenberg & Buchenbergalm – Wanderung von Buching

    Lust auf eine leichte Wanderung im Ostallgäu mit schönem Ausblick und Einkehrmöglichkeit? Diese Wanderung ist eine Tour für die ganze Familie!

    Wanderung auf die Buchenbergalm

    Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Buchenbergbahn in Buching im Landkreis Ostallgäu. Etwas oberhalb der Talstation folgen wir dem Kulturenweg, der sich zuerst entlang der Seilbahn und anschließend unter dieser hindurchschlängelt. Der breite Schotterweg führt uns durch Wiesen und anschließend in den Wald.

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg
    Entlang der Sesselbahn geht es bergauf

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg

    Dort wird der Weg steiler und wurzliger. Wir queren den Bachweg und steigen weiter über viele viele Wurzeln und in etlichen Kehren bergauf. Die Ruhe im Wald lädt direkt zum Entspannen ein.

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg
    Der Weg führt uns über zahlreiche Wurzeln

    Nach etwa 2,1 Kilometern verlassen wir den Wald und erreichen die Buchenbergalm, sowie den Buchenberg. Die gemütliche Alm lädt zur Einkehr ein, nicht nur um kulinarische Allgäuer Schmankerl zu genießen, sondern auch, um den tollen Ausblick auf den Forggensee zu bestaunen. Für Kinder ist ein Spielplatz vorhanden und unterhalb der Hütte grasen eingezäunt einige Ziegen & Co. über die Wiese.

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg
    Ausblick von der Buchenbergalm auf den Forggensee und die Alpspitz im Hintergrund
    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg
    Blick in die Ammergauer Alpen

    Toll auch: Neben der Bergstation der Seilbahn ist ein beliebter Startplatz für Gleitschirmflieger. Bei passender Thermik segeln hier unzählige Gleitschirme über dem Buchenberg.

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Rast entscheiden wir uns für den Abstieg. Hierfür folgen wir zuerst in östlicher Richtung, anschließend durch den Wald in nördlicher Richtung dem Bachweg nach Buching. Entlang des Bachs geht es über einige Stufen hinunter ins Tal. Vorsicht, bei nassen Verhältnissen kann der Weg rutschig werden! In Buching angekommen folgen wir dem Wegweiser zurück Richtung Talstation der Buchenbergbahn. Über einen Wiesenweg erreichen wir schließlich unseren Ausgangspunkt.

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg
    Abstieg über den Bachweg

    Leichte Wanderung im Allgäu - Von Buching auf die Buchenbergalm und den Buchenberg

    Lohnt sich die Rundwanderung auf die Buchenbergalm?

    Die Wanderung ist für Familien und Anfänger wunderbar geeignet.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

    Eure Fragen, unsere Antworten

    Wie weit ist es zur Buchenbergalm?
    Die Wanderung dorthin sind ca. 2,1 Kilometer, weitere 2,1 Kilometer sind im Abstieg zu bewältigen.

    Wie lange läuft man zur Buchenbergalm?
    Vom Parkplatz der Seilbahn bis zur Hütte sind es über den Kulturenweg und den Wurzelsteig ca. 1 Stunde und 10 Minuten zu Fuß.

    Für wen eignet sich die Wanderung?
    Die Wanderung eignet sich wunderbar für Familien, für die Wanderung mit Kraxe (Kindertrage) und für Anfänger im Wandern.

    Gibt es einen Spielplatz auf der Buchenbergalm?
    Ja, es ist ein Kletterturm mit Rutsche und Kletterwand vorhanden (Stand 2025).

    Kann man mit dem Auto auf die Buchenbergalm fahren?
    Nein, das Auto muss am Parkplatz an der Talstation warten. Dafür bringt dich die Sesselbahn bis zum Gipfel.

  • Kling’s Hütte – Leichte Wanderung ab Diepolz

    Kling’s Hütte – Leichte Wanderung ab Diepolz

    Heute machen wir eine richtig schöne Familienwanderung, die auch super mit Kraxe (Kindertrage) zu gehen ist.

