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  • Schneeschuhwandern – Ausrüstung // Tipps

    Schneeschuhwandern – Ausrüstung // Tipps

    Schneeschuhwandern ist eine aufstrebende Sportart und bietet gerade im Winter eine tolle Alternative für alle Nicht-Skifahrer und Nicht-Boarder. Auf dieser Seite erhältst du Tipps zur richtigen Ausrüstung und zum Umgang mit deinen Schneeschuhen.

     

    Warum Schneeschuhe?

    Schneeschuhe bieten dir im Gegensatz zum normalen Schuh eine größere Fläche auf die sich dein Gewicht verteilt. Somit sinkst du nicht so leicht / so tief in den Schnee ein und sparst dir ein Vielfaches an Kraftaufwand. Des Weiteren bieten dir Schneeschuhe oft besseren Halt – gerade an steilen oder eisigen Stellen. Durch die Zacken kann ein mögliches Abrutschen verhindert werden.

     

    Was ist wichtig bei Schneeschuhen?

    Beim Kauf deiner Schneeschuhe solltest du darauf achten, dass diese antihaftende Eigenschaften aufweisen. Greife bitte nicht zu den günstigsten Schneeschuhen, denn diese sind oft nicht mit diesen ausgestattet. Antihaftende Eigenschaften verhindern, dass der Schnee an deinen Schneeschuhen festklebt. Mit der Zeit bildet sich so ein ganzer Schneebatzen unter deinen Schuhen, welcher je nach Gelände auch gefährlich werden kann, da deine Zacken nicht mehr greifen können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausklappbare Steighilfe (oder Steigbügel). Diesen kannst du im steileren Gelände einfach ausklappen. Beim Kauf meiner Schneeschuhe habe ich darauf geachtet, dass diese Längs- und Querzacken haben und auch Zacken am Rand besitzen, um ein mögliches Abrutschen im abschüssigen Gelände zusätzlich zu verhindern. Das Schnürsystem kannst du je nach Belieben wählen. Jedes Schnürsystem hat seine Vor- und Nachteile. Am Besten lässt du dich hierzu beim Händler deines Vertrauens beraten. Zusätzlichen Halt und eine große Hilfe beim Auf- und Abstieg bieten dir Schneeschuhstöcke. Ich verwende hier ganz einfach meine höhenverstellbaren Wanderstöcke mit Schneetellern.

     

    Was ist wichtig beim Schneeschuhwandern?

    Auch Schneeschuhwandern setzt eine sorgfältige Tourenplanung voraus. Im Winter kommt eine weitere, teils unterschätzte Komponente bei der Tourenplanung hinzu: Die Lawinengefahr. Diese solltest du unbedingt berücksichtigen. Den aktuellen Lawinenwarnlagebericht für die bayerischen Alpen findest du hier.

    Bzgl. der Hangneigung kannst du dir folgendes merken: Ab ca. 30° Neigung geht man in Spitzkehren.

    Als zusätzliche Ausrüstung solltest du auf deinen Schneeschuhtouren stets eine LVS-Ausrüstung bei dir tragen: Piepser, Schaufel und Sonde können im Notfall nicht nur dein eigenes Leben retten, sondern du kannst auch verschütteten Kameraden helfen sie zu retten. Der richtige Umgang sollte aber auf jeden Fall in einem Lawinenverschüttetenkurs geübt werden.

     

    » Tolle und aussichtsreiche Schneeschuhtouren findest du hier.

     

  • Fellhorngrat – Von Oberstdorf übers Fellhorn zur Kanzelwand

    Fellhorngrat – Von Oberstdorf übers Fellhorn zur Kanzelwand

    Heute wartet eine wunderschöne und anspruchsvolle Wanderung mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten auf dich. Der Weg führt uns vom Parkplatz der Skiflugschanze in Oberstdorf über den Fellhorngrat zur Kanzelwand und wieder zurück.