    Wanderung von Diepolz zur Kling’s Hütte

    Los geht’s am Parkplatz an der Kirche in Diepolz. Zeitig zu starten lohnt sich hier, denn der kleine Parkplatz ist schnell belegt. Wir folgen der Fahrstraße bergauf und die hat’s gleich mal in sich. Doch eines vorweg: Es ist nur für ein kurzes Stück so steil. Schon nach wenigen Metern zweigen wir nach rechts ab und wandern nun auf einem Forstweg weiter. Dieser biegt ebenfalls nach wenigen Metern leicht rechts ab und wir wandern weiter durch den Wald auf dem Kuhnigundenweg.

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Auf unserem Weg liegt ebenfalls die Höfle Alpe.

    Hier warten tolle Entdeckungsstationen auf Kinder und ihr könnt mit einer Schatzkarte, die ihr vorher im Bergbauernmuseum erwerben könnt richtig tolle Dinge erleben. Nach einiger Zeit schiebt sich der Niedersonthofener See in unser Blickfeld und wir wandern weiter am Wald entlang. Hier zweigt der Kuhnigundenweg nach rechts ab, wir wandern allerdings geradeaus weiter. Der Erlebnisweg für Kinder ist also eine tolle Alternativwanderung für einen zweiten Tag in Diepolz. Wir wollen allerdings heute zum Alpkönigblick Aussichtsturm und zur Kling’s Hütte, weshalb wir weiter geradeaus am Wald entlang und über die Weideflächen wandern. Hierfür folgen wir zuerst den Wegweiser Richtung Freundpolz und Rieggis.

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Erlebnisstation für Kinder

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Blick auf den Niedersonthofener See

    Nach etwa 1,8 Kilometer gelangen wir wieder auf einen breiten Forstweg, der uns zum Wald hinauf führt. Achtung, hier zweigt der Weg direkt am Waldrand nach rechts auf eine Wiese ab! Weiter geht’s über die Wiese, über einen kleinen Bach und anschließend weiter auf einem breiten Schotterweg. Dieser führt uns an einer unbewirtschafteten Alpe vorbei und kurz darauf wieder links in den Wald. Ab hier folgen wir dem Wegweiser Richtung Hauchenberg / Alpkönigblick Aussichtsturm.

    Nach der Hütte zweigt der Weg bald wieder links in den Wald ab

    Weiter zum Aussichtsturm und zur Hütte

    Dort wartet dann auch schon die größte Herausforderung der Wanderung. Über einen erdigen Waldweg geht es für ein kurzes Stück steil bergauf. Die Stelle ist nicht ausgesetzt, wird aber bei Regen rutschig und matschig. Von dort aus wandern wir wunderbar im Schatten gelegen über zahlreiche Wurzeln im Wald unter Bäumen hindurch. Wir erreichen den unscheinbaren Hauchenberg, sowie kurz darauf einen Rastplatz im Wald. Bald ist es geschafft, noch ein Kilometer bis zur Kling’s Hütte.

    „Schlüsselstelle“: Hier wird’s für ein kurzes Stück steil und erdig
    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Unter Bäumen geht’s auf den Bergrücken des Hauchenbergs
    Rastplatz im Wald

    Weiter geht’s auf dem Wald- und Wurzelweg bis wir schließlich den Wald verlassen und bereits einen Blick auf den 14 Meter hohen Aussichtsturm erspähen können. Dieser ist dann über die Weidefläche auch schnell erreicht, eine Besteigung des Turm lohnt sich. Tolle Ausblicke in alle Himmelsrichtungen und sogar kleine „Guckfenster“ für Kinder begeistern Groß und Klein.

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Blick Richtung Mittagberg
    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Alpkönigblick Aussichtsturm
    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Oben gibt’s auch was für Kinder zum Gucken

    Der Abstieg zur Kling’s Hütte erfolgt in südlicher Richtung und ist nach etwa fünf weiteren Gehminuten gemeistert. Hier haben wir uns eine Brotzeit mit erfrischendem Getränk redlich verdient. Wir können besonders die Kaspressknödel empfehlen, ebenso das Käsebrot. Toll auch: Es gibt einen Spielplatz für Kinder mit mehreren Spielgeräten.