    Los geht’s an diesem sonnigen Nachmittag am Parkplatz der Skiflugschanze in Oberstdorf. Kurz noch das Radl abgesperrt und schon geht es erstmal auf der Teerstraße bergauf Richtung Schwand. Nach den ersten Höhenmetern durch den Wald führt uns der Weg am Hotel Alpengasthof Schwand links abzweigend weiter auf der Straße bergwärts. Nach einiger Zeit geht der Fahrweg in einen Wanderweg über und führt uns schließlich zum Gasthof Hochleite, von wo aus wir bereits einen tollen Blick in die Allgäuer Alpen genießen können.

    Blick in die Allgäuer Alpen - Aufstieg zum Fellhorngrat - Wandern im Allgäu

    Anschließend geht es wieder rein in den Wald und nach etlichen weiteren Höhenmetern erreichen wir das sog. Hochmoor, über welches uns ein Holzsteg führt. Von hier aus geht es zuerst noch über einen Wanderweg, dann über einen Fahrweg zur Sölleralpe. Auch hier lädt eine Brotzeit zwischendurch absolut zum Verweilen ein – aber dran denken: Wir haben noch einiges vor uns heute ;-))

    Weg durchs Hochmoor - Wandern am Söllereck und Fellhorn via Fellhorngrat

    Also weiter rechts den Hang rauf und hier kommen wir ganz schön ins Schwitzen – Huiuiuiui! Jetzt lieber a bisserl weniger Gas, dann wird’s hernach ned ganz so zäh.. Und schon bald kommen wir am Grat an.

    Blumen am Wegesrand beim Aufstieg zum Fellhorngrat

    Schneefeld am Fellhorngrat

    Über den Fellhorngrat

    Über Stufen und einer leichten Kraxelei geht es immer weiter bergauf – Vorsicht, am Grat herrscht teils Absturzgefahr, weshalb ich dir die nötige Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf jeden Fall empfehle! Der Grat is einfach so geil zum Wandern, hach a Traum mit der Aussicht! Auf der einen Seite die Oberstdorfer Berge und rechts as Kleinwalsertal.

    Fellhorngrat - Wandern im Allgäu

    Schon bald erreichen wir den Schlappoldkopf und auch der Gipfel des Fellhorn rückt nach und nach ins Bild. Noch die letzten Stufen via teilweiser Seilsicherung auf’s Fellhorn und jetzt heißts erstmal genießen. Bei einer guten Brotzeit stärken wir uns für den weiteren Weg zur Kanzelwand, die von hier aus bereits gut zu erkennen ist.

    Weiter geht’s vom Fellhorngrat zur Kanzelwand

    Sollten dich nach dem Fellhorn bereits die Kräfte verlassen, kannst du auch bequem wieder mit der Bahn ins Tal fahren und von dort zum Ausgangspunkt zurückwandern. Alternativ bietet sich auch ein Wanderweg zum direkten Abstieg an.

    Der weitere Weg zur Kanzelwand führt zuerst auf einem breiten Fahrweg hinauf bis zur Bergstation der Kanzelwandbahn. Hier halten wir uns anschließend links und können auch schon den Gipfel gut vor uns erkennen. Hier wird der Weg wieder schmaler und man sollte nochmal trittsicher unterwegs sein. Auf den Gipfel gelangt man über etwas Kraxelei, die aber nicht sonderlich schwierig und gut machbar ist. Oben angekommen erwartet uns erneut ein herrliches 360° Panorama – Geil!

    Aufstieg zur Kanzelwand

    Ausblick vom Gipfel der Kanzelwand ins Allgäu

    Der Abstieg

    Im Abstieg folgen wir zuerst wieder dem Weg zurück Richtung Fellhorngrat. Kurz bevor es wieder bergauf zur Fellhornbahn gehen würde zweigen wir nach rechts ab und folgen dem Wegweiser Richtung Fellhornbahn Talstation. So wandern wir mit einem tollen Ausblick immer weiter bergab. Etwas oberhalb der Talstation (nach den Kehren auf der Teerstraße) folgen wir dann dem Wegweiser nach links in Richtung Schwand. Dieser führt uns über die asphaltierte Straße zurück zu unserem Ausgangspunkt. Kurz bevor wir Schwand erreichen, zweigen wir nach rechts auf den bekannten Aufstiegsweg ab und gehen die letzten Höhenmeter bergab zum Parkplatz der Skiflugschanze.