    Wanderung von Diepolz auf den Hauchenberg und zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu
    Abstieg zur Kling’s Hütte

    Der Abstieg

    Für den Abstieg folgen wir dem Wegweiser nach Diepolz. Dieser führt uns in südöstlicher Richtung über Weideflächen bergab, ein kurzes Stück wieder bergauf und anschließend durch den Wald und über freie Flächen hinunter zu unserem Ausgangspunkt in Diepolz. Kurz vor Ende erreichen wir auch noch die Höfle Alpe, die ebenfalls eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt. P.s. Da die Wanderung über mehrere Weideflächen führt, haben wir hier einige Tipps zum Umgang mit Weidetieren zusammengefasst.

    Lohnt sich die Rundwanderung zur Kling’s Hütte?

    Die Wanderung ist für Familien und Anfänger wunderbar geeignet. Anfangs warten einige Erlebnisstationen, später tolle Ausblicke und Einkehrmöglichkeiten.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

    Eure Fragen, unsere Antworten

    Wie weit ist es zur Kling’s Hütte?
    Die Wanderung dorthin sind ca. 5 Kilometer, weitere 2,4 Kilometer sind im Abstieg zu bewältigen.

    Für wen eignet sich die Wanderung zum Aussichtsturm Alpkönigblick?
    Die Wanderung eignet sich wunderbar für Familien, für die Wanderung mit Kraxe (Kindertrage) und für Anfänger im Wandern.

    Gibt es einen Spielplatz auf der Kling’s Hütte?
    Ja, es sind ein Sandkasten, eine Vogelnestschaukel, ein Turm mit Rutsche und zwei Wipptiere vorhanden (Stand 2025).

    Hat die Kling’s Hütte geöffnet?
    Die Hütte ist meist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.

  • Wandern für Anfänger – Tipps, Ausrüstung & einfache Touren

    Wandern für Anfänger – Tipps, Ausrüstung & einfache Touren

    Dein Einstieg ins Wandervergnügen

    Du möchtest mit dem Wandern anfangen, weißt aber nicht, wie? Dann bist du hier genau richtig! Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du sicher und mit Freude in die Welt des Wanderns einsteigst – ideal für Anfänger und Wiedereinsteiger.

    Warum Wandern? – Die Vorteile für Körper & Geist

    Wandern ist mehr als nur Spazierengehen in den Bergen. Es verbessert die Ausdauer, stärkt die Muskulatur und sorgt für mentale Ausgeglichenheit. Gerade für Anfänger ist Wandern eine ideale Outdoor-Aktivität.

    Die richtige Vorbereitung: Wandern für Anfänger leicht gemacht

    Welche Ausrüstung braucht man zum Wandern als Anfänger?

    • Bequeme Wanderschuhe mit gutem Profil

    • Wetterfeste Kleidung (Zwiebelprinzip)

    • Tagesrucksack mit Trinkflasche, Essen, Snacks und Regenjacke

    • Karten oder Wander-Apps (z. B. Komoot, Outdooractive)

    Was muss ich bei der Tourenplanung für eine Wanderung beachten?

    • Mache dich mit dem Weg und dessen Beschaffenheit vertraut
    • Wo sind die Schlüsselstellen – Mache dich vertraut mit den Herausforderungen auf der Tour
    • Checke das Höhenprofil – Wann sind die Anstiege, wann folgen die Abstiege
    • Informiere dich über das Wetter, Bergwetter kann schnell umschwingen
    • Informiere dich über die Anreise / Parkplatzsituation vor Ort und achte Anwohner und Einheimische
    • Hinterfrage, ob die Anforderungen der Tour für dich machbar sind

    Einfache Wanderwege für Anfänger

    • Nutze Apps oder lokale Tourismus-Websites

    • Halte dich an Rundwege mit < 10 km Länge und < 300 Höhenmeter

    • Beliebte Anfängerregionen: Allgäu, Harz, Fränkische Schweiz, Schwarzwald


    Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu

    Häufige Anfängerfehler beim Wandern – und wie du sie vermeidest

    • Zu spät losgehen
      Lösung: Früh starten! Auch wenn es für den ein oder anderen schwer ist sich aus dem Bett zu quälen: Früh starten lohnt sich.
    • Regen oder Gewitter
      Lösung: Vorher Wetterbericht checken. Sei dir immer vorher bewusst wie das Wetter wird. Ist die Vorhersage unsicher, bleib lieber in Talnähe.
    • Zu wenig trinken
      Lösung: Je nach Tour solltest du mindestens 1,5 Liter Wasser mitnehmen. Mein Tipp: 2/3 Wasser + 1/3 Apfelsaft mit einem guten Schuss Salz mischen und gut schütteln. Schmeckt zwar gewöhnungsbedürftig, gleicht aber den Elektrolyte-Haushalt besser aus als Wasser (Achtung, nur eine Empfehlung, kein Ratgeber).
  • TV-Tipp: „In höchster Not“ – Bergretter im Einsatz

    TV-Tipp: „In höchster Not“ – Bergretter im Einsatz

    „In höchster Not“ (BR): Dramatische Einsätze – Die Bergwacht im Fokus

    Die neue Serie „In höchster Not“ sorgt derzeit für Gesprächsstoff – nicht nur wegen ihrer spannenden Geschichten und emotionalen Tiefe, sondern auch wegen der eindrucksvollen Darstellung eines Berufs, der oft im Verborgenen wirkt: die Arbeit der Bergwacht. In atemberaubenden Bildern zeigt die Serie, was es bedeutet, in den Bergen Leben zu retten – bei Wind, Wetter und unter extremem Druck.

    Harte Realität: Wenn jede Minute zählt

    Die Einsätze der Bergwacht in „In höchster Not“ sind Realität: Ob Verstauchung, Absturz oder plötzliche Wetterumschwünge – die Rettungskräfte müssen jederzeit einsatzbereit sein. Die Serie zeigt eindrucksvoll, wie gefährlich und gleichzeitig lebenswichtig ihre Arbeit ist. Oft entscheiden Sekunden über Leben und Tod.

    In höchster Not - Bergretter im Einsatz
    Einsatz der Bergwacht Grainau auf dem Jubiläumsgrat nahe der Zugspitze

    Bergwacht in der BR-Serie: Mehr als nur spektakuläre Einsätze

    Was „In höchster Not“ besonders auszeichnet: Die Serie reduziert die Bergwacht nicht nur auf Action und Heldenmut. Sie wirft auch einen Blick hinter die Kulissen – auf die psychischen Belastungen der Retter, die enge Teamarbeit, die schwierigen Entscheidungen vor Ort und die emotionale Nachbereitung nach tragischen Einsätzen.

    Dabei werden auch ethische Fragen thematisiert: Wie weit darf man gehen, um ein Leben zu retten? Welche Verantwortung tragen die Retter? Und wie gehen sie mit persönlichen Verlusten um?

    In höchster Not - Bergretter im Einsatz
    Einsatz der Bergwacht Ramsau

    Warum „In höchster Not“ mehr ist als Unterhaltung

    Die Serie macht deutlich: Die Bergwacht ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Notfallversorgung – besonders in alpinen Regionen. Gleichzeitig zeigt sie die menschliche Seite der Retter*innen und bringt dem Publikum ihre Arbeit auf emotionale Weise näher.

    Für alle, die sich für Outdoor, Berge, Rettungseinsätze und echte Heldengeschichten interessieren, ist diese Serie ein absolutes Muss.

    Neben all dem ist es enorm wichtig die Arbeit der Bergwacht zu unterstützen, damit diese wichtige Stütze in der Notfallversorgung weiter bestehen kann!

    In höchster Not - Bergretter im Einsatz
    Das Bergwachthaus der Bergwacht Grainau

    Sendetermine und Mediathek

    „In höchster Not“ ist eine BR-Produktion und läuft aktuell im BR – alle Episoden sind außerdem in der ARD Mediathek abrufbar. Ideal für alle, die flexibel schauen oder die spannendsten Bergrettungseinsätze noch einmal erleben wollen.