    Fazit

    Eine mittelschwere Wanderung über den Fellhorngrat zur Kanzelwand, die trotz viel Anstrengung mit wunderschönen Ausblicken auf dich wartet. Zwischenabstiege ermöglichen es die Tour auch jederzeit zu verkürzen.

    Tipps

    1) Schöner Blick in die Allgäuer Hochalpen -> Zeit mitbringen

    2) Stöcke entlasten die Knie beim Abstieg

    3) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit einpacken

     

    » Weitere spannende Wanderungen findest du hier.

  • Schneeschuhwandern im Allgäu – Die 5 schönsten Touren

    Schneeschuhwandern im Allgäu – Die 5 schönsten Touren

    Schneeschuhwandern im Allgäu

    Die 5 schönsten Touren mit tollem Ausblick – von Pfronten bis Oberstaufen – für Einsteiger, Fortgeschrittene und Genießer.

    DER Stuiben

    Im Sommer gut besucht, im Winter eher ein einsamer Berg. Mittelschwere Schneeschuhtour auf den Stuiben.


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    DIE Reuterwanne

    Leichtes Schneeschuhwandern im Allgäu. Schneeschuhe an und los geht’s auf die Reuterwanne.


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    DER Hochgrat

    Äußerst beliebter Berg bei Oberstaufen. Der Hochgrat ist gut auch für Einsteiger zu begehen.


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    DER Bschießer

    … ein Berg für Genießer. Mittelschwere Schneeschuhtour auf einen eher einsamen Berg.


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    DER Schönkahler

    Leicht Schneeschuhtour von Schattwald oder Pfronten mit tollem Weitblick bei gutem Wetter.


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    Weitere spannende Wanderungen


    … warten hier auf dich

    Wichtig beim Schneeschuhwandern im Allgäu, aber auch in anderen Bergregionen, ist eine solide Grundkenntnis im Umgang mit Schneeschuhen und den winterlichen Verhältnissen, da nicht jeder Berg lawinensicher ist. Auch hier sollte das richtige Equipment, sowie das entsprechende Know-How vorhanden sein. Zur Grundausrüstung gehört dann ein LVS-Gerät, eine Schaufel und eine Sonde. Nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die potenzielle Hilfe anderer. Den aktuellen Lawinenwarnbericht findest du auf der Seite des Lawinenwarndienst Bayern.

    Ein guter Tipp: Du musst dir nicht unbedingt selbst Schneeschuhe kaufen. Diese kannst du oft auch in Sportgeschäften oder über den DAV (Deutscher Alpenverein) für eine geringe Gebühr ausleihen. Auch Wanderstöcke mit Schneetellern sind oft von Vorteil. Sie bieten dir Halt, geben Kraft beim Aufstieg und sorgen für eine Entlastung der Knie bergab.

  • Hirschberg – Winter-Wanderung bei Bad Hindelang

    Hirschberg – Winter-Wanderung bei Bad Hindelang

    Heute geht’s auf den Hirschberg bei Bad Hindelang in den Allgäuer Alpen. Eine leichte Wanderung, die fast das ganze Jahr über trotz Schnee, bzw. Altschneeresten gut machbar ist und einen tollen Ausblick verspricht.

    Das heutige Ziel heißt Hirschberg

    Auffe geht’s wieder – und es ist sakrisch kalt an diesem Silvestermorgen. Ausgangspunkt für die heutige Wanderung im Allgäu ist der kostenlose Parkplatz am Busbahnhof in Bad Hindelang.

    Schnell noch den Rucksack gepackt und schon geht es los. Die Tour startet mit den ersten Höhenmetern durch das Dorf. Was trotz der Dunkelheit zum Start der Tour ins Auge fällt ist die Gestaltung der Hausfassaden und die Bauweise der Häuser – echt schee :))

    Wandern im Allgäu - Wanderung auf den Hirschberg - Durch den Wald

    Weiter bergan geht es durch den Wald über einen Wanderweg, der trotz des Schnees gut begehbar. Da es in der Nacht leicht geschneit hat, sind sogar noch gar keine Spuren vorhanden. Nur ein Fuchs war scheinbar heute Nacht schon on Tour. Die Runde ist gut für Einsteiger geeignet und auch mit Kindern gut zu gehen.

    Wandern im Allgäu - Der Hirschberg bei Bad Hindelang

    Oben angekommen wartet bereits das Gipfelkreuz mit einem Bänkle zur Rast und ausgiebiger Brotzeit auf uns. Das Gipfelkreuz am Hirschberg steht etwas unterhalb des eigentlichen Gipfels. Von hier aus ist die Aussicht um einiges schöner ist und ermöglicht einen weiten Blick in die Allgäuer Alpen.

    Die kommende Stunde widmen wir definitiv dem Ausblick an diesem winterlichen Morgen.

    Ausblick vom Hirschberg ins Oberallgäu

    Der Abstieg

    Den Abstieg bestreiten wir zuerst weiter bergauf zum eigentlichen Gipfel des Hirschberg. Anschließend geht es über ein Schneefeld nordseitig wieder bergab. Hier hat man die Möglichkeit anschließend noch weiter auf den Spießer zu gehen, was allerdings für uns heute aufgrund der Eiseskälte nicht infrage kommt.

    Winter-Wanderung auf den Hirschberg in Bad Hindelang im Allgäu

    Also weiter bergab, jetzt über einen eigentlich geteerten Fahrweg, der sich bis ins Tal zum Ausgangspunkt zieht. Etwas oberhalb von Bad Hindelang legen wir nochmal eine ausgiebige Pause ein und genießen die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Und so lassen wir unsere Jahresabschlussrunde gemütlich ausklingen.

    Wanderung auf den Hirschberg - Sonnenstrahlen am Morgen

    Fazit

    Eine einfache Wanderung auf den Hirschberg oberhalb des Jochpasses im Allgäu. Auch bei Schnee / Altschneeresten ist die Tour gut machbar und mit Stöcken sogar noch angenehmer zu gehen. Viel Freude beim Nachwandern! 🙂

    Tipps

    1) Schöner Ausblick auf die Bad Hindelanger Bergwelt -> Zeit mitbringen

    2) Stöcke entlasten die Knie beim Abstieg

    3) Auch bei Altschnee im Frühjahr mit festem Schuhwerk gut machbar

    Dir hat die Tour gefallen oder du hast Fragen?
    Dann ab damit in die Kommentare.

    Hier findest du weitere schöne Wanderungen im Allgäu, dem Tannheimer Tal und dem Kleinwalsertal.

  • Richtige Tourenplanung beim Wandern – Bekleidung // Ausrüstung

    Richtige Tourenplanung beim Wandern – Bekleidung // Ausrüstung

    Neben der richtigen Tourenplanung bzgl. Route, Umgebung und Wetter spielt auch die richtige Bekleidung und Ausrüstung eine wichtige Rolle.

    Die richtige Bekleidung und Ausrüstung kann meist erst kurzfristig vorbereitet werden, da sie stark von den vorherrschenden Wetterbedingungen abhängt.