    Hier geht’s zur Serie in der ARD-Mediathek
    Hier geht’s zur Bergwacht Bayern

    Quellenangabe: Alle in diesem Beitrag dargestellten Bilder wurden uns freundlicherweise vom Bayerischen Rundfunk zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür!

  • Slow Travel in den Bergen – Weniger ist mehr

    Slow Travel in den Bergen – Weniger ist mehr

    Slow Travel in den Bergen – Weniger ist mehr

    In einer Welt, die sich immer schneller dreht, wächst die Sehnsucht nach Entschleunigung. Slow Travel ist mehr als nur ein Trend – es ist eine Haltung. Besonders in den Bergen zeigt sich, wie wertvoll es ist, langsamer zu reisen, bewusster zu erleben und tiefer zu genießen. In diesem Beitrag erfährst du, warum „weniger“ in den Bergen oft „mehr“ bedeutet.

    Was bedeutet Slow Travel?

    Es bedeutet, sich Zeit zu nehmen – für Orte, Menschen und Erlebnisse. Es geht nicht darum, möglichst viele Gipfel an einem Wochenende zu „sammeln“, sondern um die Qualität der Erfahrung.

    Slow Travel ist:
    Achtsam reisen
    Nachhaltig unterwegs sein
    Lokale Kultur und Natur wertschätzen
    Sich mit der Landschaft verbinden

    Warum die Berge perfekt dafür sind

    Die Berge laden geradezu ein, zu entschleunigen. Hier gibt es keine Hektik, kein ständiges Netz – nur Natur, Weite und Stille.

    Vorteile vom Berge-bewusst-erleben:
    Intensiver Naturgenuss: Du entdeckst Pflanzen, Tiere und Stimmungen, die du im schnellen Tempo übersehen würdest.
    Mentale Erholung: Weniger Reize, mehr Klarheit.
    Weniger CO₂-Fußabdruck: Durch längere Aufenthalte und nachhaltige Anreise.
    Tiefere Begegnungen mit Einheimischen – z. B. bei einem Plausch auf der Almhütte.

    Tipps für deinen Slow-Travel-Trip in die Berge
    Wähle ein Ziel, bleib länger
    Statt in drei Tagen drei Regionen – lieber eine Region wirklich erleben.‘
    Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften
    Viele Alpentäler erreichst du mit Bahn & Bus stressfrei und umweltfreundlich.
    Buche kleinere Unterkünfte
    Familiengeführte Gasthäuser oder Almhütten bieten mehr Nähe zur Region.
    Nutze Pausentage bewusst
    Ein Lesetag am Bergsee, Waldbaden oder einfach: Nichtstun.
    Reduziere dein Gepäck – und deine To-Do-Liste
    Weniger Kram, mehr Klarheit.

    Nimm’s als Haltung – auch im Alltag
    Slow Travel endet nicht, wenn du den Berg, das Tal oder die Region verlässt. Wer achtsamer reist, bringt oft neue Routinen und Werte mit nach Hause: bewusster Konsum, digitale Pausen, mehr Naturzeit, mehr Achtsamkeit im Umgang mit seinen Mitmenschen.

    Weitere hilfreiche Tipps rund um die Berge findest du in unserem Ratgeber.

  • Alpine Gefahren erkennen und vermeiden

    Alpine Gefahren erkennen und vermeiden

    Alpine Gefahren erkennen und vermeiden: Sicher unterwegs in den Bergen

    Die Berge faszinieren – mit ihrer Ruhe, Schönheit und Kraft. Doch wer sich in alpines Gelände begibt, sollte eines nie vergessen: Die Berge verzeihen keine Fehler. Alpine Gefahren sind real, oft unterschätzt und können selbst erfahrenen Bergsteiger:innen zum Verhängnis werden. In diesem Beitrag erfährst du, welche Gefahren im alpinen Raum lauern und wie du sie vermeiden kannst.