     

    Die Bekleidung

    Bei der Wahl der Bekleidung kann ich dir empfehlen diese nach dem Zwiebelprinzip zu tragen: Baselayer + Midlayer + Thermojacke / Hardshelljacke. So kannst du je nach Wärmeempfinden die ein oder andere Schicht ablegen oder wieder anziehen. Die Hardshelljacke sollte wind- und wasserdicht sein, um bei Wetterumschwüngen nicht auszukühlen / durchnässt zu werden. Für Base- und Midlayer empfehle ich dir Bekleidung aus Merinowolle, da diese geruchsneutral und wärmeregulierend ist. Ich persönlich verwende am Liebsten (je nach Witterung) als oberste Schicht eine Weste und habe meist für den Gipfel oder längere Pausen eine dickere Jacke im Gepäck.

     

    Die Schuhe

    Das entsprechende Schuhwerk solltest du auf das jeweilige Vorhaben abstimmen und bei deiner Tourenplanung berücksichtigen. Dabei gibt es verschiedene Kategorien, ob Wanderschuh, Bergstiefel oder Hochtourenstiefel – dazu mehr in Kürze auf einer extra Seite.

     

    Die Ausrüstung

    Je nach Tour unterscheidet sich meist auch die Rucksackgröße. Während für längere Touren oder Mehrtagestouren schon mal 40-60 Liter oder sogar noch mehr empfehlenswert sind, reichen für Tagestouren ca. 20-30 Liter. Ebenfalls empfehlenswert sind höhenverstellbare Wanderstöcke. Diese geben dir in unsicherem Gelände Halt und Stabilität und entlasten beim Abstieg die Knie. Zur weiteren Ausrüstung gehört ein Erste-Hilfe-Set, um im Notfall schnell erste Hilfe leisten zu können – ob bei sich selbst oder bei Kameraden. Eine Stirnlampe ist bei mir ebenfalls standardmäßig im Rucksack vorhanden. Solltest du dich zeitlich mal verschätzen und es schon dunkel wird, kannst du dich mit Hilfe einer Stirnlampe im Dunkeln deutlich besser orientieren. Ebenso kannst du mit dieser im Notfall ein Alpines Notsignal absetzen. Der treueste aller Begleiter ist mit Sicherheit das Smartphone geworden. Spare dir immer gut Akku für den Notfall, falls du dich in der Dunkelheit orientieren musst oder einen Notruf absetzen musst.

    Des Weiteren empfehle ich dir für deinen Rucksackinhalt:
    / Fruchtriegel oder Traubenzucker
    // Ausreichend Essen und Trinken
    /// Toilettenpapier

     

     

  • Richtige Tourenplanung beim Wandern – Route // Umgebung // Wetter

    Richtige Tourenplanung beim Wandern – Route // Umgebung // Wetter

    Die richtige Tourenplanung ist beim Wandern oder Bergsteigen essentiell. Auch wenn man sich nicht auf alle Ereignisse einstellen kann ist es wichtig, sich im Vorhinein bestmöglich vorzubereiten. Das gilt nicht nur für Touren im hochalpinen Gelände, sondern auch für leichtere Wanderungen.

    Die Tourenplanung teile ich hier in zwei Bereiche auf:
    #1 Route // Umgebung // Wetter
    #2 Bekleidung // Ausrüstung

    Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit dem ersten Punkt.

     

    Die Route

    Es ist immer gut zu wissen wo der Weg langführt. Ich persönlich verwende für die Routenplanung den Kartendienst Komoot. Hier kann man neben der Aktivität auch das Fitnesslevel einstellen und die Punkte auf der Karte bei der Planung individuell setzen. Übrigens: Alle beschriebenen Wanderungen auf meinem Blog haben bereits eine vorgeplante Route, erstellt mit Komoot. Auch die App funktioniert hier gut zur Tourenplanung und die Karte kann im entsprechenden Paket auch offline gespeichert werden.

    Es gibt hier natürlich zahlreiche weitere Anbieter, wie z.B. Outdooractive, AlpenvereinAktiv, Kompass, … Auch bei diesen Diensten gibt es entsprechende Apps für iOS oder Android.

    Eine weitere hilfreiche Seite, die ich selbst gerne oft verwende, ist Google Earth. Hier kann man sich ein 3D-Modell der Landschaft anzeigen lassen und so das Gelände vorab genauer inspizieren und sich damit vertraut machen.

    Zuletzt empfehle ich eine App mit Offline-Karten der entsprechenden Region auf das Smartphone zu laden. Sollte mal kein Empfang möglich sein, was in den Bergen durchaus öfter mal vorkommt, kann man sich im Fall des Verlaufens zurück auf den richtigen Weg navigieren lassen. Ich selbst nutze auch die Möglichkeit vorher geplante Routen per GPX-Datei auf meine Sportuhr zu laden. Dies kann direkt über die oben genannten Kartendienste vorgenommen werden (natürlich nur, wenn deine Sportuhr das auch unterstützt ;-)) ).

     

    Die Umgebung

    Zur richtigen Vorbereitung zählt auch ein Umgebungscheck per Internetrecherche oder Google-Earth:
    / Welche Schwierigkeiten erwarten mich?
    // Wo befinden sich potenzielle ausgesetzte Stellen?
    /// Bestehen Gefahren auf der Tour (Steinschlag, Lawinen, Absturz, …)?
    //// Wo sind die Schlüsselstellen auf der Tour?
    ///// Gibt es Versorgungsmöglichkeiten oder Unterstände (Hütten, Alpen, Biwakschachtel, …)?
    ////// Gibt es Notabstiege (gerade bei längeren Klettersteigen oder Gratwanderungen)?

     

    Das Wetter

    Zu guter Letzt solltest du das Wetter im Blick behalten. Nicht nur hier, sondern auch bei deiner Tourenplanung. Die beiden ersten Punkte kannst du bereits Wochen im Voraus planen, für das Wetter empfehle ich dir dieses am Vorabend und am Tourentag selbst nochmals genau zu prüfen. Ganz wichtig hierbei ist es mögliche Unwettergefahren zu beachten! Ob Regen, Schnee oder Gewitter. Je nach Jahreszeit solltest du auch den Dunkelheitseinbruch im Blick behalten. Und: Nebel kann schnell zu rapider Sichtverschlechterung und Desorientierung führen!

    Für die Wetterprognosen kann ich dir die Dienste Meteoblue, Alpenverein Bergwetter und das signifikante Wetter von Kachelmann empfehlen.

    Wie wir alle wissen kann das Wetter nicht immer genau vorhergesagt werden und ein vorhergesagter sonnenreicher Tag kann durchaus auch mal ins Wasser fallen.

     

    Sei dir bewusst was auf dich zukommt – Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deiner nächsten Wanderung oder Bergtour :-))

     

    » Zum zweiten Teil der Tourenplanung geht’s hier entlang

  • Winterlicher Spaziergang um den Niedersonthofener See

    Winterlicher Spaziergang um den Niedersonthofener See

    Genieße die Stille bei einem winterlichen Spaziergang um den Niedersonthofener See, kurz Niso, im Allgäu.

    Um den Niedersonthofener See

    Meinen Spaziergang im winterlich verschneiten Oberallgäu starte ich vom Parkplatz nahe des Segelclub-Geländes entlang der Straße Richtung Zellen. Der Niso ist ein herrlich gelegener See nördlich von Immenstadt inmitten der hügeligen Landschaft. Im Sommer grasen hier an den Hängen die Kühe und die Massen tummeln sich an den Badestränden. Doch heute ist alles ruhig. Je näher ich nach dem Weiler Zellen in Richtung des Sees komme umso ruhiger wird es um mich rum. Wunderschön, so intensiv in die Natur einzutauchen.

    Da es gestern erst geschneit hatte sind nahezu alle Wege vom weißen Zauber überzogen. Auf den 7,5 km um den Niedersonthofener See begegne ich gerade mal einer Handvoll Gleichgesinnten. Vorbei am Gasthof Seehof geht es anschließend auf der gegenüberliegenden Uferseite durch den Wald am Ufer entlang. Echt ein Traum! Früh aufstehen lohnt sich! Hier noch ein paar weitere Impressionen:

    Niedersonthofener See im Winter

    Winterlicher Spaziergang um den Niedersonthofener See

    Winterlicher Spaziergang am Niso im Allgäu - Durch den Wald

    Kurz bevor ich wieder am Parkplatz ankomme, spitzt dann tatsächlich noch die Sonne durch die Wolkendecke. So mache ich mich noch auf zum Weststrand und genieße die warmen Sonnenstrahlen.