    Was sind alpine Gefahren?

    Alpine Gefahren bezeichnen natürliche Risiken, denen man (meist) in hochalpinem Gelände ausgesetzt ist. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von Wetter, Gelände, menschlichem Verhalten und Ausrüstung. Die wichtigsten Gefahren sind:

    Steinschlag
    Lawinen
    Wetterumschwünge
    Orientierungslosigkeit
    Absturzgefahr
    Erschöpfung und Höhenkrankheit

    1. Steinschlag – Gefahr von oben

    Wie entsteht Steinschlag?
    Steinschlag tritt häufig bei starkem Regen, Schneeschmelze oder großer Hitze auf, wenn sich Gestein löst und den Hang hinunterrollt.

    Wie vermeiden?
    Nie direkt unter Felswänden rasten.
    Helm tragen – besonders im Geröll oder in Kletterpassagen.
    Früh starten: In den Morgenstunden ist die Gefahr oft geringer.

    2. Lawinen – Unsichtbare Bedrohung im Winter

    Was macht Lawinen so gefährlich?
    Lawinen können sich plötzlich von selbst oder durch Zusatzbelastung lösen und haben eine enorme Kraft. Besonders tückisch ist, dass sie (vor allem von Ungebübten) schwer vorhersehbar sind.

    Wie vermeiden?
    Lawinenlagebericht checken (z. B. auf lawinen.report).
    Lawinenausrüstung mitführen (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel).
    Lawinenkurse besuchen und Gefahrenzeichen deuten lernen.
    Im Zweifelsfall: umdrehen!

    3. Wetterumschwung – Gefahr durch Unwetter

    Warum ist das Wetter in den Bergen so tückisch?
    In den Bergen kann sich das Wetter innerhalb weniger Minuten dramatisch ändern – von Sonne zu Gewitter oder Schneesturm.

    Wie vermeiden?
    Immer den Wetterbericht prüfen, Hüttenwirte geben oft zusätzlich Auskunft.
    Früh starten – Gewitter kommen meist am Nachmittag.
    Wetter-Apps für Bergsport nutzen (z. B. MeteoSwiss, Bergfex).

    4. Orientierungslosigkeit – Verlaufen im Gebirge

    Wie kommt es zur Orientierungslosigkeit?
    Nebel, Schneefelder oder fehlende Markierungen können zur echten Gefahr werden, besonders wenn man keine Erfahrung oder Ausrüstung hat.

    Wie vermeiden?
    Immer Karte, Kompass und/oder GPS-Gerät mitnehmen.
    Tour sorgfältig planen und Wegverlauf vorher checken.
    In Gruppen unterwegs sein und Notfallkontakte hinterlassen.

    5. Absturzgefahr – Trittsicherheit ist Pflicht

    Was bedeutet „alpines Gelände“?
    Steile Hänge, ausgesetzte Pfade und Kletterstellen ohne Sicherung – hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt.

    Wie vermeiden?
    Eigenes Können realistisch einschätzen.
    Bei Unsicherheit: lieber umkehren.
    Gutes Schuhwerk mit Profilsohle tragen.

    6. Erschöpfung & Höhenkrankheit – Die unsichtbaren Feinde

    Was passiert bei Höhenkrankheit?
    Ab 2.500 Metern kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwäche kommen – typische Symptome der Höhenkrankheit.

    Wie vermeiden?
    Langsam aufsteigen, viel trinken, nicht überfordern.
    Auf den Körper hören – Pausen machen!
    Bei ersten Symptomen sofort absteigen.

    Respekt vor dem Berg ist der beste Schutz
    Die Berge sind kein Ort für Leichtsinn. Doch mit der richtigen Vorbereitung, dem nötigen Wissen und Respekt vor der Natur kannst du viele alpine Gefahren vermeiden / reduzieren. Informiere dich, schule deine Fähigkeiten und gehe nie unbedacht in den Berg – dann bleibt dein Abenteuer nicht nur positiv in Erinnerung, sondern auch sicher.

    Weitere hilfreiche Tipps findest du hier.