    Winterliche Stimmung im Allgäu

    Niedersonthofener See - Verschneite Bäume im Sonnenaufgang

    Klingt interessant? Hier gibt’s noch viele weitere Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren zum Nachlesen >>

    Weitere Informationen zum See und Niedersonthofen findest du hier.

  • Bergtour auf den Loreakopf vom Fernsteinsee in Tirol

    Bergtour auf den Loreakopf vom Fernsteinsee in Tirol

    Schon öfters fiel mir der Loreakopf auf der Fahrt über den Fernpass auf. Und so kommt es, dass ich mich an diesem Mittag vom Allgäu aus auf den Weg ins benachbarte Tirol mache. Es ist Mitte Oktober, somit sollte das Wetter und die Temperatur optimal für mein Vorhaben passen. Mein Auto parke ich am Fernsteinsee und starte gut gelaunt auf den knapp 1.500 Höhenmeter höher gelegenen Gipfel.

    Griaß di Loreakopf

    Der Weg führt anfangs verwurzelt über Stock und Stein durch den Wald. Bereits hier geht es knackig rauf und mir hauts den Dampf grad so raus. Aber mei, ohne Anstrengung wär’s ja a nix gell. Nach einiger Zeit kann ich einen Blick auf die umliegenden Berge und das Zugspitzmassiv erhaschen. Is scho ziemlich beeindruckend:

    Ausblick aufs Zugspitzmassiv - Wandern am Fernpass

    Weiter geht der Weg durch den Wald, bis ich schließlich auf knapp über 2.000 Metern die Lorea Hütte erreiche. Ein paar junge Burschen sind fleißig am Holzhacken, also ein kurzes Servas und weiter geht’s in Richtung Loreascharte.

    Blick zur Loreahütte auf dem Weg zum Loreakopf

    Die Loreascharte ist ein relativ steiler Geröllhang, den es zu erklimmen gibt. Hier sollte man vor allem aufpassen, dass man nicht abrutscht. Wanderstöcke erleichtern hier den Auf- und Abstieg. Oben angekommen erwartet mich ein herrliches Panorama und der weitere Pfad durch den Steilhang ist gut zu erkennen. Bereits nach kurzer Zeit kann man auch schon den Gipfel des Loreakopf erkennen.

    Aufstieg zum Loreakopf über Grashang - Wandern in Tirol

    Der weitere Aufstieg bis zum Gipfel geht in einer Kraxelei im I. Schwierigkeitsgrad (UIAA) weiter. Immer wieder bewegt man sich ins leicht ausgesetzte Gelände. Aber schon nach kurzer Zeit kann ich erneut eine tolle Rundumsicht genießen. Die anschließende Brotzeit stärkt für den Abstieg, den ich über den gleichen Weg zurück beschreite.

    Fazit

    Eine lohnenswerte Bergtour, die mit der nötigen Kondition und einer Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zu einem schönen Erlebnis wird.

    Klingt interessant? Hier gibt’s noch viele weitere mittelschwere Wanderungen und Bergtouren zum Nachlesen >>

  • Wanderung von Berwang auf den Thaneller in Tirol

    Wanderung von Berwang auf den Thaneller in Tirol

    Diese aussichtsreiche Wanderung führt dich auf einen der bekanntesten und beliebtesten Gipfel des Berwanger Tals – den Thaneller.

    Wanderung von Berwang auf den Thaneller

    Start unserer Wanderung ist der Parkplatz des Thanellerkarlifts etwas außerhalb von Berwang. Zuerst noch auf einem Schotterweg, zweigen wir schon nach kurzer Zeit rechts ab und wandern weiter über die Weidefläche. Nach etwa einem Kilometer queren wir eine Rinne und wandern von nun an auf einem Wanderweg durch den Wald weiter.

    Wanderung auf den Thaneller bei Berwang - Wandern in Tirol

    Dabei folgen wir stets der Markierung und dem Wegweiser Richtung Thaneller. Einige Höhenmeter später eröffnet sich uns bereits ein toller Blick auf die umliegenden Berge. Von nun an geht es auf einem geschotterten, teils felsdurchsetzten Wanderweg weiter bergauf. Vorbei an ein paar Latschen erhalten wir immer wieder schöne Ausblicke.

    Wanderung auf den Thaneller bei Berwang - Wandern in Tirol

    Weiter bergauf geht’s am Bergrücken des Thanellers und so erreichen wir nach ca. 4,25 km das Gipfelkreuz und können ein richtig schönes Bergpanorama bestaunen. Auch der Blick auf den Heiterwanger- und Plansee stellen in Verbindung mit der untergehenden Sonne an diesem Abend eine tolle Kombination dar.

    Wanderung auf den Thaneller bei Berwang - Wandern in Tirol

    Der Abstieg

    Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück zum Parkplatz.

    Lohnt sich die Wanderung auf den Thaneller?

    Jedes Mal aufs Neue: Eine tolle, mittelschwere Wanderung mit Blick auf den Heiterwanger See und Plansee – den Tiroler Fjord.

    Klingt interessant? Hier gibt’s viele weitere mittelschwere Wanderungen in der Umgebung.

  • Reuterwanne im Winter – Leichte Schneeschuhwanderung

    Reuterwanne im Winter – Leichte Schneeschuhwanderung

    Schneeschuhwanderung auf die Reuterwanne

    Für unsere Winter-Tour auf die Reuterwanne wählen wir als Startpunkt den Parkplatz etwas außerhalb von Hinterreute, oberhalb des Grüntensees. Von hier aus folgen wir der breiten Fahrstraße hinauf Richtung Buronhütte. Bei guten Schneeverhältnissen kannst du die Schneeschuhe bereits hier anlegen. Kurz vor der Buronhütte zweigen wir nach rechts ab Richtung Alpe Blösse und hier eröffnet sich ein breiter Hang direkt vor uns. Entweder steigst du hier direkt in Kehren über den Hang hinauf zum Sendemast oder wählst die gemütlichere und längere Variante über die Alpe Blösse und durch den Wald. Teils steilere Ansteige sind auch hier mit dabei, besonders unterhalb des Sendemasts.

    Blick auf den Grüntensee vom Aufstieg zur Reuterwanne im Allgäu - Winter-Wandern im Allgäu

    Am Sendemast angekommen erhalten wir einen tollen Panoramablick auf den Grüntensee und Umgebung. Weiter geht’s nun auf schmaleren Wegen auf dem Sommerweg großteils durch den Wald. Wir kreuzen einen breiteren Weg, folgen diesem aber nicht, sondern wandern immer geradeaus auf schmaleren Wegen. Vorbei an einer Abbruchkante wird der Weg steiler und teilweise lagern sich hier auch Wechten ab. Diese können aber meist problemlos bestiegen werden und schon kurz darauf stehen wir am Gipfel der Reuterwanne und erhalten einen tollen Ausblick ins Wertachtal und auf die umliegenden Berggipfel.

    Aufstieg zur Reuterwanne - Winter Wunderland Allgäu

    Reuterwanne Winter Ausblick ins Allgäu

    Der Abstieg

    Nach einer ausgiebigen Gipfelrast wählen wir den gleichen Weg zurück ins Tal.

    Fazit

    Eine einfache Wanderung auf einen aussichtsreichen Gipfel in den Allgäuer Alpen. Eine Einkehr auf der Alpe Blösse oder der Buronhütte ist sehr zu empfehlen.